Plataniás

Der Nachbarort von Agía Marína an der Nordküste westlich von Chaniá ist leider inzwischen auch mehr als touristisch „infrastrukturisiert“. Bis vor einigen Jahren konnte ich diesen Ort noch als das „Gegenteil von Agía Marína“ bezeichnen, das ist aber vorbei.
Das alte Dorf oben auf dem Hügel ist immer noch besuchenswert. Unten ist inzwischen aber auch sehr viel los.
Der Badestrand ist überwiegend sandig. Plataniás weiterlesen

Mourniés

Dieses Dorf südlich von Chaniá im Landesinneren wird (wahrscheinlich zu Recht) in keinem Reiseführer erwähnt. Ich tue es trotzdem, aus zwei Gründen:

1. Steht hier das Geburtshaus von Elevthérios Venizélos, dem kretischen Nationalhelden und späteren griechischen Premierministers (direkt an der Haupstraße rechts, wenn man von Chaniá kommt). Mourniés weiterlesen

Mesklá

Mesklá liegt 15-20 Kilometer südlich von Chaniá im Hinterland. Man erreicht das Dorf über Agiá und Foúrnes.

Mesklá liegt an einem Flüsschen, deswegen ist die Umgebung recht grün. In einigen Tavernen und Kafenía sitzt es sich sehr gemütlich … und los ist hier recht wenig, eine Möglichkeit, einmal dem Trubel zu entfliehen. Mesklá weiterlesen

Máthes

Das kleine Dorf Máthes liegt ein wenig südlich landeinwärts von Georgioúpolis an der Nordwestküste (man geht oder fährt von dort aus die kleine Straße gegenüber der Bushaltestelle an der „New Road“ hinein)

Besonders erwähnenswert ist hier die „Villa Kapasa“, ein sehr gemütliches und geschmackvolles Lokal. Das Essen ist wirklich ausgesprochen lecker.
Es werden auch Zimmer vermietet und von hier ist der Blick auf die weitläufige Bucht ebenfalls ausgesprochen beeindruckend. Wer die Ruhe liebt, dem sei dieser Platz auch zum längeren Bleiben sehr empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel
sind mir keine bekannt.

Margarítes

Margarítes ist zwar nicht das einzige Töpferdorf Kretas, aber wohl das berühmteste. Die Straße nach Margarítes zweigt ca. 2 Kilometer westlich von Pérama von der alten Straße Iráklion-Réthymnon ab. Von dieser Abzweigung sind es noch etwa 5 Kilometer.

Margarítes ist ein schmuckes Dörfchen, leidet aber wie viele andere auch sehr unter der Abwanderung der Bevölkerung in die Städte. Die Töpferei ist auch nicht mehr so einträglich wie früher, da die tönerne Ware in den meisten kretischen Haushalten durch das modernere, billigere und hygienischere (?) Plastikgeschirr ersetzt wird. So gibt es nur noch sehr wenige Töpfereien im Dorf, die nach traditionellen Methoden arbeiten (der durch viele Reiseführer bekannteste Töpfer des Dorfes, Manólis, lebt und arbeitet aber immer noch, wenn ich nicht irre). Die klassischen Werkstätten produzieren nach wie vor große Aufbewahrungstöpfe namens „Pithoi“, wie man sie auch in antiken Ausgrabungen gefunden hat, diese werden von zwei Personen gleichzeitig hergestellt, der eine dreht unten die Töpferscheibe, der andere arbeitet „im Stockwerk darüber“ am Topf. Margarítes weiterlesen

Maráthi

Dieses Dorf ligt an der Südostspitze der Halbinsel Akrotíri. Vorbei am Flughafen von Chaniá folgt man der Straße Richtung Stérnes, fährt durch den Ort hindurch und dann kurvenreich hinunter zum Meer.

Hier gibt es zwei Buchten: Die eine hat das hier allgegenwärtige griechische Militär in Beschlag genommen, in der anderen liegt Maráthi (man nehme die linke Abzweigung kurz hinter der Militärkontrollstelle). Das Dorf bietet einen kleinen und deshalb recht vollen, ab ansonsten hübschen sauberen Sandstrand, klares Wasser und mehrere Tavernen. Maráthi weiterlesen

Máleme

Máleme

Dieses Dorf an der Nordküste westlich vom Chaniá wurde im Zweiten Weltkrieg wegen seines Flughafens als erstes von deutschen Fallschirmjägern erobert.
Dass dies nicht ohne Verluste geschah, davon zeugt ein deutscher Soldatenfriedhof oberhalb des Dorfes.

PicturesOG/maleme.jpgEin Platz der Ruhe und der eindringlichen Mahnung, vor allen Dingen, wenn man anhand der Geburtsdaten der hier Beerdigten ihr Alter nachrechnet. Sie sind ebenso sinnlos gestorben wie alle Einheimischen oder die englischen Soldaten, die auf dem Soldatenfriedhof bei Souda die letzte Ruhe gefunden haben. Máleme weiterlesen

Maláxa

Maláxa ist ein nettes Bergdorf oberhalb von Chaniá. Man folge der ausgeschilderten (alten) Ausfallstraße aus Chaniá Richtung Réthymnon, kurz vor dem Ortsausgang ist die asphaltierte Strecke zum Dorf Maláxa (rechts) ausgeschildert.
Maláxa hatte noch bis vor einigen Jahren keinen Anschluss ans Trinkwassernetz (wie die meisten Bergdörfer) und leidet wie viele andere unter dem Problem der Landflucht der jüngeren Leute. Inzwischen aber sind mit der Wasserleitung auch neue Bewohner gekommen, man sieht, dass an den Häusern etwas getan wurde und wird. Maláxa weiterlesen

Loutró

Das kleine Fischerdorf liegt abgeschieden und malerisch an einer kleinen Bucht zwischen hohen Felsen. Keine Straße verbindet es (bisher) mit der Außenwelt, eine solche ist aber in Arbeit. Sie führt westlich von Anópolis bereits ein Stück hinunter. Es wird sicherlich aber nicht gelingen, diese Straße ganz bis nach Loutró hinein weiterzuführen, sonst müssten schon mehr als massive Eingriffe in die Geologie stattfinden. Leider ist den Kretern auch das zuzutrauen. Bis jetzt verbinden nur die Boote nach Agía Rouméli und Chóra Sfakíon mehrmals täglich das Dorf mit der Außenwelt.

PicturesOG/Loutro_wn.jpgDoch selbst hier hat sich durchaus bereits eine touristische Infrastruktur gebildet, da im Sommer inzwischen eine ganze Menge Besucher kommen, die gerade diese Abgeschiedenheit suchen (und sie hier auch finden). Loutró weiterlesen