Perivolákia-Schlucht

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Die Perivolákia-Schlucht  heißt nach dem gleichnamigen Dorf an ihrem oberen Ende. Sie ist auch unter dem Namen Kapsás-Schlucht bekannt, da an ihrem unteren Ende das Kloster Moní Kapsás liegt.

Die Perivolákia-Schlucht ist etwa 3,5 Kilometer lang. Im unteren Bereich vom Kloster aus ist sie ziemlich einfach zu gehen (gutes Schuhwerk ist aber auch hier erforderlich). Es gibt Wegmarkierungen in Form von roten Punkten, aber eigentlich kann man sich innerhalb der Perivolákia-Schlucht nicht wirklich verlaufen.

PicturesOG/Kapsaschlucht_gwg2.jpgZuerst führt ein Pfad mit sandigem Untergrund in die Schlucht, später führt er durch das Geröll des Flussbettes weiter (d. h. er überquert oftmals das Flussbett, man wandert mal rechts, mal links).

Mit fortschreitender Strecke werden die Markierungen allerdings spärlicher und es sind immer größere Hindernisse zu überklettern, für die vor allen Dingen etwas kleiner gewachsene Leute eine helfende Hand brauchen (also – und das gilt eigentlich für alle Wanderungen – diese Tour niemals alleine unternehmen). An einer Stelle gibt es allerdings sogar eine Leiter … aber es sind schon viele umgekehrt, bevor sie überhaupt diese Stelle erreichten.

Die Kletterei hat noch lange keine Ende … deshalb sollte man sich überlegen, was man tut. Im Dorf Perivolákia gibt es zwar ein Kafenío, aber man muss ja trotzdem wieder runter (zum Auto). Und der Rückweg oben herum auf einem Pfad ist ca. 3 Kilometer länger. Insgesamt wären also etwa 10 Kilometer zurückzulegen, die geübte Wanderer angeblich in ca. 5 Stunden schaffen sollen … aber ich erwähnte ja ein anderer Stelle schon, dass ich eher ein Flachlandtiroler bin!

 

Kloster Arkádi

Das Kloster Arkádi –
Monument und Zeuge des griechischen Freiheitskampfes
Von Wolfgang Neuser

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Praessós (Ausgrabungen)

Die Reste des antiken Praessós, einer nachminoischen Stadt aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. liegen etwa 14 Kilometer südlich von Sitía beim Dorf Néa Praessós (an der Straße von Sitía nach Chandrás). Vom Dorf führt eine befahrbare Betonpiste etwa 2 Kilometer nach Norden bis zu den spärlichen Ausgrabungen.

Alten Funden zufolge wurde die Stadt Praessós von der minoischen Urbevölkerung gegründet, die sich vor den neuen dorischen Herren der Insel  Kreta ins Landesinnere zurückzogen. Die Stadt  Praessós lag auf drei Hügeln.

Zu sehen sind noch einige Grundmauern, Tholos- und Kammergräber, die in den Felsen gehauen wurden, sowie einige andere kleinere Überreste. Auch die Bewohner von Praessós hat einen schönen Blick bis zum ägäischen Meer bei Sitía.

Kloster Chryssoskalítissa

PicturesKJ/chrysso.jpgDas Kloster Chryssoskalítissa liegt an der südlichen Westküste Kretas. Der Name bedeutet soviel wie „goldene Treppe“, denn der Legende zufolge soll eine der vielen Stufen, die zum Kloster hinaufführen, aus Gold sein. Natürlich sieht man die nicht, denn „nur wer ohne Sünde ist“, kann die Stufe sehen. Und wer ist das schon?

Das Kloster Chryssoskalítissa liegt in einer kleinen Ebene auf einem Felshügel. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es lebt nur noch eine Nonne hier, der das Gehen allerdings inzwischen ein wenig schwer fällt. Um so mehr freut sie sich über Besuch.

Wer sich in den hinteren Teil des Kloster Chryssoskalítissa über dem Meer begibt, sollte keine Höhenangst haben, denn hinter der nur niedrigen Mauer geht es doch recht steil in die Tiefe. Ganz am Ende der Balustrade eine kleine Toilette, von der aus alle großen und kleinen Geschäfte in „freiem Fall“ ins Meer entsorgt werden. Ich denke mal, die Quantität, die hier so anfällt, wird das Meer verkraften.

Vathý Iremía: Die „tiefe Stille“ südlich von Mátala

Von der Schotterstraße zwischen Sívas und Kalí Liménes zweigt am Kloster Odigítrias ein Fahrweg ab, an dem ein Schild „Vathý Iremía“ aufgestellt ist. Als ich diesen Wegweiser das erste Mal sah, las ich versehentlich „Vathý Erimiá“, was „tiefe Einsamkeit“ bedeutet, und war natürlich sehr gespannt, was das für eine Einsamkeit sein könne, in die es sogar einen Wegweiser gibt!

Außerdem findet sich im weiteren Verlauf der Strecke mehrfach ein Hinweisschild nach „Mártsalo“ (eine Kapelle oberhalb des Meeres, nicht etwa die falsche Schreibweise von Mátala). An einer der späteren Abzweigungen weist das Schild nach „Vathý“ links hinunter, wenig später wird der Weg deutlich schlechter und verlangt einen geübten Fahrer oder Allradantrieb, um wieder hinauf zu kommen (am besten natürlich beides).

PicturesOG/stille3.jpgDie „tiefe Stille“ entpuppt sich als eine wunderschöne Badebucht, die zwischen dem Kap Líthino und Mátala liegt, sie schneidet tief in die Felshänge ein und verfügt über kristallklares Wasser sowie einen schönen (schattenlosen) Sand-Kieselstrand, dem in Mátala ähnlich.

Trotz der großen Einsamkeit und der tiefen Stille gibt es tatsächlich Abfalltonnen am Strand, die der einzige Bewohner und Eigentümer dieses schönen Fleckchens Erde, Nikos Sifákis, dessen Familie aus Gérgeri bei Zarós stammt, hier aufgestellt hat.

Übrigens liege ich möglicherweise falsch mit meiner Übersetzung „tiefe Stille“, auch wenn sie  sprachlich korrekt ist. Aber ich wurde belehrt, dass „Vathý“ hier wohl nicht als Adjektiv zu verstehen ist, sondern einfach als Bezeichnung für eine tief eingeschnittene Bucht (mit dem Namen „Stille“). Ich bin bereit, das nicht völlig von der Hand zu weisen und danke für den Hinweis, Wolfgang.

Nikos lebt hier das ganze Jahr über mit seinen Schafen (und seinem Allradauto natürlich) und getreu dem Motto „wo ein Grieche ist, gibt es auch ein Kafenío oder eine Taverne“ betreibt er ein(e) solche(s), ohne elektrischen Strom freilich und mit sehr eingeschränktem Angebot … und vermutlich nur als Hobby, denn es verirren sich nur wenige potentielle Gäste hierher. Nur dann und wann schippert ein Boot aus Mátala ein paar Gäste hierher, dann sitzt man zusammen, isst und trinkt. Nikos spielt auch Lyra und war richtig enttäuscht, dass ich meine Gitarre nicht dabei hatte, um mit ihm zusammen zu spielen. Er fragte mich: „Wie kannst du ohne Waffe in den Krieg ziehen?“ Zum Glück fiel mir die passende Antwort schnell ein: „Wie konnte ich in dieser schönen Bucht erwarten, Krieg zu finden?“

Einige halbfertige hässliche Bauten oberhalb seines Hauses am Hang zeugen von dem abgebrochenen Versuch anderer Kreter, sich hier zumindest für den Sommer niederzulassen, und so wohnt Níkos hier bisher ganz allein. Die „tiefe Stille“ ist garantiert! Wer genug Zeit und Fleisch (erstere hat Níkos selbst genug, letzteres kann er mangels Kühlmöglichkeit nicht lagern) mitbringt, dem (und sich) bereitet er es gerne im holzgefeuerten Freiluft-Backofen zu. Während der Garzeit kann man die zahlreichen Halb- und Ganzrelief-Steinmetzarbeiten von Níkos bewundern, die er ringsum aufgestellt hat.
Natürlich erlaubt er auch das wilde Campen, und da ihm die ganze Gegend gehört, ist es auch nicht mehr richtig „wild“. (KK)

Ravdoúcha: Kirchlein und Picknickplatz

Das Dorf Ravdoúcha liegt oberhalb der Westküste der Halbinsel Rodópou im Nordwesten der Insel. Inzwischen muss man nicht mehr die alte Straße zwischen Chaniá und Kastélli befahren, um nach Ravdoúcha zu kommen. Die Abzweigung ist auch von der „New Road“ aus ausgeschildert.

Hier sei insbesondere einer meiner Lieblingsplätze auf Kreta beschrieben:
Man fährt im Dorf Ravdoúcha bis zur Kirche, die links neben der Straße liegt. Direkt gegenüber der Kirche biegt rechts ein asphaltierter Weg ab, der steil hinunter zum Meer führt (Schild: „Pros Paralia Tavern“, was soviel heißt wie: „zum Strand und zur Taverne“).

Von dieser Abzweigung sind es hinunter zum Strand ca. 2,5 Kilometer, aber schon nach etwa 1 Kilometer ist eine kleine Kirche erreicht, die oberhalb des Weges in den Hang gebaut ist (im Inneren Fresken und Wandmalereien unbestimmten Alters). Direkt am Weg unterhalb der Kirche der alte Waschplatz des Dorfes, zu dem früher die Frauen hinunter pilgerten, als es weder Wasser, Strom noch Waschmaschinen gab. Vor der Kirche liegt ein kleiner Picknick-Platz mit Steinbänken und -tischen und einem überwältigendem Blick auf den Golf von Kastélli.

Leider wird dieser Blick seit einiger Zeit aber erheblich durch ein neues Appartementhaus unterhalb der Straße getrübt: das Panorama ist immer noch herrlich, aber man schaut eben von oben auf diesen Betonklotz.

Kloster Kapsás

Kloster Kapsás – Eines der schönsten Klöster Kretas liegt im äußersten Südosten. Man biegt von der Straße Ierápetra-Sitía in der Nähe des Dorfes Pilalímata ab (ausgeschildert!) und folgt der Schotterpiste an der Südküste entlang nach Osten.

Das Kloster Kapsás klebt wie ein Schwalbennest verschachtelt am Felsen, seine weiß gekalkten Außenwände wirken in der wilden Umgebung wie ein strahlender Farbtupfer. Das Kloster Kapsás stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde aber von den Türken völlig zerstört und erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder in der heutigen Form aufgebaut. Den Wiederaufbau verdankt das Kloster Kapsás einem Kreter namens Ioánnis Gerontogiánnis, der im Kloster geboren wurde. Dieser war ursprünglich weder Mönch noch Geistlicher, sondern ein ganz „normaler Mensch“, der wie die Überlieferung erzählt, durch „ein göttliches Wunder“ eines Tages nach einem langen, bewusstlosen Schlaf plötzlich selbst solche (Wunder) vollbringen konnte, wie z. B. Kranke zu heilen, oder Salz- in Süßwasser zu verwandeln. Diese seine neue Fähigkeit bekehrte ihn, und er beschloß, Mönch zu werden und sein Geburtskloster wieder aufzubauen. Da er durch seine Wundertaten sehr bekannt geworden war, fand er reichlich finanzielle wie auch arbeitskräftige Unterstützung, so dass der Wiederaufbau des Kloster Kapsás recht schnell beendet war.

So kam es, dass später ein fast ununterbrochener Andrang von Besuchern auf das Kloster Kapsás herrschte, was den türkischen Besatzern wenig gefiel. Sie nahmen den Mönch in Arrest, ließen ihn aber später wieder frei, ohne ihm etwas anzutun. Der Legende zufolge verbrachte er seine letzten Lebensjahre betend in einer Höhle, die oberhalb der Klosterkirche liegt und wegen ihres doppelten Einganges ein wenig an einen Totenschädel erinnert. Auch auf dem Höhlenboden finden sich zwei Aushöhlungen, die man für die Abdrücke der Knie des Gerontogiánnis hält (er soll ständig an der gleichen Stelle gekniet und gebetet haben, das kann jeden Stein zermürben). Vielleicht ist das alles aber nur genau so geschicktes Marketing, wie manche Leute es auch bei diesen seltsamen „langen, bewusstlosen Schlaf“ vermuten.

Inzwischen leben hier nur noch ein Mönch und eine Nonne (?), das Kloster Kapsás kann täglich von 9.00 bis 12.30 Uhr und 15.30 bis 19.00 Uhr besichtigt werden. Wie überall, so ist auch hier „sittsame Kleidung“ zum Betreten des Klosters vorgeschrieben.

Aber gerade weil Klöster wie Kapsás so abgeschieden sind, kann man wirklich interessante Begegnungen in ihnen erleben: Wir stiegen die steile Treppe zum Kirchenvorplatz hinauf und wollten als erstes einmal den Blick von diesem Schwalbennest hinunter genießen, als uns der Mönch in die Kirche winkte. Er bekam schnell heraus, dass ich Griechisch spreche und war deshalb tatsächlich sehr dankbar über meine Ankunft. In der Kirche befanden sich außer uns nämlich zwei jüngere Pärchen aus der Schweiz, denen er gerade mühsam versucht hatte, die besonderen Reliquien des Klosters zu erklären. Irgendwie wohl vergeblich, deshalb erzählte er mir alles noch einmal und ich durfte dolmetschen. Eine besonders große Ikone zeigt den Heiligen und daneben kleiner seine Wundertaten: z. B seine Überfahrt auf einem kleinen Holzbrett zur Insel Koufonísi oder wie er für (seine) Kinder Meerwasser in trinkbares Süßwasser verwandelte. Außerdem ist der Heilige in seiner Höhle abgebildet, in der er oberhalb des Klosters wohnte, eine Abbildung des Klosters und links in der Mitte seine Grablegung.

In einem reich verzierten silbernen Kasten wird (angeblich) sein Schädel aufbewahrt. Ein Schädel jedenfalls ist darin, denn der Mönch hebt dramatisch ein Tuch hoch, welches auf der Schachtel liegt: Ein kreisrunder Ausschnitt gewährt den Blick auf ein Stückchen der Schädelplatte.

Kirchlein Ágios Nikólaos in der Kourtaliótiko-Schlucht

Kourtaliótiko-Schlucht – Der Besuch dieses kleinen Kirchleins Ágios Nikólaos zwischen Spíli und Préveli lohnt sich weniger wegen dieser einen von Hunderten dem Ágios Nikólaos geweihten Stellen auf Kreta als mehr wegen der unweit dort entspringenden Quellen des „Megalopotamós„, des „Großen Flusses“, der bei Préveli ins Meer fließt.

Von Spíli aus folgt man nach Norden der Straße nach Réthymnon und biegt zum Dorf Koxaré ca. 8 Kilometer weiter links ab (umgekehrt von Réthymnon aus ist diese Aussage hoffentlich auch nachvollziehbar bzw. konvertierbar). Hinter dem Dorf Koxaré tritt die Straße in die Kourtaliótiko-Schlucht ein. Es lohnt sich, an einem der Parkplätze mit Aussichtspunkten mal anzuhalten und einen Blick in die Schlucht zu genießen.

PicturesOG/agnik_kirche 01.jpgIrgendwann ist auf der Schluchtseite statt der sonst vorhandenen Leitplanke ein Natursteinmäuerchen zu sehen (es gibt inzwischen auch eine Beschilderung zur Kirche).
Hier bitte parken (auch wenn es nur einen schmalen Parkplatz gibt) und die Treppe ins Tal hinunter steigen. Auf halber Höhe etwa gabelt sich diese Treppe, rechts geht es bis ganz zur Schlucht hinunter, von wo aus man von unten in die Klamm hineinschauen kann, aus der die vereinigten Quellen des Flusses schon als solcher hervortreten. Noch reizvoller ist der linke Abzweig, auf dem man schon bald das Kirchlein des Ágios Nikólaos erreicht, ein kleines weißes Gebäude mit einem winzigen Glockenturm und frei hängender Glocke.

Die Ikonen im Inneren zeigen vorwiegend die Heiligen Nikólaos und Nektários (letzter genießt vor allen Dingen in diesem Teil Kretas größte Verehrung). Fast allen Ikonen sind die Gesichter ausgekratzt, was den türkischen Besatzern zugeschrieben wird. Diese Erklärung wirkt allerdings nicht sehr glaubhaft, da in einer so abgelegenen und unverschlossenen Kirche mit Sicherheit nicht solch alten Ikonen hängen würden. Denn in der Vergangenheit wurden so viele davon geklaut, dass die Kreter das Vertrauen in die ausländischen Besucher verloren haben.

PicturesOG/quellen_megpot.jpgAußerdem hängen auch hier wie in vielen anderen Kirchlein und Ikonostássia viele der kleinen Votivtäfelchen, mit denen z. B. um die Geburt eines Kindes oder die Heilung eines Gebrechens gebeten wird.

Rechts an der Kirche vorbei führt der Pfad noch ein Stück weiter, und man hört es schon aus einiger Entfernung rauschen. Dann tut sich (wiederum) rechts des Weges eine steile Klamm auf, aus deren Felswand unzählige wasserreiche Quellen entspringen und in die Tiefe stürzen. Weiter unten treten sie dann bereits als Fluss aus der Klamm heraus, das Loch ist von hier oben gut zu erkennen. Vorsicht beim Herumklettern, denn es ist alles etwas nass und glitschig. Von der kleinen Aussichtsterrasse aus sieht man auch alles sehr gut. Ein Platz zum Sitzen und Träumen, sehr ruhig. Wesentlich beeindruckender als die berühmteren Wasserfälle von Argyroúpolis.

Sport / Strand

Kreta ist ringsum vom Meer umgeben, Wassersport ist hier natürlich in fast jeder Form möglich: Schwimmen, Tauchen, Wasserski, Tretbootfahren und Surfen. Auch Angeln darf man vom Strand oder der Mole aus im Meer ohne besondere Genehmigung.
Auch die Berge bieten vielfache Sportmöglichkeiten: Wandern und Bergsteigen sowie im Winter auch (z. B. in den Lefká Óri) Skifahren.

Strände
PicturesOG/komos_wn.jpgIm Prinzip bietet Kreta „rundherum“ gute Bademöglichkeiten. Allerdings sind die Strände der Insel sehr unterschiedlich. Während der Norden eher lange Sand-/Kiesstrände aufweist, fällt der Süden steiler ins Meer. Es gibt fast „nur“ kleinere Badebuchten in der schroffen Steilküste. Auch hier bietet Kreta also wieder einmal für jeden Geschmack etwas.

Besonders schön sind Strände, die neben dem salzigen Meer auch noch einen Süßwasserfluss bieten, wie z. B. der Strand an der Mündung des Megalopotamós bei Préveli, Georgioúpolis oder bei Kalýves.

Andere „Traumstrände“ z. B. auch bei Elafonísi, Komós (Bild) oder Xerókambos.

Vrontisíou (Kloster)

PicturesOG/vrondisioubrunnen.jpgDas Kloster Vrontisíou liegt zwischen Zarós und Kamáres am Südhang des Ida-Gebirges, Zufahrt siehe dort. Das Kloster Vrontisíou  liegt nicht nur landschaftlich schön, sondern ist auch selbst sehenswert.

Direkt vor dem Eingang zum Das Kloster Vrontisíou  befindet sich ein prachtvoller venezianischer Brunnen, der irgendwie in/bei einem Kloster fehl am Platze erscheint (leider recht beschädigt), die Motive aber sind biblisch. Unterhalb der Figuren von Adam und Eva sprudelt das Wasser aus den Mündern vierer bärtiger Männer, die verschiedenen Deutungen zufolge entweder die Quellflüsse des Garten Eden oder die vier Evangelisten verkörpern. Das Wasser ist trinkbar und sehr erfrischend, ein paar Blechbecher stehen am Brunnenrand. Neben dem Brunnen steht eine uralte Platane, deren hohler Stamm locker eine deutsche Durchschnittsfamilie aufnimmt, die der Kreter, der meist hier vor dem Das Kloster Vrontisíou  köstlichen Honig und ebensolchen Raki verkauft, gerne fotografiert …

PicturesOG/vrondisioukirche.jpgIn der zweischiffigen Klosterkirche sind viele Fresken zu besichtigen. Die beiden Kirchenschiffe sind auffällig unterschiedlich hoch, das rechte (wenn man davor steht) ist deutlich niedriger als das andere. Die ursprünglich in der Kirche aufbewahrten Ikonen des berühmten kretischen Malers Damaskinós hängen heute in der Kirche der Agía Aekateríni in Iráklion. Dennoch gibt es Ikonen in der Klosterkirche, die wurden aber wiederum aus der Kirche des Ágios Fanoúrios, dem einzigen Überrest des Klosters Varsamónero, hierhergebracht, denn dort waren sie nicht sicher genug. Bei einem Einbruch in die Kirche im Jahre 1975 wurde die große Ikone der Muttergottes entwendet.