Mesklá

Mesklá liegt 15-20 Kilometer südlich von Chaniá im Hinterland. Man erreicht das Dorf über Agiá und Foúrnes.

Mesklá liegt an einem Flüsschen, deswegen ist die Umgebung recht grün. In einigen Tavernen und Kafenía sitzt es sich sehr gemütlich … und los ist hier recht wenig, eine Möglichkeit, einmal dem Trubel zu entfliehen.Read More

Megalopotamós (Fluss und Palmenstrand)

PicturesOG/Preveli 3_vk.jpgAuf der neuen Straße von Agía Galíni nach Réthymnon von Süden kommend, biegt man ca. 7 Kilometer hinter Spíli links Richtung Plakiás ab (von Norden kommend ist es umgekehrt. Hinter dem Dorf Koxare führt die Straße durch die Schlucht „Kourtaliótiko Farángi“, in der der Megalopótamos unweit des Kirchleins des des Ágios Nikólaos entspringt. Der Weg ist derzeit von der Straße aus nicht mehr ausgeschildert, man erkennt die Stelle aber an dem kleinen Mäuerchen links der Straße, wo man aus- und hinuntersteigen sollte. Es ist wirklich ein herrliches Fleckchen Erde!Read More

Melidóni-Höhle

Die Höhle liegt ein Stück nördlich von Pérama im zentralen Norden. Um hinzukommen, nimmt man etwa in Ortsmitte von Pérama die Straße Richtung Pánormos und biegt beim Ortsausgang wieder rechts Richtung Balí ab. Nach etwa 4 Kilometern erreicht man das Dörfchen Melidóni. Von hier aus folgt man der Beschilderung zur Höhle (ca. 2 Kilometer) bis zu einer Kapelle. Und dann klettert man den Hang hoch. Seit einigen Jahren ist der Eintritt in die Höhle kostenpflichtig, auch für Kinder (die Besichtigung der Höhle dauert eigentlich nicht länger als 20 Minuten).

Im Jahre 1824 war die Höhle Schauplatz eines der vielen türkischen Massaker auf Kreta: Etwa 300 Kreter hatten sich im Inneren der Höhle vor den Türken versteckt, die sich nicht die Mühe des Eindringens machten, sondern vor dem Eingang ein stark rauchendes Feuer entfachten. So räucherten sie die Eingeschlossenen einfach aus.

Alternativ erreicht man die Höhle auch von der „New Road“, indem man in der Nähe von Balí die Abzweigung nach Pérama nimmt.

Lýttos (Ausgrabungen)

Die Ausgrabungen der antiken Stadt Lýttos liegen 4 Kilometer östlich von Kastélli Paidiádas unweit des gleichnamigen Dörfchens. Lýttos war eine der ältesten und mächtigsten dorischen Städte auf Kreta und galt als scharfer Rivale von Knossós. Die Stadt, die von den Lakedämoniern gegründet wurde, herrschte seinerzeit über das gesamte östliche Kreta, gegünstigt wohl auch durch die mythologische Überlieferung, daß hier – neben anderen Orten – Zeus geboren wurde, vor dessen gefräßigem Vater Kronos sich Mutter Rhea zwecks Geburt versteckt hielt (siehe auch „Mythologie“). Der Hafen von Lýttos war Chersónisos.

Wie weiter oben erwähnt, galt Lýttos als scharfer Rivale von Knossós, von der die Stadt eine Zeitlang beherrscht wurde, sich aber dann nach regelmäßigen Kämpfen (der schwerste fand um 350 v. Chr. statt) befreite. Etwa 130 Jahre später wurde die Stadt zerstört, weil sie sich immer noch gegen die Vorherrschaft von Knossós und Górtys auf Kreta wehrte. Sie wurde aber wieder aufgebaut, beteiligte sich auch zusammen mit anderen kretischen Städten an den Kämpfen gegen den König von Pergamon und blühte in der römischen Zeit wieder auf. Römische Statuen, die in Lýttos gefunden wurden, sind im Archäologischen Museum in Iráklion ausgestellt.

Tzermiádon

Das größere Dorf ist der Hauptort der Lassíthi-Hochebene.  Der Ort ist üppig von Blumen und Grün bewachsen, der größte Teil des Lebens (auf jeden Fall des touristischen) spielt sich entlang der in vielen Kurven durch den Ort führenden Hauptstraße ab. Hier liegen alle Tavernen, Kafenía und Souvenirläden. Auch hier werden verstärkt einheimische Teppiche, Decken und sonstige Webwaren angeboten.Read More

Panagía Kerá (Kloster)

Panagía Kerá (Kloster)

Das Kloster liegt rechts der westlichen Zufahrsstraße zur Lassíthi-Hochebene (noch vor dem Dorf Kerá).

Besonders viel ist hier am 8. September los, denn dann wird das Fest der Panagía feierlich begangen. Aber auch an anderen Tagen lohnt sich eine Besichtigung. Am Eingang wird als Obulus eine „Spende“ erbeten – die Spendenquittung sieht aber sehr wie eine Eintrittskarte aus. Aber was soll’s, auch andere Klöster verlangen Eintritt, denn jedes Kloster braucht Geld.

Krousónas / Kloster Agía Iríni

Ländliche Kleinstadt südwestlich von Iráklion im Inselinneren. Man nehme die alte Straße (!) von Iráklion aus nach Westen. Kurz hinter Gazí unterquert man die „New Road“ und biegt dann in eine der beiden nächsten Möglichkeiten links ab (die erste Möglichkeit führt über Kaléssia und Voútos, die zweite direkt, ist aber nicht kürzer. Wer das Ganze als Ausflug von Iráklion aus plant, nimmt eben die eine Strecke hin, die andere zurück).

Der Ort in den östlichen Ausläufern des Ida-Gebirges liegt etwa 450 Meter über NN und lebt von Ackerbau und Viehzucht. Das allein würde ihn nicht für einen Ausflug prädestinieren, aber die Einheimischen züchten außerdem viele Obstbäume, so dass die Gegend sehr reizvoll ist.Read More

Kourtaliótiko-Schlucht

Von Spíli aus folgt man nach Norden der Straße nach Réthymnon und biegt zum Dorf Koxaré ca. 8 Kilometer weiter links ab (umgekehrt von Réthymnon aus ist diese Aussage hoffentlich auch nachvollziehbar bzw. konvertierbar).

Hinter dem Dorf Koxaré tritt die Straße in die Kourtaliótiko-Schlucht ein. Es gibt ja nicht so sehr viele Schluchten auf Kreta, durch die man bequem mit dem Auto fahren kann und die dennoch sehr beeindruckend sind. Es lohnt sich also, an einem der Parkplätze mit Aussichtspunkten mal anzuhalten und einen Blick in die Schlucht zu genießen.

In der Schlucht entspringen die Quellen des Megalopotamós, der bei Préveli ins Meer fließt. Mehr dazu unter Kirchlein des Ágios Nikólaos.

PicturesOG/agkyriak2.jpgEin nettes kleines Höhlenkirchlein, welches der Agía Kyriakí geweiht ist, liegt wenige Treppenstufen oberhalb der Straße. Kommt man von Norden, sieht man es praktisch nicht.
Man kann dort nicht ganz einfach parken, aber wo ein Wille ist …

Zu den Schluchten auf Kreta

Keramés

Keramés

Das Dorf liegt am Südhang des Siderotas-Gebirges im zentralen bis westlichen Süden 4-5 Kilometer oberhalb des Meeres und ist bisher ein Hort der Ruhe, auch wenn man den Keramioten eine gewisse Rauhheit nachsagt. Da ist sogar von Schlägereien bei Dorffesten die Rede … Ich selbst habe keine derartigen Erfahrungen gemacht, dem Fremden gegenüber sind die Keramioten freundlich und aufgeschlossen.

Anfahrt
PicturesOG/drimiskos.jpgMan biegt von der neuen Straße von Agía Galíni nach Réthymnon im Dörfchen Kíssou Kámbos an der (ausgeschilderten) Abzweigung ab. Die Straße schraubt sich kurvenreich hinauf ins Siderótas-Gebirge. Ich bin hier einmal einer Schafherde begegnet, der ihr Hirte im Auto folgte und sie abwechselnd zungeschnalzend und hupend antrieb. Das kannte ich zwar schon aus Karikaturen, habe es dort aber erstmalig selbst life erlebt. Read More

Kastélli Paidiádas

Kastélli Paidiádas

Landstädtchen südöstlich von Iráklion in den Ausläufern des Díkte-Gebirges. Man fährt mit dem Wagen über Knossós und Pezá nach Kallóni. Hier biegt man nach Osten ab und erreicht Kastélli über Ágies Paraskiés, Sambás und Apostóli (etwa 35 Kilometer). Die Gegend lebt überwiegend vom Wein- und Olivenanbau, Kastélli ist das landwirtschaftliche Zentrum der Region. Optisch ist es eher ein Durchschnittslandstädtchen, es gibt aber dennoch Gründe, hier herauf zu fahren.Read More