Kalýves: Das „Kastro Kera“

PicturesOG/kastro02.jpgFährt man von Kalýves aus Richtung Almyrída, so liegt etwa ein knapper Kilometer vor Almyrída unterhalb der Straße praktisch am Strand das Haus „Kastro Kera“ von Adriána und Vassílis Androulákis (Tel. (0030-2) 825-0-31918 oder 0-31471). Wie der Name „Kastro“ schon sagt, das Haus sieht fast wie eine kleine Burg aus (im „Turm“ befindet sich das Treppenhaus). Alle Appartements haben Kochgelegenheit, Kühlschrank, Bad und Balkon (Preis 20 Euro/Person/Nacht egal, ob Haupt- oder Nebensaison).

Neben dem schönen Haus und dem ebenso schönen Sandstrand sind besonders die überaus freundlichen Wirtsleute zu erwähnen. Beide sprechen recht gut deutsch, „Familienanschluss“ ist also gewährleistet, falls gewünscht. Und der exzellente Wein, den Vassilis selbst keltert, ist mehr als einen Schwips wert!

Einkaufen und Essen gehen kann man zu Fuß im benachbarten Almyrída oder in Kalýves, falls man nicht sowieso mal von den Wirtsleuten zum Essen eingeladen werden sollte. Kommt alles vor. (KK)

Kalýves: Taverne „Kianí Ákti“ (= „Blue Beach“)

Die Taverne von Níkos Vlamákis liegt am Ausgang der Soúda-Bucht westlich von Kalýves am Strand. Ich kenne sie seit nunmehr 38 Jahren, der heutige Inhaber war damals etwa 5 Jahre alt.

Seinerzeit aß ich hier morgens meine erste Portion Féta mit Oliven und trank meinen ersten Wein auf Kreta, während die Sonne aufging. Und ich habe mich unwiderruflich in diesen Ort (und im Anschluss daran in die ganze Insel) verliebt.

Seitdem hat sich hier nicht viel verändert (mal abgesehen davon, dass das alte Schilfdach einem neuen festen Dach weichen musste, aber so ist das nun mal), und wenn, dann nur zum Besseren, falls das überhaupt möglich war.

Die Taverne liegt direkt am Strand, nur durch den hier endenden Fahrweg von ihm getrennt. Ein hier ins Meer mündender Süßwasserfluß (der „Kiloiáris Potamós“), der das ganze Jahr über Wasser führt, erhöht das Badevergnügen.

Ich habe ohne Übertreibung hier hunderte Male gegessen und war immer zufrieden! Aus dem gleichen Grunde ist das Lokal bei den Einheimischen sehr beliebt, die mittags zum Baden und Essen, abends nur zum Essen kommen. Touristen sind hier immer noch eher selten, da es keine großartige Ausschilderung gibt, schon gar nicht von der „New Road“ zwischen Chaniá und Réthymnon, also ist man leicht vorbeigerauscht.

Der Zufahrtsweg zweigt unterhalb des Forts „Izzedine“ zwischen Kalámi und Kalýves von der alten (!) Straße ab. Immer geradeaus bis zum Ende des Weges und man ist da. (KK)

Route1 Von Iráklion nach Westen bis Réthymnon über die „New Road“

Die Straße Richtung Westen aus Iráklion heraus führt durch die „Chanióporta“, das Chaniá-Tor. Wer sich den Weg durch die ganze Stadt sparen will (und dabei doch kaum etwas gewinnt), kann auch Richtung Knossós hinausfahren und findet auch dort eine ausgeschilderte Abzweigung auf die „New Road“ (die ziemlich gut ausgebaute „neue“ Nordküstenstrecke, der wir hiermit ein für alle Mal diesen Namen „verpassen“ wollen).

Durch das Chaniá-Tor folgt man weiter der stets chaotisch überfüllten Ausfallstraße bis zum Ortsausgang von Iráklion, vorbei an zahlreichen Werkstätten, Geschäften, Tankstellen etc. alles geschäftig, hektisch und … hässlich?

Direkt hinter dem Schild, welches das Ende Iráklions anzeigt, zweigt links die Straße nach Míres und Górtys ab, die man nehmen muss, um die „New Road“ zu erreichen. Wenige hundert Meter weiter ist es ausgeschildert: „Rechts müsst Ihr steuern nach Chaniá“.
Fast wie auf einer Autobahnauffahrt geht es leicht bergan, weit geschwungen, und dann ist man (endlich) auf der „New Road“. Und da ist der Mitteleuropäer auf den ersten Blick vielleicht ein wenig enttäuscht, weil er denkt, eine Schnellstraße müsse vier Spuren haben. Das muss sie aber wirklich nicht. Was sollte auf Kreta eine vierspurige Autobahn?

Denn die „New Road“ ist überwiegend breit und sie hat auch zwei offizielle Standspuren, die allerdings nicht als solche genutzt werden sollten. Hier gilt grundsätzlich: Straße ist Straße, da wird gefahren! Was also bei uns in Deutschland bei Strafe verboten ist, wird auf Kreta geradezu erwartet bzw. verlangt: Kommt von hinten ein schnellerer Wagen, weicht das langsamere Vehikel auf die Standspur aus (was es allerdings auch nicht immer tut!). Das Stehen oder Parken auf der „Standspur“ ist sowieso eigentlich auch überhaupt nicht erlaubt, deshalb findet der Reisende an der Nordküste nach Westen überall eingezäunte Strände und nur dann und wann einen „Exit to Beach“.

Man kann die „New Road“ tatsächlich zumindest teilweise als so etwas wie eine kretische „Autobahn“ bezeichnen, dennoch ist gerade hier besondere Vorsicht geboten: Insbesondere im Bereich von Iráklion können einem tags wie nachts auch schon einmal ein paar Ziegen auf der Straße begegnen, an der einen oder anderen Stelle ist der Straßenbelag schon lange nicht mehr das, was er mal sein wollte, manche Kurven sind sogar negativ überhöht (d. h. sie fallen nach außen ab) usw. Außerdem: Nur an dieser Straße gibt es tatsächlich auch mal Geschwindigkeitskontrollen. Und wer als Raser erwischt wird, muss mit einigem an Geldstrafe rechnen. Griechischen Verkehrssündern wird sogar rigoros für einige (manchmal auch längere) Zeit das Nummernschild entzogen: Fahrverbot!

Etwa 15 Kilometer von der Auffahrt auf die „New Road“ entfernt erreicht man die Abzweigung nach Agía Pelagía. Wer Tourismus immer dann nicht mag – auch wenn er selbst Tourist ist – wenn sich die Menschenmassen zu sehr knubbeln, der braucht den Link nicht zu benutzen und nicht abzubiegen, sondern fährt geradeaus weiter.

Etwa 7 Kilometer weiter erreicht man wieder das Meer, rechts der Straße sind Hotel- und Appartementanlagen zu bewundern, links ist es nach Fódele ausgeschildert. Der Geburtsort von „El Greco“ ist ein beliebtes Ziel für Touristen, es sind von hier aus noch etwa 3 KM bis zum Dorf.

Etwa 20 Kilometer weiter erreicht man Balí. Man sieht das Dorf schon eine Weile zuvor schneeweiß in der Bucht liegen, leider ist ein ziemlich großer Teil dieses „Schneeweißen“ eine Ansammlung von Hotelanlagen im vorderen Teil des Ortes. Der hintere Teil aber ist Besuch und Aufenthalt wert.
Von Balí aus steigt die „New Road“ wieder langsam und zäh bergan, dann erreicht man eine Art „Pass“ und kann den Wagen bis zur Abzweigung nach Pánormos fast nur noch rollen lassen. Hier verliert die kretische Nordküste (vorübergehend) ihren wilden, vom Fels geprägten Charakter, von dem sie etwa ab Agía Pelagía geprägt war. Die Berge fallen wieder flacher ins Mehr hinab und kleine Ebenen erstrecken sich im Hinterland des Küstenstreifens.

Ab Pánormos führt die „New Road“ deshalb nun auch kurvenarm bis Réthymnon weiter. Über eine kurze Stichstraße rechts hinunter fährt man nach Pánormos hinein. An der gleichen Stelle zweigt übrigens auch die Straße ins Landesinnere nach Pérama ab, welche an der alten Straße liegt, und deshalb unter der Fahrtroute 2 von Iráklion nach Réthymnon behandelt wird.

Wie man in der Beschreibung über Pánormos erfährt, gehört dieses noch „ein wenig verschlafene“ Dorf meiner Meinung nach zu den besseren Adressen für den Individualreisenden auf Kreta.
Wenn man sich den Abstecher oder einen längeren Aufenthalt hier gegönnt hat, erreicht man die „New Road“ wieder, indem man zunächst der „Hauptstraße“ des Dorfes nach oben folgt und am oberen Ende derselben links einbiegt, dann erreicht man nämlich die „offizielle“ Auffahrt.

Von hier aus erreicht man Réthymnon schnell, die Straße verläuft fast schnurgerade. Etwa 20 KM weiter kreuzt die alte Straße, der Wechsel lohnt eher nicht, da diese nur durch dicht-(meist hotel-)besiedeltes Gebiet führt . Wer allerdings zu den Campingplätzen bei Réthymnon will, muss hier auf die alte Straße überwechseln.
Außerdem kann man hier auch nach Süden zum Kloster Arkádi abbiegen. Ebenso lohnt ein kurzer Besuch des Geburtsortes des „Helden von Arkádi“ Kóstas Giamboudákos, des Dorfes Ádele, oder auch des weniger bekannten, aber sehenswerten Klosters Arsaníou.

Nach Réthymnon sind es von dieser Kreuzung aus, ganz gleich, welcher Straße man folgt, noch etwa 7 Kilometer.

Kreta Reiseroute 1

Chaniá

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Die zweitgrößte Stadt der Insel ist für meinen Geschmack die allerschönste. Chaniá ist die Metropole des Westens, und als solche präsentiert sich der Ort auch: Er erstickt wie Iráklion in Autoverkehr und Hektik. Und so etwas soll schön oder gar liebenswert sein?

Es ist, denn nur wenige Schritte weiter findet man grüne und ruhige Flecken (die es in Iráklion beispielsweise so kaum oder gar nicht gibt). Für kretische Verhältnisse ist Chaniá sogar üppig grün.

Die von Osten kommende „New Road“ ist inzwischen (endlich) weiter ausgebaut, endet also nicht mehr bei Mourniés (wer nicht nach Chaniá hinein will, kann sie weiter fahren).

Die nächste Ausfahrt von der „New Road“ befindet sich an der Straße in die Omalós-Hochebene hinauf, die neue Straße endet bei Galatás und führt dann auf die alte Küstenstraße Richtung Kastélli Kissámou hinunter.
Insgesamt führt die „New Road“ inzwischen bis Tavronítis kurz vor Kastélli (hier zweigt die Straße nach Paleóchora ab).
Übrigens ist auch der gesamte Bereich westlich Chaniás incl. der „alten“ Ausfallstraße Richtung Kastelli inzwischen richtig „modern“ ausgebaut. Alle Ausfallstrecken aus Chaniá sind aber sehr mäßig beschildert!

Wer nach Chaniá hinein will (und das ist vermutlich die Mehrheit), biege am günstigsten bei Mourniés ab.

PicturesOG/chaniagitter.jpgGeschichte
An der Stelle des heutigen Chaniá lag (nach Archäologenmeinung bereits im Neolithikum, zumindest in den ersten Anfängen) einmal das antike Kydonia.

In der Folge blieb Chaniá (ich bleibe einmal bei diesem Namen, obwohl es seinerzeit noch nicht so hieß) relativ autonom, bis die Araber Kreta eroberten.
Im 9. Jahrhundert nahmen sie auch Chaniá ein. Sie ließen die Stadt aber ebenso vergammeln wie den Rest der Insel, erst die späteren Herren Kretas, die Venezianer, putzten Chaniá wieder heraus. Noch heute sind an allen Ecken und Enden die zwar nicht besonders gepflegten, aber dennoch prächtigen Relikte der venezianischen Zeit erkennbar. Unter den Venezianern war das heutige Viertel Kastélli (östlich des Hafens) das Stadtzentrum.

PicturesOG/chaniamoschee.jpgDem türkischen Ansturm 1645 konnte auch Chaniá nicht standhalten. Viel an bleibenden Werten hinterließen die Türken auf Kreta nicht, in Chaniá aber immerhin die Janitscharen-Moschee am Hafen und ein Minarett unweit der Markthalle (etwas nördlich davon).

1898 mussten die Türken dann die Insel räumen, der Hochkommissar der Großmächte, Prinz Georg, machte Chaniá zur Inselhauptstadt. Dies blieb sie bis 1971, dann trat Iráklion an ihre Stelle.

Auch der Aufstand der freiheitssüchtigen Kreter gegen Prinz Georg ging von Chaniá aus, genauer gesagt, vom kleinen Dorf Thérissos ein Stück weiter südlich. Unter Führung des kretischen Nationalhelden Elevthérios Venizélos forderten die Kreter den Anschluss an das griechische Mutterland. Der spätere griechische Ministerpräsident Venizélos und sein Sohn Sofoklís sind oberhalb von Chaniá auf Akrotíri begraben, ein Besuch der Gräber erweist nicht nur die Reverenz einem kretischen Nationalhelden gegenüber, sondern bietet auch einen einmaligen Blick auf Chaniá und die westliche Nordküste.

Während des Zweiten Weltkriegs war der Bezirk Chaniá das am meisten betroffene Gebiet. Beim Flughafen Máleme westlich der Stadt gelang es den deutschen Invasionstruppen zuerst, Fuß zu fassen. Mit der Eroberung des Flughafens war auch der Nachschub gesichert und der Fall der Insel trotz weiteren heftigen Widerstandes der Kreter nur eine Frage der Zeit. In vielen Kafenía und Geschäften dieser Gegend und auch in Chaniá selbst kann man (immer noch) die heroische Darstellung kretischer Bauern sehen, die gerade mit einem Stein oder Knüppel einen deutschen Fallschirmjäger erschlagen. Fremden- oder gar Deutschenfeindlichkeit braucht man aber nicht zu befürchten. Wie vieles andere auch ist dies für die Kreter heute nicht viel mehr als ein Kapitel ihrer langen und blutigen Geschichte.PicturesOG/chanipla.jpg

Sehenswürdigkeiten
Beginnen wir unseren Rundgang an der Platía Elevtheríou Venizélou am Hafen neben der türkischen Moschee. Links die Hafenpromenade (Aktí Koundouriótou) mit den zahllosen Lokalen und den schmalen venezianischen Häusern dahinter. Man folge aber vom Platz aus zuerst einmal der hinter der Hafenpromenade verlaufenden Parallelstraße (Odós Zambelíou), die an der Südwestecke des Platzes beginnt. In der Zambelíou liegt nämlich die alte venezianische Loggia (auf der linken Seite), von deren einst viergeschossigem Bau leider nur noch die Außenmauern stehen. Zwischen ihren Fenstern ist ein Wappen angebracht, das den schönen Spruch „Nulli parvus est census qui magnus est animus“ (Keiner, der einen großen Geist besitzt, wird gering geschätzt).

Überhaupt ist das ganze Viertel hinter der Hafenpromenade eine einzige Sehenswürdigkeit. Die schmalen Gassen der venezianischen Altstadt laden geradezu dazu ein, sich darin zu verlaufen. Und tagsüber fallen einem die auch hier überall vorhandenen Lokale kaum auf. Wer diesen Teil der Altstadt schon kennt, kann allerdings die nächste Möglichkeit hinter der venezianischen Loggia nutzen, wieder rechts hinunter zur Hafenpromenade abzubiegen und ihr dann links nach Westen zu folgen, vorbei am Nautischen Museum (erkennbar am großen Anker vor der Tür, unten näher beschrieben) um die Landzunge herum, bis man auf der anderen Seite links abbiegend die Odós Pireós erreicht, der man dann wieder landeinwärts folgt. Sie führt an der alten venezianischen Befestigungsmauer entlang, die nirgendwo sonst so gut und zusammenhängend erhalten ist. Auf der anderen Straßenseite liegen allerdings nur reizlose Mietshäuser. Bei der nächsten Möglichkeit biegt man wieder links ab und erreicht die Odós Chalídon, die den wieder links hinunter zurück zur Platía El. Venizélou führt, der schon genug hat.

Wer mehr sehen will, geht hier nach rechts und biegt gleich die nächste Straße wieder links hinein, dies ist die berühmte „Ledergasse“ PicturesOG/markthalle.jpgChaniás, die Odós Skrídlof.

Wer hier zum Einkaufen gehen will, nicht nur zum Schauen, findet unten mehr Informationen. Folgt man der Skrídlof weiter nach Osten, erreicht man die zentrale Markthalle der Stadt, die kreuzförmig nach Marseiller Vorbild (so ist es überliefert, ich kenne leider die Markthalle von Marseille nicht) gebaut wurde.

Sie gehört sicherlich zu den echten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist ebenfalls unter dem Stichwort „Einkaufen“ näher beschrieben.
Folgt man der Straße weiter (inzwischen heißt sie schon seit einer Weile Odós Tsoudéron), erreicht man weitere Überreste venezianischer Stadtmauern, davor links aber auch die Kirche „Ágii Anargíri“. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und war in der venezianischen Zeit die einzige orthodoxe Kirche der Stadt, später unter den Türken gar die einzige christliche. Sie ist dreischiffig, deshalb ist die in jeder Kirche anzutreffende Ikonenwand hier dreifach vorhanden.

PicturesOG/Chaniamarkt_wn.jpgWer der venezianischen Befestigungsmauer nach links ein Stück folgt, erreicht die Odós Vourdoúmba, in die er wieder links einbiegt, um auch die Kirche des „Ágios Nikólaos“ zu erreichen, die an der Platía 1821 liegt. Hier steht das Minarett, welches davon zeugt, dass die Kirche unter der türkischen Herrschaft zur Moschee umfunktioniert wurde. Nicht weit davon am gleichen Platz die kleine San-Rocco-Kirche, deren Inneres interessanter ist als das des großen Bruders in der Nähe.

Von hier aus folgt man der Straße zurück Richtung Westen (Odós Vourdoúmba) oder nach Norden zum alten venezianischen Hafen herunter, dem man dann gemütlich nach links entlang wieder bis zur Platía El. Venizélou folgen kann.
Anspruch auf Vollständigkeit darf dieser Spaziergang nicht erheben, sind doch bisher die (kleinen) minoischen Ausgrabungen nicht erwähnt, die in der Odós Kaneváro (an zwei Stellen links der Straße eingezäunt) liegen. Die Straße beginnt ebenfalls an der Platía El. Venizélou, führt aber nach Osten.

Ebenfalls noch nicht erwähnt ist der kleine Stadtpark zwischen der Odós Tsanakáki und der Odós Dimokratías, eine der kleinen grünen Lungen der Stadt und auch während der Mittagshitze ein Ort der Kühle und Erholung. Er beherbergt neben einem kleinen Tierpark auch ein Kino und ein altes Kafenío, hier kommen die Einheimischen in der Mittagspause oft her, denn es ist sicher angenehmer hier als in ihren heißen Wohnungen. Das „alte“ Kafenío ist übrigens in den letzten Jahren positiv renoviert worden, laut Zeugenaussagen sind „die Toiletten die schönsten in der ganzen Stadt“!

PicturesOG/chania16_gwg.jpgGegenüber der Markthalle (allerdings jetzt auf der anderen Seite) geht es rechts neben der Nationalbank die Odós Tsanakáki hinein (dann nur noch wenige 100 Meter).
Ebenfalls noch nicht erwähnt ist vieles andere, was sich in Chaniá auf vielen kleinen Spaziergängen noch entdecken lässt.

Archäologisches Museum
Das relativ kleine Archäologische Museum von Chaniá befindet sich in der San-Francesco-Kirche in der Odós Chalídon, nicht weit vom Hafen auf der rechten Seite. Es ist montags von 12.30-19 Uhr, dienstags bis freitags von 8-19 Uhr und am Wochenende sowie freitags von 8.30-15 Uhr geöffnet.

Es gibt keinen speziellen Führer für das Museum, die Vitrinen sind allerdings beschriftet, so daß ich hier auf einzelne Beschreibungen verzichten kann.
Die Funde, die das Museum ausstellt, sind vorwiegend regionaler Natur (die unter anderem belegen, dass es die minoische Stadt Kydonia an dieser Stelle wirklich gegeben hat). Besonders interessant sind ziemlich weit hinten die römischen Mosaiken auf dem Fußboden.

Historisches Museum
Das Historische Museum liegt in der Odós Sfakianáki 20, geöffnet werktags von 8 bis 13 Uhr. Seine Ausstellungsstücke zeugen von der „jüngeren“ Geschichte der Region (der späteren byzantinischen, venezianischen und türkischen Zeit). Den Interessierten erwarten hier historische Bilder, Ikonen, Waffen und Rüstungen sowie eine der bedeutendsten Dokumentensammlungen  ganz Kretas.
Die kurzen Öffnungszeiten signalisieren es schon, das Interesse an der jüngeren kretischen Geschichte ist wie andernorts geringer als das an der Archäologie.

PicturesOG/chanianautisch.jpgNautisches Museum
Das Nautische Museum ist ein Unikum auf Kreta, Vergleichbares gibt es in keiner anderen Stadt. Es liegt kurz vor dem Ende der Hafenpromenade (Ákti Koundouriótou) im Nordwesten des Hafens.
Nicht zu verfehlen wegen des schon erwähnten großen schwarzen Ankers vor der Tür. Montags ist es geschlossen, dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags und samstags zusätzlich auch von 19 bis 21 Uhr geöffnet.
Das Museum bietet ein echtes Kontrastprogramm: Auf der einen Seite sind hier vorwiegend militärisch-kriegerische Reliquien aus der Geschichte der griechischen Seefahrt gesammelt, Fotos von Schiffen, Schiffsteile und -zubehör, navigatorische Instrumente, Modelldarstellungen wichtiger Seeschlachten etc., auf der anderen Seite ist eine umfangreiche Sammlung von Meeresmuscheln ausgestellt, die ja nun glücklicherweise nichts Militärisches an sich haben.

 

Praktische Informationen zu Chaniá

Adressen
EOT (Touristeninformation): Das Büro ist umgezogen und befindet sich jetzt in einer Nebenstraße der Platia 1866 (dieser fast parkähnliche Platz bildet sozusagen den oberen Abschluss der Odós Chalídon, die auf den Hafen zuführt): Vom Hafen kommend die erste Straße auf dem Platz links (Odos Kriári), in einem der ersten Häuser links das Touristeninformationsbüro.
In diesem Zusammenhang zwei weitere Hinweise: Es gibt auf selbigem 1866-Platz eine öffentliche Toilette (!). Die Straße hinunter zum Meer (Odós Chalídon) ist von 20 Uhr bis 4 Uhr morgens für den Autoverkehr gesperrt. Da sie eine der Haupt-Flaniermeilem ist, scheint das nicht unvernünftig.

Touristenpolizei: in der Odós Karaiskáki 23, die schräg gegenüber der Markthalle (südlich davon) in die Odós Giannári einmündet.

PicturesOG/chania12_gwg.jpgPost: in der Odós Tsanakáki (südlich der Markthalle rechts von der Nationalbank hinein). Eingeschränkte Öffnungszeiten, allerdings gibt es an der Platía Patriárchou Athinagóra (an der Odós Chalídon vor der Kathedrale) einen Postkiosk, der werktags von 8 bis 20 Uhr und sonntags immerhin von 9 bis 18 Uhr die üblichen Wünsche der Reisenden erfüllt.

OTE (Telefon und Telegramme): fast direkt neben der Post in der Odós Tsanakáki. Außerdem natürlich überall Kartentelefone!

Deutsches Konsulat (auf griechisch: „Proxenío Germanías“): in der Odós Sfakíon 4,
Tel. 28210-57944.

Olympic Airways, A.N.E.K., Minoikés Grammés siehe: Öffentliche Verkehrsmittel.

Ärztliche Versorgung
Die Dienststelle der IKA liegt in der Odós Voloudákidon. Diese zweigt etwa gegenüber der Dienststellen von Post und OTE von der Odós Tsanakáki ab.
Eine besondere Empfehlung war Frank folgende Privatklinik wert: Klinik Gavrilakis, Odós M. Bótsari 76, Tel. 28210-70800 oder 28210-70814 oder 28210-87000. Guter technischer und medizinischer Standard. Billig ist allerdings nicht, man sollte besser eine private Auslandsreisekrankenversicherung haben, aber „dann werden Sie geholfen“.
Chrístos verweist zudem ausdrücklich auf das neue Staatliche Krankenhaus in Mourniés wenige Kilometer südlich von Chaniá, das auf dem allerneuesten Standard ist (und natürlich billiger, weil staatlich). Man braucht sich also um die ärztliche Versorgung in Chaniá wenig Sorgen zu machen.

PicturesOG/chania2_gwg.jpgEs gibt darüber hinaus natürlich Ärzte in großer Auswahl und in allen Richtungen spezialisiert:
Allgemeinärzte z. B.:
E. Konstantínos Myridákis, Od. Kydonías 46, Tel. 28210-57277.
Ioánnis Skarákis, Od. Smýrnis 30, Tel. 28210-21877.
Elevthería Xinídou, Od. Strat. Tsanakákis 21, Tel. 28210-25388.

Zahnärzte z. B.:
Stélios Fournianákis, Od. Chiotáki (erste Straße hinter der Post links) 17, Tel. 28210-24714 (spricht deutsch, hat in München studiert).
Káeti Kouráki, Odós Apokorónou 51, Tel. 28210-56969.
Ioánnis Myridákis, Od. Chiotáki 7 (s.o.), Tel. 28210-55633.

Kinderärzte z. B.:
Michális Anagnostákis, Odós Vouloudákidon/Sfakíon, Tel. 282100-27775.
Spýros Manousélis, Odós Chiotáki 7 (s.o.), Tel. 28210-21544.
Pári Chiotáki, Odós Tsanakáki 20, Tel. 28210-23477.

Krankenhaus: Odós Dragoúmi, Tel. 28210-27231.

Apotheken gibt es in Chaniá reichlich, z. B. am Beginn der Odós Tsanakáki und in der Markthalle.

Auto- und Motorrollervermietungen
Autovermietungen finden sich in Chaniá fast an jeder Ecke. Preisvergleiche sind auf jeden Fall lohnenswert.
Motorroller und Mofas gibt es z. B. an der Platía El. Venizélou (am Hafen) zu mieten.

Baden
In Chaniá selbst ist es mit dem Baden nicht besonders gut bestellt. Allerdings sind in Richtung Westen die Strände schnell erreicht, die Busse Richtung Kastélli Kissámou und Kolymbári fahren fast andauernd vom Busbahnhof aus (den ersten Strand von „Néa Chóra“ erreicht man auch in etwa 10-15 Minuten zu Fuß – entsprechende Infrastruktur wie Liegen, Sonnenschirme und Tretboote sind vorhanden).

PicturesOG/chania8_gwg.jpgBis Agía Marína führt die Straße allerdings fast überall recht dicht am Strand entlang, das schmälert den Reiz des Bades etwas (schöner ist es da schon in der Nähe des „Camping Chaniá“). Die Strände bieten vorwiegend Sand, nur der eine oder andere Kiesel ist zu verzeichnen. Das Gebiet westlich von Chaniá wird eifrig touristisch erschlossen, sprich bebaut, für ein Bad am Nachmittag ist es aber jederzeit angenehm.

Der Weg nach Osten ist weiter, denn vor Kalýves bietet sich keine nennenswerte Bademöglichkeit.

Eine mögliche Alternative ist der Wasserpark „Limnoúpolis“ bei Varýpetro: Von Chaniá nimmt man zuerst die Strecke zur Omalós-Hochebene/Samariá-Schlucht, biegt dann aber schon bald links ab (Ausschilderung). Es gibt etwa 10 verschiedene Riesenrutschen (was besonders Kinder eine tolle Abwechslung zum Bad im Meer finden), einen Pool, Babybecken, Spielplatz, Mini-Market und sonstige Verpflegungsmöglichkeiten. Besonders preiswert ist es allerdings nicht.

Banken
Banken gibt es in Chaniá in ausreichender Anzahl. Die Nationalbank z. B. gegenüber der Markthalle am Eingang der Odós Tsanakáki, weitere Banken an der Platía 1866 und beim Busbahnhof. Alle Banken sind in der Regel werktags von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet, manchmal auch nachmittags von 17.30 bis 19.30 Uhr. Euroschecks und Travellerschecks werden entgegengenommen. Geldwechsel ist ja nun im „Euro“pa nicht mehr nötig.
Die größeren Banken verfügen natürlich inzwischen auch über Geldautomaten! Den ganzen Tag über und sonntags steht auch der Kiosk der Post an der Kathedrale (Platía Patriárchou Athinagóra) zur Verfügung.

Einkaufen
Waren des touristischen Bedarfs und Souvenirs werden vor allen Dingen in der Odós Chalídon und in kleineren Straßen und Gassen östlich davon angeboten. Schmuck aus Gold und Silber fand ich am besten ebenfalls ganz unten in der Odós Chalídon und in der von der Platía El. Venizélou am Hafen abzweigenden Odós Karaolí ke Dimitríou.

PicturesOG/chaniaamphora_gwg2.jpgBücher und Postkarten (auch etwas ausgefallenere, darunter ziemlich pornografische) gibt es z. B. in der „Internationalen Buchhandlung“ an der selbigen Platía El. Venizélou. Griechisches findet sich ein gutes Stück weiter oben rechts in der Odós Chalídon Nr. 98 bei P. Pelekanákis.

Und wenn man schon mal da oben ist, hier biegt auch die Odós Skrídlof von der Odós Chalídon ab: die berühmteste Ledergasse der Insel! Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich ein paar Stiefel maßanfertigen zu lassen, ist hier richtig. Es dauert ungefähr eine Woche und kostet auch durchaus gutes Geld, allerdings nur einen Bruchteil dessen, was es in Deutschland kosten würde. Man kann natürlich auch Stiefel und anderes Lederzeug „von der Stange“ kaufen. Es ist aber sinnvoll, vor einem Kauf erst ein paarmal durch die Gasse zu laufen und Preise sowie Qualität zu vergleichen.

In der Nr. 29 der Laden von Herrn Mallinákis, bei dem man Angeln, Tauch- oder Campingzubehör, Harpunen, Rucksäcke, Isoliermatten etc. kaufen kann. Wer nach einem Rucksack- und Campingurlaub seine Ausrüstung am liebsten hier lassen würde, der kann sie bei Mallinákis zu wahrscheinlich nicht sonderlich gutem Preis wieder verkaufen.

PicturesOG/markthalle2.jpgIn der Odós Pótie (geht man weiter die Skrídlof Richtung Markthalle entlang, eine Nebenstraße links) gibt es ein ganz besonderes Geschäft. Auf der rechten Seite mit der Nr. 51 (das Geschäft heißt „MAT“ verkaufte der „Schachmeister von Chaniá“, der übrigens auch gut deutsch sprach, Schach- und Távlibretter in sonst jedenfalls von mir nicht gefundener Qualität und Auswahl. Wer sich auf Kreta ein Távlispiel kaufen will, sollte das unbedingt hier tun. Es mag woanders sichere billigere Távlibretter geben (mit Folie beklebt, nicht mit Holz-Einlegearbeiten), aber das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier auf jeden Fall wie nirgendwo sonst. Und der Besitzer riet durchaus von teuren Prestigekäufen ab, wenn er ein ebensogut verarbeitetes Brett anbieten konnte, das (etwas) billiger warist. Ich selbst besitze drei schöne Távlibretter bester Verarbeitung und sie stammen alle aus diesem Laden!
Dass ich hier in der Verrgangenheitsform schreibe, liegt daran, dass der Besitzer des Geschäfts im  August 2002 verstorben ist. Letzten Meldungen zufolge wird das Geschäft weitergeführt, allerdings ist es ohne ihn sicher nicht mehr dasselbe.

Folgt man der Verlängerung der Skrídlof, der Odós Tsoudéron, erreicht man bald die berühmte Markthalle von Chaniá (bereits unter „Sehenswürdigkeiten“ erwähnt). Sie ist kreuzförmig erbaut, jeder der vier Kreuz-Arme beherbergt andere Warengruppen. Einer Fisch und Fleisch, einer Gemüse, Eier und Geflügel, einer Brot, Wurst und Käse, und der letzte von allem ein bisschen, dazu noch Gewürze, Windeln und Spielwaren.

PicturesOG/fotochania.jpgZwischen den Ständen auch ein paar kleine Lokale, in die die Marktleute selbst einkehren, auch der Besucher braucht sich nicht zu genieren. Im Gegenteil, die Lokale mögen zwar auf den einen oder anderen möglicherweise etwas schmuddelig wirken, sie sind aber völlig in Ordnung und es schmeckt!

Übrigens: Neben der Markthalle gibt es immer noch einen oder mehrere Photographen, die mit antiken Kameras hantieren!

Internationale Presse führt das Kiosk an der Ecke Odós Micháli Giannári (Hauptstraße von der Markthalle nach Westen)/Ecke Odós Chalídon, oder auch der etwa 250 Meter näher auf der rechten Seite der Od. Giannári gelegene Laden.
Spirituosen in großer Auswahl bieten zwei Läden ganz unten in der Odós Chalídon kurz vor dem Hafenplatz.

Schallplatten (bzw. natürlich inzwischen nur noch CDs) gibt es in mehr als respektabler Auswahl bei Níkos Stathópoulos an der Platía Agorás (oder auch Platía S. Venizélou, letzteres der offizielle Name, ersterer aber bei den Einheimischen bekannter, da er „Platz am Markt“ bedeutet). Es ist dies der Platz an der Südseite der Markthalle, der Plattenladen liegt nur wenige Meter links der Nationalbank. Mit dieser Auswahl können einige Läden in Athen nicht mithalten. Absolut mein Lieblingsladen in dieser Hinsicht!

Essen und Trinken
Man trifft sich in den zahlreichen Cafés an der Platía El. Venizélou am Hafen zum Frühstück, das wie überall in Griechenland nicht zwingend empfehlenswert ist. Eine „Frühstückskultur“ kennen die Griechen halt immer noch nicht so wirklich. Alle Cafés bieten frischgepresste Säfte, Bier vom Faß (!) und diverse Cocktails (d. h. man sitzt hier nicht etwa nur zum Frühstück). Eigentlich gibt es keine nennenswerten Preis- oder Qualitätsunterschiede. Ich schätze dennoch von diesen Cafés am meisten das „Remetso“ (Remezzo), das letzte kurz vor der Moschee. Hier hat man erstens den schönsten Blick über den Hafen, zweitens fand ich die Kellner hier ein wenig netter als anderswo. Das kann aber auch Geschmackssache, Tagesform oder Zufall sein, denn qualitativ sind ansonsten diese Lokale alle gleich.

Sehr beliebt bei den Einheimischen (auch Studenten) ist das „Café 13“ auf der Ecke Odós Chatzimichaíl Giannári (die Ausfallstraße Richtung Westen) und der Odós Chalídon (die Straße hinunter zum Hafen). Hier sitzt man den ganzen Tag zwar dicht am Straßenverkehr, aber gemütlich bei Eis, Kaffee und Kuchen. Und um die Ecke herum gibt es ja auch eine kleine Parkanlage.

PicturesOG/chania1_gwg.jpgWenn es noch zu früh zum Essen ist, bieten sich zudem die Cafeterien, Café-Bars etc. am Ende der Hafenpromenade kurz vor dem Nautischen Museum an, den Abend mit einem Drink einzuläuten (oder später ausklingen zu lassen).

Hier am Aktí Koundouriótou ballen sich auch die meisten Tavernen und Restaurants der Stadt. Qualitativ wie preislich gibt es meines Erachtens keine entscheidenden Unterschiede, man überlege sich nur, von welchem „Krachtis“ man sich hereinlocken lässt.

Eine Empfehlung, die ich nicht selbst ausprobiert habe und deshalb ohne Gewähr weitergebe (inzwischen wurde der Tipp von Claudia noch einmal ausdrücklich bestätigt!), ist das „Ekstra“ in der Odós Zambelíou 8 (der Parallelstraße zur Hafenpromenade). Hier haben zwei deutsche Frauen eine kleine Oase in einem alten Gewölbe mit Natursteinbögen geschaffen. Eine „Café-Eateria“, in der man Kaffee trinken, deutsch und griechisch (?) frühstücken, essen oder auch nur einfach ein Weißbier trinken kann. Es soll für Frau besonders angenehm sein, da es hier keinerlei Anmache gibt. Außerdem findet man hier nur wenige Meter von der trubeligen Hafenpromenade entfernt seine Ruhe (auch als Mann).
Und das besondere für Kinder: hier gibt es auch Fischstäbchen!

Wendet man sich stattdessen von der Platía El. Venizélou nach rechts zum Aktí Tombázi (vorbei an der Moschee), liegt um die Ecke herum eine Ouzeri‚ mit leckeren Häppchen (Mesédes) zum Oúzo. Außerdem das Restaurant „Fáros“ mit leckeren Fischspezialitäten vom Holzkohlegrill. Weiter empfehlenswert in dieser Gegend das „Babit“ und das „Karnágio“ an der Platía Katecháki 8. Erkennbar an dem hölzernen Dirigentenpult mit der Speisekarte vor der Tür. Die Kellner sind sehr nett und lassen einen sogar möglicherweise die Sandkörner im Tintenfisch vergessen (die hatte ich hier zwar nicht immer, aber doch mehrmals).

PicturesOG/chania5_gwg.jpgGeht man weiter bis zum Ende des alten venezianischen Hafens, der heute als Yachthafen dient, findet man dort das wohl allerbeste Fischlokal der Stadt: „O Apostolis“ (das vorletzte Lokal – Ákti Enóseos 10). Diese Einschätzung teile ich mit vielen Einheimischen und sogar mit meiner Frau.

Bratkartoffeln und Steaks, sprich deftige internationale Küche, bietet das „Oleander“ in der Odós Skoúfon 7, einer Nebenstraße der Odós Zambelíou (und die ist wiederum die Parallelstraße hinter der Hafenpromenade Aktí Kondouriótou). Nicht mehr „in deutscher Hand“, aber das Essen ist nach wie vor O. k.

Das witzigste Café/Lokal im Hafen ist allerdings das „Fortetsa“, das als „moderne“ venezianische Festung vorne auf die Mole gebaut wurde. Damit man nicht von ganz hinter dem Yachthafen über die Mole hinlaufen muss, gibt es sowohl vom Nautischen Museum als auch aus dem Yachthafen einen kostenlosen Transfer mit viereckigen kleinen Fährbooten – sie sind schon wirklich einfallsreich, die Kreter!

Es gibt übrigens ein chinesisches Restaurant rechts hinter der Moschee am Hafen: „Golden Wok“. Aber wer isst als Tourist auf Kreta schon chinesisch?

In der venezianischen Altstadt hinter dem Fischerhafen sind immer mehr Lokale entstanden, die sich in alten (eigentlich abbruchreifen) venezianischen Häusern angesiedelt haben. Manchmal sitzt man dort ohne Dach über dem Kopf, oft spielen ein paar Studenten Bousoúki und Gitarre, praktisch immer isst man ordentlich und überall ist es gemütlich!
Ein paar kleinere und billigere Lokale liegen in der Odós Giannári (der Durchgangsstraße zwischen Markthalle und Odós Chalídon) oder in der Markthalle. In letzterer natürlich nur tagsüber, denn abends ist die Halle geschlossen.

Imbissbuden (Fastfoudádika) gibt es reichlich in der Odós Giannári, am Beginn der Hafenpromenade Aktí Koundouriótou und in der Odós Chalídon. Ein eher klassisches Souvláki-Lokal (gemütlich) liegt ebenfalls in der Odós Chalídon neben der katholischen Kirche.

Nicht allzu weit von hier kommt der Liebhaber süßer Sachen voll auf seine Kosten: In der Odós Tsoudéron kurz vor der Markthalle auf der linken Seite das Sacharoplastío (Konditorei) „Tzedaki“: Die Leckereien liegen unübersehbar im Schaufenster, und es duftet unüberriechbar schon von weitem. Es gibt hier auch Loukoumádes (die griechische Krapfenversion).

PicturesOG/chanianight.jpgNachtleben
Später am Abend bietet Chaniá natürlich auch noch diverse Möglichkeiten der Unterhaltung westlicher Art: Mehrere Diskotheken gibt es am Aktí Tombázi hinter der Moschee.

Das „Ideon Andron“ in der Odós Chalídon ziemlich weit unten in einem Hinterhof erinnert wahrlich an eine Höhle. Hier ist oft auch westliche Gitarren-Live-Musik zu hören.

Etwas anspruchsvoller das „Fagotto“, das mehr eine Bar ist, mit Klaviermusik und Jazz (direkt vor dem Nautischen Museum die Odós Angélou links hoch, ziemlich bald im Souterrain auf der rechten Seite). Erst ab 9 Uhr abends geöffnet, dafür aber bis 2 Uhr nachts.

Unterkunft
Hotels:
B-Kat.: „Lissos“; Od. Dimokratías 68; 41 Zimmer/68 Betten; Tel. 28210-24671 und 28210-24672.
C-Kat.: „Afroditi“ (Pension); Od. Agíon Déka 18; 9 Zi./20 B.; Tel. 28210-57602.
C-Kat.: „Mary Poppins“ (Pension); 10 Zi./20 B.; Tel. 28210-26357.
C-Kat.: „Plaza“; Akti Tombázi 1; 8 Zi./17 B.; Tel. 28210-22540.
C-Kat.: „Theofilos“ (Pension); Od. Papanastassíou 76; 9 Zi./19 B.; Tel. 28210-53294 und 28210-56288.
D-Kat.: „Nea Ionia“; Od. Verovíts Passá 3; 12 Zi./22 B.; Tel. 28210-22706.
D-Kat.: „Tina“; Odós Bonáli 3; 15 Zi./26 B.; Tel. 28210-41195.
E-Kat.: „Averof“; Platía 1866 11; 10 Zi./20 B.; Tel. 28210-40809 und 28210-23090.
E-Kat.: „Lagonikakis“; Platía Mitropóleos; 8 Zi./20 B.; Tel. 28210-52525 und 28210-22161.
E-Kat.: „Phedias“; Od. Apokorónou Santriváni 6; 20 Zi./43 B.; Tel. 28210-52494.
E-Kat.: „Piraeus“; Od. Zambelíou 14; 15 Zi./31 B.; Tel. 28210-54154.
E-Kat: „Viennos“; Od. Skalídi 27; 8 Zi./18 B.; Tel. 28210-22470.

Außerdem auch viele unklassifizierte Pensionen und „Rent Rooms“, die man beim EOT (Touristeninformation) erfragen kann.

Spezielle Empfehlungen:
C-Kat.: „Eva“, Ecke Zambelíou (Parallelstr. hinter Hafenpromenade)/Theofánous; 4 Zi./8 B.
C-Kat.: „Manos“ (Pension); Akti Koundouriótou 17 (zentral, aber direkt über der Hafenpromande, also ggfs. etwas lauter); 9 Zi./19 B.; Tel. 28210-29493 und 28210-52392.

„Rooms and Studios Ifigenia“ in der Altstadt hinter dem Fischerhafen. Sehr schöne Räume und Studios teilweise mit Blick oder Balkon zum Hafen. Abends ist es deshalb nicht immer ruhig, man ist eben mitten drin. Das Preisniveau bewegt sich in mittleren bis etwas höheren Kategorien, aber man gönnt sich ja sonst nichts: Ifigenia.

Hotels Chaniá – Preisvergleich bei trivago.


Einen nicht luxuriösen, aber sehr netten Campingplatz gibt es ca. 4 Kilometer westlich von Chaniá (ohne eigenes Fahrzeug mit dem Bus Richtung Kastélli erreichbar): „Camping Chaniá“ (Tel. 28210-33125).
Ich habe gehört, lange Wohnwagengespanne könnten leichte Probleme mit der engen Einfahrt haben. Ich war selbst noch nie mit so einem Gespann dort. Das Gelände ist flach und verfügt über natürlichen Schatten durch Olivenbäume. Die sanitären Anlagen sind gepflegt und in Ordnung. Es gibt eine Taverne, einen Mini-Market, Waschmaschinen und einen Swimmingpool (zum Meer sind es aber nur etwa 5 Minuten zu Fuß).


PicturesOG/chanianight2.jpgÖffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Flugzeug:
Der Flughafen von Chaniá befindet sich auf der Halbinsel Akrotíri (Entfernung 14 Kilometer). Er wurde inzwischen bombastisch zum „International Airport“ ausgebaut. Das hier früher allgegenwärtige Militär ist nur noch diskret vorhanden. Man erreicht den Flughafen über die von der Markthalle ausgeschilderte Straße Richtung Osten oder auch mit dem Stadtbus Linie 1. Die Olympic Airways stellt auch Zubringerbusse zur Verfügung, die beim dortigen Büro abfahren. Nachts gibt es allerdings nur Taxis.
Flüge gibt es von bzw. nach Athen 6x täglich. Genauere Information (so weit es die bei Olympic Airways überhaupt gibt *g), im Büro der Olympic Airways: Odós Stratígou Tsanakáki 66 (gegenüber des Stadtparks – Tel. 28210-22701).

Mit dem Schiff:
Der alte venezianische Hafen von Chaniá ist so klein, daß die dortigen Mauern schon beim Anblick eines ausgewachsenen Fährschiffes kollabieren würden. Deshalb leistet sich Chaniá den Luxus eines eigenen Hafenortes. Was für Athen Piräus ist, ist für Chaniá Soúda. Die Stadtbusse der Linie 2 pendeln ständig von der Markthalle zum Hafen von Soúda. Jeden Abend fahren von hier die Fährschiffe der Gesellschaften „A.N.E.K.“ und „Minoikés Grammés“ nach Piräus ab, jedenfalls mit dem Auto sollte man mindestens eine Stunde früher da sein. Fahrkarten kann man auch in Soúda kaufen, die zentralen Büros der beiden Gesellschaften in Chaniá befinden sich:
A.N.E.K. am Platz gegenüber der Markthalle, neben der Nationalbank.
Minoikés Grammés (Minoan Lines): in der Odós Chalídon 8 (ziemlich weit unten).
Beide Linien haben praktisch identische Preise.

PicturesOG/chania15_gwg.jpgMit dem Bus:
Der zentrale Busbahnhof von Chaniá liegt an der Ecke der Odós Kylaídi/Odós Kydonías.
Von hier aus fahren Busse nach:
– Alikianós/Fournés/Lákki (8x täglich).
– Agía Triáda (Kloster auf Akrotíri) (2x täglich).
– Chandris-Hotel (zusätzlich zu den Bussen, die nach Kolymbári und/oder Kastélli weiterfahren – fährt vorher durch Stálos, Agía Marína, Plataniás, Geráni, Máleme an der Nordküste entlang nach Westen) vormittags und nachmittags alle 15 Minuten.
– Chóra Sfakíon (Sfakiá)(3x täglich).
– Elafonísi (über Kloster Chryssoskalitisa) (1x täglich – morgens!)
– Falássarna (über Kastélli und alles, was vorher an der Nordküste liegt) (3x täglich).
– Kastélli (über alle Orte, die unter Chandris-Hotel genannt sind und Kolymbári) (14x täglich).
– Kolymbári (zusätzlich zu den Bussen, die nach Kastélli weiterfahren) (knapp 30x täglich).
– Omalós-Hochebene (Samariá-Schlucht) (4x täglich). Zur Omalós-Hochebene bietet KTEL von Chaniá Pauschaltouren an (Chaniá-Omalós und zurück Chóra Sfakíon-Chaniá), die preislich deutlich günstiger liegen als die der Reiseunternehmen.
– Paleóchora (5x täglich).
– Réthymnon und Iráklion (andauernd, mindestens 25x täglich).
– Über Réthymnon nach Agía Galíni (6x täglich).
– Über Réthymnon nach Plakiás (5x täglich).
– Soúgia (2x täglich, sonntags nicht).
– Stavrós (Akrotíri) (6x täglich).
– Vámos (auf der Halbinsel Drápano) (5x täglich).
Weitere Busverbindungen in kleinere Dörfer erfrage man am Busbahnhof.

Außerdem gibt es Stadtbusse in Chaniá, die man erstens an der dunkler blauen Farbe und zweitens an der Nummer vorne im Sichtfenster erkennt. Sie befahren folgende Strecken:
– Linie 1: von der Markthalle über Chalépa und Akrotíri zum Flughafen.
– Linie 2: von der Markthalle zum Hafen von Soúda.
– Linie 3: von der Markthalle nach Galatás.
– Linie 4: von der Markthalle nach Mourniés und Nerokoúres.


Einen besonderen Busservice gibt es seit Juni 2009: Einen Minibus, der laufend durch Innen- und Altstadt die gleiche Route abfährt und zwar:
Start ist in der Odós Stratígou Tzanakáki vor dem Gebäude der Olympic Airways (zur besseren Orientierung, es ist unweit von Post, OTE und dem kleinen Stadtpark). Nächster Haltepunkt ist die Markthalle, von der es ein Stück die Hauptstraße weiter nach Westen geht. Odós Moussoúron – Od. Chatzimichálí Giannári – Od. Episkópou Chrysánthou – Od. Sifáka (H) – Pýli ton Neoríon (H) – Od. Kalérgon – Pýli tis ámmou (am kleinen östlichen Stadtstrand – H) – durch die Odós Kýprou zur Odós Koraí (H am Nationalstadion). Wieder nach Osten über die Od. E. Venizélou (H) und dann nach Süden durch die Od. Kyriákou Mitsotáki zu den Gerichtsgebäuden (H). Der letzte Haltepunkt,  bevor der Bus wieder seinen Ausgangsort erreicht, liegt in der Od. Ioánnou Sfakianáki. Die Route ist an den Haltepunkten ausgehänbgt.

Der Bus verkehrt zwischen 9:00 und 23. alle 20 Minuten und ist kostenlos! Er wird zwar durch KTEL betrieben, aber von der Stadt finanziert.


Mit dem Taxi:
Innerorts und abends wieder nach draußen bietet das Taxi die beste Verbindung. Die Preise sind an mitteleuropäischen Maßstäben gemessen angenehm.

PicturesOG/chania3_gwg.jpgSonstiges
Diverse Reisebüros bieten Tagesausflüge z.B. in die Samariá-Schlucht an, das Angebot des KTEL (s.o.) ist aber in jedem Fall das preiswerteste. Dieses Angebot des KTEL gilt für alle Orte zwischen Réthymnon und Kastélli: Fahrt vom jeweiligen Ort zur Omalós-Hochebene und Rückfahrt von Chóra Sfakíon zum jeweiligen Ausgangsort der Preis für das Fährschiff(chen) von Agía Rouméli nach Chóra Sfakíon ist nicht inbegriffen).
Es gibt in Chaniá auch eine katholische Kirche, und zwar in der Odós Chalídon ziemlich weit unten. Jeden Sonntag um 10 Uhr wird die Messe gelesen.
Die ELPA (der griechische ADAC) befindet sich in der Odós Nikólaou Skoulá, einer rechten Seitenstraße der Ausfallstraße Richtung Soúda (ausgeschildert).

 

Ravdoúcha: Kirchlein und Picknickplatz

Das Dorf Ravdoúcha liegt oberhalb der Westküste der Halbinsel Rodópou im Nordwesten der Insel. Inzwischen muss man nicht mehr die alte Straße zwischen Chaniá und Kastélli befahren, um nach Ravdoúcha zu kommen. Die Abzweigung ist auch von der „New Road“ aus ausgeschildert.

Hier sei insbesondere einer meiner Lieblingsplätze auf Kreta beschrieben:
Man fährt im Dorf Ravdoúcha bis zur Kirche, die links neben der Straße liegt. Direkt gegenüber der Kirche biegt rechts ein asphaltierter Weg ab, der steil hinunter zum Meer führt (Schild: „Pros Paralia Tavern“, was soviel heißt wie: „zum Strand und zur Taverne“).

Von dieser Abzweigung sind es hinunter zum Strand ca. 2,5 Kilometer, aber schon nach etwa 1 Kilometer ist eine kleine Kirche erreicht, die oberhalb des Weges in den Hang gebaut ist (im Inneren Fresken und Wandmalereien unbestimmten Alters). Direkt am Weg unterhalb der Kirche der alte Waschplatz des Dorfes, zu dem früher die Frauen hinunter pilgerten, als es weder Wasser, Strom noch Waschmaschinen gab. Vor der Kirche liegt ein kleiner Picknick-Platz mit Steinbänken und -tischen und einem überwältigendem Blick auf den Golf von Kastélli.

Leider wird dieser Blick seit einiger Zeit aber erheblich durch ein neues Appartementhaus unterhalb der Straße getrübt: das Panorama ist immer noch herrlich, aber man schaut eben von oben auf diesen Betonklotz.

Bierbrauerei bei Réthymnon

Etwa 15 Kilometer südlich von Réthymnon Richtung Spíli liegt rechts ein wenig abseits der Straße die einzige biologische Bierbrauerei Kretas:
Was Bernd Brink hier braut, ist ein naturtrübes dunkles oder helles Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot. Die Zutaten kommen aus garantiert biologischem Anbau ohne irgendwelche chemischen Bestandteile und ohne Hinzufügung zusätzlicher Kohlensäure.Read More

Stavrós

Das Dorf Stavrós, in dem Teile des Films Alexis Sorbas gedreht wurden (die Szenen am Strand und vom Bau und Einsturz der Drahtseilbahn – die Dorfszenen entstanden in Kókkino Chorió auf der Halbinsel Drapaniás), liegt im Nordwesten der Halbinsel Akrotíri im Westen der Insel. Von Chaniá fährt man bis zu den Venizelos-Gräbern Richtung Flughafen, dort biegt man links ab und fährt über Kounoupidianá, Kalathás und Chorafákia weiter  (für Selbstverpfleger, die sich länger in Stavrós aufhalten wollen, gibt es in Chorafákia einen Supermarkt, an dem man links einbiegt).

Nach weiteren 4 Kilometern ist dann Stavrós erreicht, das eigentlich überhaupt nicht wie ein Dorf aussieht, sondern wie eine Ansammlung ohne jegliche Planung hingewürfelter Häuschen. Wenn man in den Ort hineinfährt, wird man wieder einmal Zeuge der kretischen Bauwut und -verrücktheit. Ich kann versichern, man wird im ersten Moment auf jeden Fall enttäuscht sein, denn an Aléxis Sorbás erinnert hier wahrlich nicht viel.

Die völlig planlose Bebauung hat einen Grund: Vor ein paar Jahren (so erzählte man mir) wurde die orthodoxe Kirche, der die ganze Gegend bis dato gehörte, gerichtlich verurteilt, die Grundstücke an die Bewohner der Ländereien „zurückzugeben“. Und das sprach sich leider bis nach Chaniá sehr schnell herum. Ebenso schnell gab es dann sehr viele „neue Bewohner“ … so ist dieses neue Dorf im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht aus dem Boden gestampft und nicht unbedingt ansehnlich.Read More

Vámos

PicturesOG/vamos2.jpgVámos– Der Hauptort der Eparchía Apokorónas im Hinterland des Kaps Drápano zwischen Kalýves und Georgioúpolis scheint auf den allerersten Blick nur mäßig interessant.

Ein zweiten Blick sollte man sich aber jedenfalls gönnen, denn der örtliche Kulturverein setzt sich seit ca. 10 Jahren engagiert und erfolgreich für eine umfassende Sanierung des alten Ortskern im traditionellen Stil ein. Viele alte Häuser wurden liebevoll restauriert und stehen nun als „Gästehäuser“ zur Vermietung bereit. Sie bieten Platz für bis zu 6 Personen und kosten knapp 80 Euro/Nacht.Read More

Savathianón (Kloster)

Das Kloster liegt in der Nähe des Bergdorfs Rodiá (auch Rogdiá) etwa 20 Kilometer westlich von Iráklion.

Vor dem Ortseingang von Rodiá zweigt links eine ziemlich schlechte Schotterstraße ab, die zum Nonnenkloster Moní Savathianón führt. Es gibt unterwegs mehrere beschilderte Abzweigungen. Der Rückweg ist nicht beschildert, also merke man sich jeweils, wo man wie abgebogen ist.

PicturesOG/Moni Savathianon_ww.jpgDas Kloster liegt in einer sehr fruchtbaren und wasserreichen Schlucht und wird von etwa 20 Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Der kleine Klosterhof mit seiner üppigen Vegetation und den sprudelnden Quellen lädt ein, die klösterliche Stille zu genießen. Die Nonnen sind sehr gastfreundlich und bieten Handarbeiten zum Verkauf an (wenn man schon nichts kauft, sollte man einen kleinen Obulus hinterlassen, denn das Kloster braucht Geld zum Überleben). Read More

Rodiá / Rogdiá

Rodiá ist ein kleines Bergdorf westlich von Iráklion. Man nehme die alte (!) Straße nach Réthymnon und biege hinter Ammoudára rechts Richtung Rodiá (auch „Rogdiá“) ab. Von hier aus sind 9 Kilometer auf kurvenreicher, aber asphaltierter und gut befahrbarer Straße. Vom Dorf Rodiá aus bietet sich ein weiter Panoramablick zurück auf die Inselhauptstadt, die von hier oben schöner aussieht als aus der Nähe.

PicturesOG/Rogdia_ww.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Dorf erkundet man am besten zu Fuß. Am Ortseingang halten die Linienbusse, hier kann man auch parken. Ein kurzes Stück von hier entfernt, rechts unterhalb der Straße, die Überreste venezianischer Patrizierhäuser.
Ansonsten lohnt die Einkehr in einem der Kafenía, denn hier oben ist es ruhig und abgeschieden. Man kann so richtig vom Trubel unten am Meer entspannen.

Vor dem Ortseingang von Rodiá zweigt links eine ziemlich schlechte Schotterstraße ab, die zum Nonnenkloster Moní Savathianón führt.

Öffentliche Verkehrsmittel
2 x täglich Busverbindung von und nach Iráklion (am Wochende nicht).