Chóra Sfakíon

Chóra Sfakíon

PicturesOG/chorasfak3_gwg.jpgChóra Sfakíon ist die Hauptstadt der Sfakiá, des wildesten und unzugänglichsten Teils Kretas an der Südküste, der auch unter der jahrhundertelangen Herrschaft der Türken auf der Insel nie gänzlich erobert und beherrscht wurde. Auch die Deutschen hatten mit den Sfakióten die allergrößten Schwierigkeiten, und nicht nur deshalb gelten diese – nach Meinung der übrigen Griechen – auch heute noch als die wildesten und gefährlichsten unter den Kretern. „Chóra Sfakíon“ weiterlesen

Árvi

Árvi

Das kleine Dorf liegt direkt an der Südküste ca. 30 Kilometer westlich von Ierápetra (beim Dorf Kefalovrísi biegt die Zufahrtsstraße von der Hauptstraße ab, wenig später im Dorf Amirás links halten). Von hier aus führt die ausgesprochen kurvenreiche, aber asphaltierte Strecke in etwa 12 Kilometern hinunter.

Auch das Dorf Árvi lebt vorwiegend von der Landwirtschaft, Gewächshäuser stehen rechts und links der Straße, das günstige Klima erlaubt sogar den Anbau von freiwachsenden Bananenstauden. „Árvi“ weiterlesen

‚Ano Viános

‚Ano Viános

Das große Dorf, welches gleichzeitig den Hauptort des Unterbezirks Viános darstellt, liegt sehr reizvoll am Steilhang der Südküste etwa 40 Kilometer westlich von Ierápetra über einer in den Bergen eingebetteten fruchtbaren Hochebene und bietet außer der entsprechenden Aussicht auch die Ruhe, die allen nicht unmittelbar küstennahen Orten auf Kreta gemeinsam ist. Der Durchreisende sollte sich zumindest für einen Kaffee hier aufhalten, wenn er den Ort nicht gar als Standquartier wählen will. Denn von hier aus sind sowohl Árvi als auch Keratókambos schnell erreicht (des Bades wegen), wenn man motorisiert ist. Außerdem bieten sich Ausflüge ins noch sehr ursprüngliche Hinterland an.
Und ansonsten lebt man wirklich noch vorwiegend unter Einheimischen, ein Zimmer findet sich leicht unweit des zentralen Dorfplatzes.
Und auch um die Gesundheit braucht man nicht zu fürchten: Das „Health Center“ in Áno Viános verfügt über gute Ärzte (Tel.: 28950-22625 und 28950-22647).
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Áno und Káto Saktoúria

Zwei kleine zusammenhängende Bergdörfer westlich von Agía Galíni oberhalb der Südküste. Von Galíni aus nimmt man die Straße Richtung Mélambes, wohin es 10 Kilometer auf kurvenreicher Asphaltstraße fast immer bergauf geht. Ein toller Blick entschädigt für die vielen Kurven.
Hinter dem Dorf Mélambes führt die Straße wieder talwärts. Nach etwa 3 Kilometern biegt dann links die ebenfalls asphaltierte Straße Richtung Saktoúria ab.
Alternativ kann man natürlich auch die (langweiligere) Strecke von Agía Galíni über die neue Straße Richtung Spíli und Réthymnon nehmen. Dazu folge man erst einmal der Beschilderung Richtung Réthymnon. Auf der neuen Straße nimmt man die erste Abzweigmöglichkeit links (ausgeschildert) und biegt bei der nächsten Möglichkeit (ca. 1 Kilometer) wieder rechts ab.

Erreicht man Áno Saktoúria (das obere), gabelt sich vor dem Ort die Straße; links geht es ins Dorf hinein. Biegt man rechts hinunter, erreicht man bald Káto Saktoúria (das untere).

Die Dörfer selbst sind nicht Weltbewegendes, aber in Áno Saktoúria habe ich vor vielen Jahren mit Begleitung mal eine durchaus kulinarische Überraschung erlebt. Im Kafenío auf der linken Straßenseite erhofften wir uns nach langer Fahrt irgend etwas zu essen, denn eine „normale Taverne“ fanden wir im Dorf nicht (und wir waren sehr hungrig). „Áno und Káto Saktoúria“ weiterlesen

Koutsourás, Análipsi und Makrygialós*  (bei Ierápetra)

Koutsourás, Análipsi und Makrygialós*  (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer liegen an der Südküste östlich von Ierápetra. Sie liegen auf der Landkarte scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

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Ágios Pávlos

PicturesOG/agiospavlos3_gwg2.jpgÁgios Pávlos ist ein „Badeörtlein“ westlich von Agía Galíni an der Südküste. Von dort aus nimmt man die Straße Richtung Mélambes, wohin es 10 Kilometer auf kurvenreicher Asphaltstraße fast immer bergauf geht. Ein toller Blick entschädigt für die vielen Kurven.
Hinter dem Dorf Mélambes führt die Straße wieder talwärts. Nach etwa 3 Kilometer biegt dann links die ebenfalls asphaltierte Straße Richtung Saktoúria ab.

Alternativ kann man natürlich auch die (langweiligere) Strecke von Agía Galíni über die neue Straße Richtung Spíli und Réthymnon nehmen. Dazu folge man erst einmal der Beschilderung Richtung Réthymnon. Auf der neuen Straße nimmt man die erste Abzweigmöglichkeit links (ausgeschildert) und biegt bei der nächsten Möglichkeit (ca. 1 Kilometer) wieder rechts ab.

PicturesOG/agiospavlos1_gwg2.jpgErreicht man Áno Saktoúria (das obere), gabelt sich vor dem Ort die Straße; links geht es ins Dorf hinein. Biegt man rechts hinunter, erreicht man bald Káto Saktoúria (das untere).

Die weitere Straße hinunter nach Ágios Pávlos ist inzwischen komplett asphaltiert. Das Dorf besteht nur aus dem gleichnamigen Kirchlein (oberhalb der anderen Häuser im Hang) und ein paar Lokalen. „Ágios Pávlos“ weiterlesen

Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)

Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer liegen an der Südküste östlich von Ierápetra. Sie liegen auf der Landkarte scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

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Damnóni – Südküste Kreta

Wer von Plakiás an der Südküste von Kreta, nach Osten läuft, dann links um den großen Berg herum durch die Olivenhaine, um nach ca. 40 Minuten den Strand von Damnóni zu erreichen, der übrigens bereits von der Zufahrtsstraße nach Plakiás ausgeschildert ist.

Das „Dorf“ Damnóni besteht aus einigen Tavernen und mehreren Hotels, darunter auch eine riesige Hapimag-Anlage (zehn mal so viele Häuser wie der übrige „Ort“). Früher tolerierten die Besitzer der Tavernen das wilde Zelten, da es ihnen natürlich auch Kundschaft brachte. Bei den Tavernen gibt es auch einige Süßwasserduschen am Strand. Auch die Tavernen vermieten z. T. Zimmer. Vermutlich werden aber die Hoteliers (wie oft auf Kreta) inzwischen zu verhindern wissen, dass hier wild gecampt wird, denn es könnte ja ihre Gäste stören .

An der Hapimag-Anlage werden Wassersportarten aller Art, vom Surfen und Tauchen über Bananaboat und Wasserski bis hin zum Paragliden angeboten.

Análipsi, Koutsourás und Makrygialós* (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer Análipsi, Koutsourás und Makrygialós liegen an der Südküste von Kreta,  östlich von Ierápetra. Análipsi, Koutsourás und Makrygialós liegen auf der Landkarte von Kreta scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

Die Umgebung von Análipsi, Koutsourás und Makrygialós  indes ist ansonsten nicht nur reizvoll. Die Gegend von Kreta wird sehr stark agrarisch genutzt, bis in die Dörfer hinein stehen die Gewächshäuser (in dieser Region von Kreta werden darin bevorzugt Bananen angebaut), die inzwischen aber immerhin fast ausschließlich nicht mehr Plastik bespannt sind, sondern verglast, sodass die Umweltverschmutzung in Form herumfliegender Plastikfetzen inzwischen ein Ende hat.

Natürlich ist es vor diesem Hintergrund nicht ganz einfach, diese Gegend von Kreta touristisch zu erschließen, und seien die existierenden (und in der Regel pauschal vermieteten) Hotels auch noch so luxuriös (und das ist vermutlich die Gefahr, denn diese Hotels werden natürlich in den entsprechenden Tourismusbroschüren von Kreta entsprechend vorteilhaft fotografiert, und dann kommt erst vor Ort möglicherweise die Enttäuschung über das Umfeld!).

Bei Koutsourás ist übrigens der Strand nicht mehr so schön, dafür gibt es eine Bank und eine Post an der Durchgangsstraße bzw. in Sichtweite davon.

Agía Fotiá – Kreta Südküste

Agía Fotiá ist ein kleiner „Badeort“ an der Südküste von Kreta,  östlich von Ierápetra, eigentlich kein richtiges Dorf, sondern nur einige flache Häuser im Hinterland der Bucht. Am Strand von Agía Fotiá gibt es Tavernen, einige der Häuser vermieten Zimmer. Jenseits der Durchgangsstraße am Hang stehen Appartmenthotels, aber hier haben die Götter von Kreta dann aber vor das Bad den Fußmarsch gesetzt.