Was passiert bei Kreta-Klaus.de?

Ist ein Dorf auf Kreta zur Ruine oder Partyhochburg geworden ?
Wir freuen uns über aktuelle Infos und Bilder über Kreta.
Gerne an info(at)kreta-klaus.de  – Unbedingt den Betreff „Kreta“ angeben,
alles andere landet im Spam.
Alle Beiträge von Kreta Klaus werden, nach und nach, neu aufgespielt.

Alle 2-3 Wochen versenden wir unseren Newsletter mit Geschichten über Kreta


Read More

Kreta Büchertipps Teil 2

PicturesKK/bal_diskos.jpg
Thomas Balistier
Der Diskos von Phaistos

Die Entzifferungsgeschichte des Diskos von Phaistos, eines der bedeutendsten Fundstücke der minoischen Kultur.
Sedones 1
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-9806168-1-2

 

PicturesKK/bal_weihrauch.jpg

Ulrich Kadelbach
Weihrauch und Ziegenkäse

Synkretistische Geschichten
Alltagsgeschichten zur Orthodoxie, Liturgie und Mythologie
Sedones 4
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-9806168-4-3

 

 

PicturesKK/bal_dichter.jpg

Arn Strohmeyer
Dichter im Waffenrock

Erhart Kästner in Griechenland und auf Kreta 1941 bis 1945
Sedones 7
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-937108-07-0

 

 

PicturesKK/dio_januar.jpg

Patricia Highsmith
Die zwei Gesichter des Januars

Ein „Kreta-Krimi“ der Altmeisterin.
Diogenes Verlag (TB)
SBN 978-3-257-23409-1

 

 

PicturesKK/rom_verbrechen.jpg

Georgallidis, Sophia (Hrsg,)
Sechzehn kleine griechische Verbrechen

Eine Anthologie literarischer griechischer Krimis
Romiosini Verlag
ISBN 978-3-929889-80-2

 

 

 

 

PicturesKK/bal_ftenoudos.jpg

Lily Zografou
Die Frauen der Familie Ftenoudos
Eine Parabel über aufgezwungene Moralvorstellungen und Verbote, gegen Lüge und Selbstbetrug.
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-937108-01-8

 

 

 

PicturesKK/bal_schatten.jpg

Ulrich Kadelbach
Schatten ohne Mann

Eine Auseinandersetzung mit der deutschen Besetzung Kretas im 2. Weltkrieg
Sedones 5
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-9806168-5-0

 

 

 

PicturesKK/bal_kreipe.jpg

Hans Prescher
General Kreipe wird entführt

Eine der wagemutigsten Aktionen des Zweiten Weltkriegs: die Entführung des deutschen Generalmajors Heinrich Kreipe im April 1944 auf der Insel Kreta.
Sedones 9
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-937108-11-7

 

 

PicturesKK/bal_reise.jpg

 

Michael Schnell
Blaues Meer und hohe Berge

Wandern, laufen, trekken – 23 Tage unterwegs, allein, immer draußen in freier Natur, auch nachts.
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-937108-17-9

 

 

PicturesKK/dio_grossaktionaer.jpg

Petros Markaris
Der Großaktionär

Die Tochter von Kommissar Kostas Charitos fällt in die Hände von Terroristen.
Diogenes Verlag (TB)
ISBN 978-3-257-23787-0

 

 

PicturesKK/dio_live.jpg

Petros Markaris
Live!

Ein Bauunternehmer erschießt sich vor laufender Kamera. Kostas Charitos ermittelt wieder.
Diogenes Verlag (TB)
ISBN 978-3-257-23474-9

 

 

PicturesKK/dio_nachtfalter.jpg


Petros Markaris
Nachtfalter

Kommissar Charitos ist krank. Eigentlich sollte er sich ausruhen und von seiner Frau verwöhnen lassen. Doch so etwas tut ein richtiger Bulle nicht.
Diogenes Verlag (TB)
ISBN 978-3-257-23353-7

 

PicturesKK/dio_kinderfrau.jpg

Petros Markaris
Die Kinderfrau

Eine neunzigjährige Kinderfrau hat noch alte Rechnungen zu begleichen.
Diogenes Verlag (HC)
ISBN 978-3-257-06696-8

 

 

PicturesKK/bal_kalamaki.jpg

Hans-Joachim Vormann
Kalamaki Affairs

Die Geschichte einer heiter-sentimentalen Jagd nach der vollkommenen Liebe.
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-937108-00-1

 

 

 

 

PicturesKK/rom_aermellos.jpg

Eideneier, Hans
Ärmellos in Griechenland

Eine unterhaltsame Betriebsanleitung für Griechenland, die griechische Sprache, ihre Etymologie und zeitlose Präsenz im Deutschen.
Romiosini Verlag
ISBN 978-3-929889-86-X

 

 

 

PicturesKK/bal_melambes.jpg


Jürgen Bosch
Melambés oder Die Frau vom Strand

Ein kretischer „Rauschgiftkrimi“
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-937108-15-5

 

 

 

 

PicturesKK/bal_gold.jpg

Hannah Gudrich, Gerold Dommermuth-Gudrich
Das Gold von Megalochório
Zwei deutsche Touristen verirren sich beim Wandern im Frühling an der Südwestküste Kretas in eine unwegsame Schlucht und finden eine Leiche. Als sie von ihrem grausigen Fund berichten, zeigen die Dorfbewohner ihnen die kalte Schulter.
Verlag Dr. Thomas Balistier
ISBN 978-3-9806168-7-4

 

PicturesKJ/schuhbecktitel.jpg

Eva Schubeck
Kreta ist ein Land im dunkelwogenden Meere

Ein Reisebuch
Selbstverlag

 

 

 

 

 

PicturesKJ/ettl_afrikatitel.jpg

Peter Ettl
Der Wind kam von Afrika

Kretisches Tag- und Nachtbuch
Sehr lustige und auch manchmal
nachdenkliche Geschichten über Kreta
Silver Horse Edition

 

 

 

 

 

 

 

PicturesKJ/ettl_olympiatitel.jpg

Peter Ettl
Nachmieter für den Olymp gesucht

Nachdenkliches über Kreta
und Griechenland
Silver Horse Edition

 

 

 

 

 

Das Geschenk von Zeus an die Europäer

Zeus hatte schlechte Laune. Wenn er vom Olymp hinunter auf sein geliebtes Griechenland schaute, fiel ihm auf, dass die Griechen es mit der Moral immer weniger genau nahmen. Sie gingen fremd wie die Weltmeister. Nicht dass Zeus darin nicht selbst genug Erfahrung hatte, aber er war der Meinung, dass er der einzige sein sollte, der dazu ein Recht hatte.

Eines Tages platzte ihm der Kragen und er ließ den Götterboten, den kleinen Hermes, zu sich rufen.
„Hermes, ich möchte es jetzt genau wissen! Mach mal einen Ausflug durch Griechenland … oder besser durch ganz Europa und erstatte mir Bericht, was da unten so los ist. Die Sitten scheinen ja ziemlich locker geworden zu sein!“

Hermes kehrte erst nach Wochen zurück und er brachte keine gute Kunde mit:
„Chefchen, mindestens 98% aller Europäer sind untreu!“
„Mein Ich,“ stammelte Zeus, außer sich vor Zorn.
„Da sollte doch ich doch mal mit Feuer und Blitz unter die Menschen fahren.“
„Meinst du, das bringt’s“, erwiderte Hermes zweifelnd.

Zeus dachte nach und beruhigte sich wieder ein wenig.
„Na gut, geben wir ihnen eine Chance. Du gehst wieder runter und überzeugst all die losen Vögel da unten, dass es so nicht weitergeht. Sonst mache ich ihnen Dampf, aber hallo!“
Hermes war entsetzt. Jetzt war er gerade erst von der beschwerlichen Reise zurück gekommen, und nun sollte er 98% aller Europäer bekehren. Das würde eine Heidenarbeit werden. Das musste doch nicht sein!

„Zeusi … wie wäre es denn, wenn wir es anders herum probieren? Warum machst du nicht allen anständigen Europäern ein kleines Geschenk. Das spornt die anderen vielleicht an, auch wieder ein bisschen anständiger zu werden?“
Und es ist nicht halb so viel Arbeit für mich, setzte er in Gedanken hinzu.

Nach einigem Grummeln sah Zeus ein, dass der Vorschlag ganz vernünftig schien.
Also ließ er einige hübsche Geschenkpäckchen packen, die Hermes mit Hilfe der gleichnamigen Firma unter die anständigen Menschen in Europa bringen sollte.
Hermes freute sich sehr, dass er viel Mühe gespart hatte und erledigte die Aufgabe im Handumdrehen … und die anständigen Menschen freuten sich und erzählten es den anderen.

So singt Griechenland

Griechische Musik ist mehr als Bouzuki und Sirtaki…, 30. Juli 2001
Von Anonymus
Es steht mir nicht an, die großartige Leistung des Verfassers zu kommentieren, der es als erster und wohl einziger übernommen hat, die Fülle des griechischen Liedguts auch uns Nichtgriechen zugänglich zu machen. Noch brauchen die Griechen selbst so ein Werk nicht – noch ist unter Ihnen die griechische Musik allgegenwärtig. In der hier zusammengestellten Musik wird uns die griechische Seele offenbar – sie liegt der Musik am offensten zu Tage. Nicht umsonst werden die Komponisten der Kunstlieder (eine der Gattung nach vergleichbare Stilrichtung wie das französische Chanson) in Griechenland hoch verehrt. Da gibt es bei weitem nicht nur Theodorakis, Chatzidakis, Xarchakos, Loizos, um nur einige der bekannteren Genies zu nennen! Daneben enthält das Werk Rembetika und klassische Volkslieder, ebenfalls mit Noten und Texten in griechischer Schrift mit Lautschrift und Übersetzung. Die Texte sind oft Lyrik von allererstem Range!! Oft sind die Rhythmen für unser Gefühl schwierig (9/8 und 7/8 -Takte)- in der Not hilft ein guter Internet-Link beim Verfasser des Buches selbst: Kreta-Klaus.de – mit einfachen Melodien zum Abrufen. Es ist eine wahre Lust, in dem Werk auf musikalische Entdeckungreise zu gehen! Vieles wird man wiedererkennen, vor allem bei den Kunstliedern, bei deren Melodien sich z.B. Milva mit ihren emanzipatorischen Liedern, weniger überzeugend vielleicht auch Vicki Leandros, ausgiebig bedient haben. Hier sieht man dann, welch‘ hohe Qualität die Originale haben! Und man findet die Urvorlagen für das, was heute so in Tavernen (und Bousukia) als griechische Musik herumgedudelt wird. Jeder Griechenlandliebhaber wird seine Freude mit diesem Buch haben, und für Musikliebhaber ist es ein „muss“! Das Standardwerk!

Mehr als ein Liederbuch, 20. März 2004

Von Christiane Bötig
Das Buch eignet sich hervorragend für alle, die griechische Lieder selbst auf irgendeinem Instrument spielen oder ganz einfach nur mitsingen wollen. Sein tieferer Wert besteht allerdings darin, dass man endlich einmal die so oft gehörten Texte auch versteht und so erfährt, wie poetisch und voller – für den Fremden kaum verständlicher – Symbolik auch einfache griechische Gassenhauer-Texte sind. So ist das Buch selbst für Philhellenen nützlich, die absolut unmusikalisch sind.

Kreta 2005 – Die Sprüche

Als im Jahre 2005 die „Glorreichen 7“ auf Kreta unterwegs waren, gab es einige freiwillige und auch unfreiwillige Kalauer. Die finden Sie nun hier verewigt:

„Ich hätte jetzt gerne ein frischgepresstes Mythos!“

„Willst Du noch ein Bier?“ – „Klar, ich bin doch nicht zum Vergnügen hier!“

„Wie schreibt man das?“ – „Na, so wie man’s schreibt …“

„Der Bäcker hat ab um sieben offen!“

„Gibt es diesen Kuchen auch mit ohne Honig?“

„Da kommt ja Klaus sein Auto.“

„Machen wir eigentlich heute schon Klöster?“

„Ganz schön schön hier!“

„Was sehen wir heute?“ – „Meer.“ – „Und morgen?“ – „Mehr Meer!“

Es wird Jogurt mit Honig serviert. Kommentar: „Das sieht aber lecker aus.“ – Wirtin: „Das Beste daran ist, der Honig ist von meinem Sohn!“ – Rückfrage: „Wie, nicht von Bienen?“

„Auf Athos gibt es keine weiblichen Hühner.“

„Das Lokal heißt Kyaní Ákti, zu Deutsch Blue Beach …“

„Was muss, das ist!“

„Ich habe keine Lust und davon viel.“

„Die Verkäuferin sprach Deutsch, ich konnte sie also gut verstehen.“

„Chelmiii steigert sich: Er hat nicht nur die falschen Schuhe an, sondern schon die falschen Füße.“

„Wo wohnt Ihr?“ – „Oben am Berg im Hotel, ist ein ziemlicher Aufstieg, aber ein herrlicher Blick! Und wo wohnt Ihr?“ – „In Bochum.“

Ausnahmsweise mit Urheber …
Klaus: „Oskar schaut immer so grimmig, wenn er fotografiert wird.“
Oskar: „Da muss ich aber lachen!“

„Agía Galíni hat mit Urlaub nix zu tun, das ist harte Arbeit!“

„Ich habe ein tolles Foto gemacht: Olivenbaum hinter blauem Himmel.“

„Ich kann ohne Augen nicht lesen!“ (gemeint war, ohne Brille)

„Wie spricht man das aus?“ – „Die Griechen sprechen das aus, wie sie’s schreiben.“

 

Kousés

Kousés liegt zwischen Sívas und Pómbia am Rande der Messará-Ebene, nur wenige Kilometer von den Zentren Mátala, Pítsidia, Kamilári, Kalamáki und Vóri entfernt, also ideal für jeden, der in Mittel-Südkreta Urlaub macht. Der Ort Kousés hat übrigens ein eigenes „Wahrzeichen“, auf das seine Bewohner sehr stolz sind: einen Turm, der in der Zeit der Türkenherrschaft und der Befreiung davon eine wichtige Rolle spielte.
Der Archäologe Antonis Vassilakis schreibt dazu: „Aus dem Dorf Kousés der Messará kamen die Kourmoulides , heimliche Christen, und der aus ihren Reihen stammende Hussein Michalis wurde zu einem der Anführer…“
Auf dem Platz vor der Kirche steht die Büste des Hussein Michalis.

Es gibt hier in Kousés aber auch zwei andere ausgesprochen besuchenswerte Dinge, wegen derer ich das Dorf hier aufgenommen habe.

PicturesOG/kouses-votano.JPG

1.  Den Kräuterladen „Vótano“: Vor einigen Jahren eröffnete Iánnis Iannoútsos seinen Laden. Er pflückt viele seiner Kräuter selbst, doch in Iánnis‘ Laden stapeln sich in deckenhohen Regalen in großen Gläsern auch ausgefallene Tees, Gewürze aus aller Herren Länder sowie duftende Blätter und Blüten. Und an der Decke hängen farbenprächtige Pfefferschoten zum Trocknen.

Wenn Iánnis seine Besucher und Kunden berät, tut er dies mit liebevoller Ruhe und Sorgfalt. Nicht nur Touristen finden inzwischen den Weg in das Dorf, auch bei den Einheimischen hat sich herumgesprochen, dass Iánnis sehr viel davon versteht, Krankheiten mit Naturheilmitteln zu heilen. Und nebenbei ist der kleine Laden auch eine Oase der Ruhe und Gastlichkeit, die hier im immer hektischer werdenden Kreta erhalten geblieben ist.
Ganz mag sich sich aber auch Iánnis dem Fortschritt nicht verweigern: Online Shop.

PicturesOG/kouses-olakala.JPG2. Nur zwei Häuser daneben liegt das erste Bio-Kafeníon in Südkreta: „Óla kalá“. Es ist eigentlich inzwischen viel mehr als ein Kafenío, denn Sabine Maria Fragkioudákis bietet außer biologischem Kaffee, Fruchtsäften, Bier, Wein und Raki auch täglich frische Mahlzeiten (verschiedene Vorspeisen, kleine Gerichte, Fleisch vom Grill und sogar ein Tagesgericht) an.

Alles ist wirklich ausgesprochen schmackhaft und offensichtlich nicht nur mit Olivenöl aus dem eigenen biologischen Anbau, sondern auch mit viel Liebe zubereitet.
Ganz nach dem Motto: „Man ist, was man isst!“

Das Lokal hat täglich außer sonntags von 8:30 bis 20:30 Uhr geöffnet.
Auch hier kann ich eine Webadresse verraten: Biokafeníon Kousés.

Öffentliche Verkehrsmittel
sind mir nicht bekannt

Restaurant „Kostas“ in Agía Galíni

PicturesKJ/kostas_taverne.jpgGeht man von Agía Galíni aus den Strand entlang, ist das „Kostas“ das letzte Lokal vor dem Fluss. Kostas, ein schnauzbärtiger herzlicher Kreter, hält sich meistens ein wenig im Hintergrund und überwacht die gute Küche, während seine deutsche Frau Ute das Lokal charmant managt. In den etwas ruhigeren Vormittagsstunden setzt sie sich gerne auch mal für einen kurzen Plausch zu den Gästen.

Der quirlige Kellner Nikos hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen … und auch wenn Ute es gerne dementiert *g, wird der Rakí auch schon mal mit einem Schnitz Erdbeere darin serviert.

Und man trifft hier oft andere Leute aus dem Kreta-Forum, wenn man möchte. Einer von ihnen hat sogar ein lustiges Lied über das Lokal geschrieben … und auch mein Romanheld Jak verkehrt häufig und gerne hier, denn hier kann man sich wirklich wohlfühlen.

Ierápetra: Die „Cretan Villa“

Ich bin ja mit Superlativen sonst lieber vorsichtig. Und wenn ich hier die „Cretan Villa“ als eines der schönsten Hotels Kretas bezeichne, dann will das auch sorgfältig begründet sein.

PicturesOG/cretan_villa.jpgDas Hotel liegt mitten in der Stadt, ist aber trotzdem ruhig, da es in einer Nebenstraße liegt. Ein liebevoll (!) renoviertes altes Haus, z.T. Bruchsteinwände in den Zimmern, ein grün überwachsener Innenhof, trotz aller Zugeständnisse an den erwünschten Komfort wie Klimaanlage, Fernseher, Kühlschrank ein echtes Stück altes Kreta.

Der noch recht junge (im Verhältnis zu mir!) Chef Manolis, optisch ein gutaussehender Späthippie, führt dieses Haus getreu seiner eigenen Philosophie: Es soll alles schön, aber ursprünglich sein. Und es gelingt ihm, dass der Gast sich hier wirklich gut aufgehoben fühlt. Frühstück gibt es nicht (dafür geht man dann eben beispielsweise in’s „California“).

Wenn ich mich mit Manolis über seine Heimatinsel unterhalte, dann spüre ich jedes Mal, wie sehr er unter manchen Entwicklungen leidet, wie sehr er die Insel und ihre Natur liebt und wieviel ihm wirklich daran gelegen ist, dass sich nicht nur immer alles verändert. Er gehört tatsächlich zu der Spezies von Idealisten, die ich längst ausgestorben wähnte. Und das, obwohl er von seinem Hotel lebt und leben muss. Und übrigens ist er der Einzige, der nicht über die ausbleibenden Touristen jammert. Er sagt höchstens: „Die guten Jahre waren früher!“

Unsere große Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit, denn er sagte mir einmal, ich sei ein besserer Botschafter für Kreta, als all die Leute, die dafür bezahlt würden.
Und jedes Mal, wenn ich mich von ihm und seiner Freundin Despina verabschiede, tue ich das ganz schnell, denn ich hasse Abschiede von Freunden …

Cretan Villa

Restaurant „Romantika“ in Agía Galíni

PicturesKJ/agheidi3kl.jpgKyriákos Petrakákis und seine österreichische Frau Heidi haben hier eine kleine idyllische Oase geschaffen. Eigentlich war das überhaupt nicht ihre Absicht, denn sie betrieben vorher viele Jahre lang ein Lokal in Kókkinos Pýrgos und hatten davon die Nase voll. Eigentlich wollten sie nur noch leben, Kyriákos, sich seiner Liebhaberei, dem Malen, widmen (er malte übrigens exzellent!) und vielleicht noch für den Lebensunterhalt zum Fischen fahren.

Irgendwann war das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich, und so besannen sie sich auf ihre anderen Talente: Sie begannen mit einem kleinen „Kiosk“, von dem aus sie kleine Speisen „über den Strand“ verkauften. Nach und nach wurde angebaut, und zwar mit viel Liebe und Sorgfalt, gepflanzt etc.
Nach Kyriakos‘ Tod hat Chefin Heidi alles im Griff, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Söhne, vor allen Dingen des Älteren, Jannis, der ein charmanter Filou ist.

PicturesKJ/agheidi6kl.jpgÜber den Süßwasserfluß nebenan führt eine Fußgängerbrücke, die häufig durch Unwetter zerstört wurde, aber inzwischen sehr massiv aufgebaut wurde, am Strand gibt es Liegen und Sonnenschirme und vor allen Dingen immer hervorragendes Essen.
Ein paar schöne Zimmer vermieten sie auch. Ab Sommer 2003 sind sechs funkelnagelneue Appartements dazu gekommen, richtig edel (und zu Recht auch ein bisschen teurer). Telefon 0030-28320-91014.

Das Lokal liegt in der Nähe des Campingplatzes und ist mit dem Auto von der Zufahrtsstraße nach Agía Galíni zu erreichen. Wenn man den Berg hinunter gekommen ist, liegt rechts eine Tankstelle, ein paar Meter weiter biegt links das Sträßchen zum Campingplatz und zum „Romántika“ ab. (KK)

Forumshymne gesucht

Vorbemerkung: Es wird ebenso gerne wie fälschlich behauptet, dass der Mensch ein Individuum sei, hat er doch – jedenfalls wenn er noch nicht im Krieg war oder zu früh ein schnelles Auto fahren durfte – zwei eigene Arme, zwei eigene Beine und … einen eigenen Kopf, in dem rein theoretisch auch ein eigenes Gehirn wohnt. Tatsächlich ist der Mensch aber in seiner Evolution nicht wirklich so weit fortgeschritten, dass es ihm Freude macht, sein individuelles Gehirn auch immer individuell zu nutzen.

Im Gegenteil, nichts bereitet ihm mehr Freude, als sein Gehirn mit dem anderer, gleichgesinnter Menschen auf eine Wellenlänge zu bringen, nennen wir es ruhig, zu verschmelzen (es gibt ja diverse Science Fiction Filme, in denen das gerne thematisiert wird).

Was macht der Mensch zu diesem Zwecke? Er gründet einen Verein oder so etwas Ähnliches. Und nichts bereitet ihm mehr Spaß, als sich dort zu uniformieren, zu trikotisieren, Fahnen zu schwenken etc. etc. … sprich, sich der Masse anzupassen, statt sich daraus hervorheben zu wollen. Und damit hat folgende Geschichte zu tun … Vorsicht, es ist eine Satire.Read More