Route 26 – Alternative Strecke: Ab Pachiá Ámmós nach Ierápetra und über Férma etc. nach Sitía

Gleich hinter Pachiá Ámmos (siehe Fahrtroute 25) biegt rechts die Straße nach Süden Richtung Ierápetra ab. Hier ist die „Wespentaille“ der Insel, sie ist in gerade mal 14 Kilometern durchquert.

Schon nach wenigen Kilometern erreicht man die Abzweigung (rechts) nach Vassilikí mit einer kleinen minoischen Ausgrabung.

Zurück auf der Hauptstraße biegt wenig später links ein Weg zur Farángi Cha (eine Schlucht) ab.

Die weitere Straße nach Ierápetra verläuft für kretische Verhältnisse sehr kurvenarm durch Olivenhaine. Ierápetra ist die einzige größere Stadt an der Südküste Kretas (gleichzeitig die südlichste Stadt Europas).

Man verlässt den Ort nach Osten (Ausschilderung „Sitía“), und fährt an der der Südküste entlang. Ziemlich bald hinter dem Ort erreicht man den Campingplatz und die Ansiedlung Koutsounári, dann Férma und Agía Fotiá.

In der nächsten der zahlreichen Buchten in der ansonsten hier felsigen Küste liegt das Lokal „Fri Hamn“. Der Wirt muss wohl mal in Schweden gewesen sein.

Die nächsten drei Dörfer auf der Strecke sind Koútsouras, Makrýgialos und Análipsi. Diese drei Dörfer sehen nur auf der Straßenkarte so aus, als lägen sie weit auseinander, tatsächlich sind sie fast zusammengewachsen.

Ein Stück hinter Análipsi biegt rechts der Fahrweg zum Kloster Kapsás ab, das auf jeden Fall einen Abstecher wert ist.

Zurück auf der Straße nach Sitía entfernt sich diese nun vom Meer. Wie üblich, wenn es quer über die Insel geht, ist sie recht kurvenreich. Auf der weiteren Strecke findet man kulturelle Genüsse (wie die Ausgrabungen von Praéssos, man biegt hinter dem Dorf Ágios Geórgios rechts ab), aber auch völlig profane wie die Limonadenfabrik in Piskokéfalo. Und von dort aus sind es dann gerade mal noch 3 Kilometer bis Sitía.

Vassilikí

PicturesOG/vassiliki_archea3.jpgDas kleine Dorf Vassilikí liegt etwas westlich abseits der Straße von Ierápetra an die Nordküste kurz vor derselben. Die Abzweigung ist ausgeschildert. Schon nach weniger als einem Kilometer passiert man ein fast unauffälliges Schild, das nach links in die Olivenhaine weist: Auch hier gibt es eine kleine minoische Ausgrabung, genauer gesagt, die einer spätminoischen Siedlung aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

Es sind nur einige hundert Meter in den Hain auf einem erkennbaren Fußweg hinein. Meist ist das Ausgrabungsgelände abgeschlossen, allerdings fand ich die Möglichkeit, links am Zaun vor dem Wächterhäuschen entlang zu gehen und dann ohne größere Mühe an einer Stelle unter dem Zaun durchzukriechen, um die hier gezeigten Fotos zu schießen.PicturesOG/vassiliki_archea1.jpg Außer diesen Mauern ist nicht sonderlich viel zu sehen, schön ist allein die Ruhe (kein Mensch da!), der Blick in die Ebene und die Gewissheit, dass hier vor etwa 2.300 Jahren Leute lebten, die diesen Ausblick auch genossen.

Bei den Ausgrabungen wurden hier einige Keramikgefäße gefunden, die auf eine bestimmte Art gefärbt wurden, nämlich durch die Flammenstärke beim Brennen. Farben kannte man noch nicht, bzw. konnte damit noch nicht arbeiten. Beispiele dieser Gefäße im „Vassilikí-Stil“ sind heute in den Archäologischen Museen von Ágios Nikólaos und Iráklion zu sehen.Read More

Ierápetra

Ierápetra

Man erreicht diese einzige kretische Stadt an der Südküste (im Osten) entweder von der Nordküstenstraße Ágios Nikólaos – Sitía, indem man kurz hinter Pachiá Ámmos rechts abbiegt, oder ausgeschildert von Sitía aus.
Außerdem kann man von Iráklion aus auch nach Süden über Arkalochóri und Áno Viános fahren, oder aber die unter Istró beschriebene Strecke nehmen.

PicturesOG/napoleon.jpgNähert sich der Reisende diesem Ort egal aus welcher Richtung auch immer, fallen ihm die zahlreichen Plastikgewächshäuser auf. Auch hier lebt man vorwiegend vom Anbau von Tomaten etc. Abgebrannte Rucksäckler finden hier fast immer einen Job (wenn sie bereit sind, so billig zu arbeiten wie Albaner und Bulgaren).

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Cha-Schlucht (bei Ierápetra)

PicturesOG/cha.jpgCha-Schlucht (bei Ierápetra)

Fährt man mit dem Auto von Ierápetra die Straße nach Norden Richtung Pachiá Ámmos, zweigt kurz vor der Nordküste rechts ein Weg zur „Farángi Cha“ (einer Schlucht) ab.

Man fährt auf zum Schluss sehr schlechter Strecke bis zu einem kleinen Kirchlein (vorher „endet“ der Weg am Tor einer Papierfabrik, man kann aber direkt am Zaun dann links an dieser vorbeifahren).

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Koutsourás, Análipsi und Makrygialós*  (bei Ierápetra)

Koutsourás, Análipsi und Makrygialós*  (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer liegen an der Südküste östlich von Ierápetra. Sie liegen auf der Landkarte scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

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Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)

Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer liegen an der Südküste östlich von Ierápetra. Sie liegen auf der Landkarte scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

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