Tris Ekklisiés

Tris Ekklisiés – Kleiner Weiler an der Südküste mit etwa 20 „Einwohnern“ ungefähr in der Mitte zwischen Léntas und Tsoútsouros. Ich schreibe das Wort Einwohner in Anführungszeichen, weil man mir glaubhaft versichern konnte, dass der ganze Ort eigentlich nur aus „Ferienhäusern“ besteht und im Winter unbewohnt ist. Schon deshalb, weil der Winter die Zufahrtsstraße gerne mit größeren und kleineren Steinbrocken übersäht, die dann im Frühjahr erst wieder beseitigt werden müssen.

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Man fährt auf einer teilweise sehr mäßigen und kurvenreichen Schotterstrecke (siehe Bild – also besser nicht mit irgend einem gemieteten Kleinwagen, der vermutlich größere Probleme bekommen könnte – und Schäden an Unterboden und Reifen sind in der Regel nicht durch die Kaskoversicherung gedeckt) von Pýrgos in der östlichen Messará-Ebene nach Süden bis zum Meer. Die Strecke ist wie gesagt nur sehr teilweise asphaltiert.

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Sívas

Das kleine Dorf Sívas in der westlichen Messará-Ebene ein wenig abseits der Straße von Festós nach Mátala, welches überwiegend vom Olivenanbau lebt (manch einer der Bewohner mag aber inzwischen auch Besitzer eines der vielen Gewächshäuser in der Ebene sein).

PicturesOG/sivas.jpgSehenswert ist der Ort Sívas selbst, sehr viele Häuser sind aus Natursteinen gebaut, zudem gibt es mehr als ein halbes Dutzend Kirchen und Kirchlein im und um’s Dorf. Vor allem auch der Dorfplatz mit zwei Tavernen (ich habe in beiden schon sehr gut gegessen!) und zwei Kafenía lädt zum Verweilen ein. Die Taverne „Sactouris“ von Sofia und Jannis – Sofia spricht perfekt Deutsch – ganz links (oder auch „ganz am Anfang“) bietet neben sehr gutem (!) Essen jeden Mittwoch kretische Live-Musik, auch „Vafis“ daneben hat eine reichhaltige und ebenfalls sehr schmackhafte Auswahl zu bieten.

Erwähnen muss ich zwingend auch die Taverne „Sigelakis“ etwa 50 Meter vom Dorfplatz entfernt. Die Küche ist eine Mischung aus traditionell und etwas ausgefalleneren Kreationen.Read More

Rodákino (Áno und Káto)

PicturesOG/rodakino_gwg2.jpgDie beiden Dörfer (der „obere und der untere Pfirsich“) liegen an der Straße von Plakiás nach Frangokástello. Zwischen den beiden Dörfern überquert die Straße die Ausläufer einer Schlucht auf einer Brücke, die seit jeher ein beliebtes Fotomotiv ist. Beide Dörfer sind eher ruhig, ebenso der darunter liegende Strand (ca. 2 Kilometer). Dort gibt es auch längst die entsprechend notwendige Infrastruktur, d. h. Tavernen und die Möglichkeit, Strandliegen und Sonnenschirme zu mieten.

Ebenfalls unten am Strand liegen mehrere Unterkünfte,Read More

Pýrgos und Chárakas

Das Landstädtchen Pýrgos liegt im Osten der Messará-Ebene an der Südstrecke von Ágii Déka nach Ierápetra. Ein gezielter Besuch lohnt wahrscheinlich nicht, der Ort ist touristisch nicht sonderlich nennenswert, aber für den, der auf der genannten Strecke „sowieso vorbeikommt“, hier ein paar Hinweise.

„Vorbeikommt“ ist schon mal ein richtiges Stichwort: Bis vor kurzem konnte man sich Pýrgos trefflich verfahren, wenn man von Osten kommend die Straße nach Protória suchte, es gab keine vernünftige Beschilderung. Diese Gefahr ist nunmehr gebannt, denn es gibt eine neue Umgehungsstraße, die in einen „bombastischen“ Kreisverkehr mündet (die weitere Straße nach Westen ist aber geblieben wie sie war). Es werden also in Zukunft noch mehr Reisender einfach „vorbeifahren“ als bisher schon.

Dabei hat man sich in Pýrgos in den letzten Jahren schon Mühe gegeben, den Ort etwas anziehender zu gestalten (wie das in anderen ähnlichen kleineren Städtchen im Süden ja auch schon geschehen ist bzw. noch geschieht).Read More

Préveli (Kloster)

Die beiden Klöster liegen an der Südküste unweit von Plakiás. Man erreicht sie, indem man ca. 7 Kilometer nödlich von Spíli beim Dorf Koxaré abbiegt, durch die Kourtaliótiko-Schlucht fährt und in Asómatos links abbiegt.

Das alte Kloster Préveli
Das alte Kloster liegt direkt am Fluss Megalopotamós und hieß früher auch „Moní Méga Potámou“ („Kloster des Großen Flusses“) Es ist heute verlassen und teilweise verfallen, doch nicht nur der Quelle im Inneren wegen ist es interessant hindurchzugehen.

Hinter dem alten Kloster steigt die Straße wieder an, nach wenigen Kilometern erreicht man

Das neue Kloster Préveli
PicturesOG/preveli.jpgDas Kloster war neben Arkádi das wohl bekannteste Widerstandsnest gegen die fremden Herren aller Zeiten. Es diente während des 2. Weltkrieges als Zwischenunterkunft für englische Soldaten, die auf der Flucht vor den Deutschen hier darauf warteten, von U-Booten evakuiert zu werden.Read More

Plakiás – Wanderung „Der Riverwalk“

Ich danke Uli Schmidt für diese Beschreibung.

Will man von Plakiás aus die Kotsifou-Schlucht hinaufwandern, kommt man entlang des Kotsifou-Baches lediglich bis zur „Old Mill“. Dort hat man dann die Möglichkeit durch die Ruinen der alten Mühle einen steilen Pfad hinaufzuwandern, um dort einen Landwirtschaftsweg zu erreichen – direkt am Bach entlang hingegen gibt es keinerlei Pfad, da der Grund der Schlucht sehr dicht bewachsen ist – vor allem mit Oleander, der kein Durchkommen gewährt (siehe auch der aktuelle Hinweis 2009 weiter unten).

Es gibt aber doch einen Weg am Grund der Schlucht entlang: man kann nämlich durch den Bach  waten.
Die WPicturesOG/riverwalk1.jpganderung von Plakiás bis zur „Old Mill“, dann im Bach weiter bis zur Quelle und von dort der Fußweg über Mýrthios zurück nach Plakiás ist zwar nur ca. 5 Kilometer lang – dauert aber trotzdem ca. 4-8 Stunden – da man im Bachbett nur langsam vorwärts kommt und auf dem Rückweg die Tavernen von Mýrthios lauern.Read More

Plakiás

Der hübsche und durchaus frequentierte Badeort liegt an der Südküste zwischen Chóra Sfakíon und Spíli. Man biegt entweder in Asómatos oder weiter westlich zwischen Mýrthios und Marioú von der Straße hinunter zum Meer ab (jeweils auch ausgeschildert).

PicturesOG/plakias4_gwg.jpgDie Bucht von Plakiás gilt nicht ohne Grund als eine der schönsten Buchten der Insel überhaupt: fast kreisrund, fast reiner Sandstrand, und dahinter steigen zuerst sanft, dann steil die Berge hinauf, ein tolles Hintergrundpanorama zum Baden, wie man es im Norden so eigentlich nirgendwo erleben kann.

Bis vor einigen Jahren war Plakiás auch einmal ein „Geheimtipp“, ein kleines Dorf an eben diesem herrlichen Strand, touristisch noch ohne großartige Infrastruktur, hier trafen sich die Rucksäckler, die „Kenner“ waren.

Aber mit jedem Tipp wurde es natürlich immer weniger „geheim“ und so sind diese Zeiten schon lange vorbei. Die Bewohner des ursprünglich kleinen Dorfes haben erkannt, was läuft, und stampf(t)en Plakiás resolut und konsequent aus dem Boden.Read More

Wanderung von Paleochóra nach Elafonísi

Die Strecke sei nur geübten Wanderern empfohlen, da Teilstücke nicht ganz ungefährlich über einen Felssims führen, der Trittsicherheit verlangt. Auf manchen Karten findet man eine Straße von Paleochóra nach Moní (= Kloster) Chryssoskalítissa eingezeichnet, die es jedoch nicht gibt. Überhaupt ist mir keine Karte bekannt, in der der Wanderweg korrekt eingetragen ist. Man kann die Wanderung natürlich auch andersherum durchführen. Und es sei wie immer dringend darauf hingewiesen, dass man niemals allein wandern sollte!
In Paleochóra sollte man sich mit Lebensmitteln für zwei Tage versorgen, die Strecke ist zwar theoretisch an einem Tag zu schaffen, wird aber durch eine Übernachtung unterwegs wesentlich angenehmer.

Man nimmt von Paleochóra zuerst einmal die Fahrstraße Richtung Westen nach Gialós, ein Stück schlängelt sie sich zwischen Bergen hindurch, dann erreicht man die Ebene von Gialós mit ihren zahlreichen Gewächshäusern. In Gialós kann man bei einer Rast im Dorf Kafenío zusehen, wie die hier im Umland geernteten Produkte, in erster Linie Tomaten, angeliefert, sortiert und für den Abtransport verladen werden.Read More

Mýrtos

Der kleine Ort an der Südküste knapp 15 Kilometer westlich von Ierápetra galt schon vor vielen Jahren als einer der Geheimtipps des fahrendes Volkes und als ruhiger Badeort, aber wie das bei Geheimtipps so ist, sprechen sie sich schnell rum und sind schnell kommerzialisiert. Im Sommer ist das Dorf fast immer sehr belebt, kaum noch von Rucksäcklern, sondern von Individualtouristen und anderen Durchreisenden, die sich diese Gegend hier anschauen wollen. Oder natürlich auch von Liebhabern des Ortes, die immer wieder hierher kommen und meist/oft schon längst hier „Familienanschluss“ haben.Read More

Mýrthios

Das kleine Dorf Mýrthios klebt wie ein Nest am Hang oberhalb von Plakiás an der Südküste. Das Essen in einer der Tavernen wird besonders durch den überwältigenden Blick hinunter verschönt. Deshalb rasten hier viele Durchreisende, ebenso wandern auch Besucher von Plakiás gerne zum Essen und Schauen hier herauf (und es ist auch eine schöne Abwechslung vom Trubel unten).
Man läuft von Plakiás aus ca. eine halbe Stunde durch die Olivenhaine, steil bergauf auf einer betonierten Piste, die bei der Jugendherberge in Plakiás beginnt (sie wurde gerade neu gemacht und zudem wurde Mýrthios an das Abwassernetz von Plakiás angeschlossen, sodass man sich hier im Dunkeln weniger leicht die Haxen brechen oder in den Abwasserkanal fallen kann).
Der Platz am Brunnenhaus, dass an diesem Weg liegt, wurde sehr hübsch neu gestaltet. An heißen Tagen kann man hier gemütlich auf neu aufgestellten Bänken im Schatten einer riesigen Platane verweilen. Das Wasser, welches dort aus einer Quelle kommt, ist trinkbar und sehr erfrischend.
Wer zum Abendessen nach Mýrthios hinauf läuft, dem sei die Mitnahme einer Taschenlampe empfohlen. Denn auf dem Rückweg ist es dunkel und man ist möglicherweise nicht mehr ganz nüchtern …Read More