Kloster Chryssoskalítissa

PicturesKJ/chrysso.jpgDas Kloster Chryssoskalítissa liegt an der südlichen Westküste Kretas. Der Name bedeutet soviel wie „goldene Treppe“, denn der Legende zufolge soll eine der vielen Stufen, die zum Kloster hinaufführen, aus Gold sein. Natürlich sieht man die nicht, denn „nur wer ohne Sünde ist“, kann die Stufe sehen. Und wer ist das schon?

Das Kloster Chryssoskalítissa liegt in einer kleinen Ebene auf einem Felshügel. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es lebt nur noch eine Nonne hier, der das Gehen allerdings inzwischen ein wenig schwer fällt. Um so mehr freut sie sich über Besuch.

Wer sich in den hinteren Teil des Kloster Chryssoskalítissa über dem Meer begibt, sollte keine Höhenangst haben, denn hinter der nur niedrigen Mauer geht es doch recht steil in die Tiefe. Ganz am Ende der Balustrade eine kleine Toilette, von der aus alle großen und kleinen Geschäfte in „freiem Fall“ ins Meer entsorgt werden. Ich denke mal, die Quantität, die hier so anfällt, wird das Meer verkraften.

Kloster Kapsás

Kloster Kapsás – Eines der schönsten Klöster Kretas liegt im äußersten Südosten. Man biegt von der Straße Ierápetra-Sitía in der Nähe des Dorfes Pilalímata ab (ausgeschildert!) und folgt der Schotterpiste an der Südküste entlang nach Osten.

Das Kloster Kapsás klebt wie ein Schwalbennest verschachtelt am Felsen, seine weiß gekalkten Außenwände wirken in der wilden Umgebung wie ein strahlender Farbtupfer. Das Kloster Kapsás stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde aber von den Türken völlig zerstört und erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder in der heutigen Form aufgebaut. Den Wiederaufbau verdankt das Kloster Kapsás einem Kreter namens Ioánnis Gerontogiánnis, der im Kloster geboren wurde. Dieser war ursprünglich weder Mönch noch Geistlicher, sondern ein ganz „normaler Mensch“, der wie die Überlieferung erzählt, durch „ein göttliches Wunder“ eines Tages nach einem langen, bewusstlosen Schlaf plötzlich selbst solche (Wunder) vollbringen konnte, wie z. B. Kranke zu heilen, oder Salz- in Süßwasser zu verwandeln. Diese seine neue Fähigkeit bekehrte ihn, und er beschloß, Mönch zu werden und sein Geburtskloster wieder aufzubauen. Da er durch seine Wundertaten sehr bekannt geworden war, fand er reichlich finanzielle wie auch arbeitskräftige Unterstützung, so dass der Wiederaufbau des Kloster Kapsás recht schnell beendet war.

So kam es, dass später ein fast ununterbrochener Andrang von Besuchern auf das Kloster Kapsás herrschte, was den türkischen Besatzern wenig gefiel. Sie nahmen den Mönch in Arrest, ließen ihn aber später wieder frei, ohne ihm etwas anzutun. Der Legende zufolge verbrachte er seine letzten Lebensjahre betend in einer Höhle, die oberhalb der Klosterkirche liegt und wegen ihres doppelten Einganges ein wenig an einen Totenschädel erinnert. Auch auf dem Höhlenboden finden sich zwei Aushöhlungen, die man für die Abdrücke der Knie des Gerontogiánnis hält (er soll ständig an der gleichen Stelle gekniet und gebetet haben, das kann jeden Stein zermürben). Vielleicht ist das alles aber nur genau so geschicktes Marketing, wie manche Leute es auch bei diesen seltsamen „langen, bewusstlosen Schlaf“ vermuten.

Inzwischen leben hier nur noch ein Mönch und eine Nonne (?), das Kloster Kapsás kann täglich von 9.00 bis 12.30 Uhr und 15.30 bis 19.00 Uhr besichtigt werden. Wie überall, so ist auch hier „sittsame Kleidung“ zum Betreten des Klosters vorgeschrieben.

Aber gerade weil Klöster wie Kapsás so abgeschieden sind, kann man wirklich interessante Begegnungen in ihnen erleben: Wir stiegen die steile Treppe zum Kirchenvorplatz hinauf und wollten als erstes einmal den Blick von diesem Schwalbennest hinunter genießen, als uns der Mönch in die Kirche winkte. Er bekam schnell heraus, dass ich Griechisch spreche und war deshalb tatsächlich sehr dankbar über meine Ankunft. In der Kirche befanden sich außer uns nämlich zwei jüngere Pärchen aus der Schweiz, denen er gerade mühsam versucht hatte, die besonderen Reliquien des Klosters zu erklären. Irgendwie wohl vergeblich, deshalb erzählte er mir alles noch einmal und ich durfte dolmetschen. Eine besonders große Ikone zeigt den Heiligen und daneben kleiner seine Wundertaten: z. B seine Überfahrt auf einem kleinen Holzbrett zur Insel Koufonísi oder wie er für (seine) Kinder Meerwasser in trinkbares Süßwasser verwandelte. Außerdem ist der Heilige in seiner Höhle abgebildet, in der er oberhalb des Klosters wohnte, eine Abbildung des Klosters und links in der Mitte seine Grablegung.

In einem reich verzierten silbernen Kasten wird (angeblich) sein Schädel aufbewahrt. Ein Schädel jedenfalls ist darin, denn der Mönch hebt dramatisch ein Tuch hoch, welches auf der Schachtel liegt: Ein kreisrunder Ausschnitt gewährt den Blick auf ein Stückchen der Schädelplatte.

Vrontisíou (Kloster)

PicturesOG/vrondisioubrunnen.jpgDas Kloster Vrontisíou liegt zwischen Zarós und Kamáres am Südhang des Ida-Gebirges, Zufahrt siehe dort. Das Kloster Vrontisíou  liegt nicht nur landschaftlich schön, sondern ist auch selbst sehenswert.

Direkt vor dem Eingang zum Das Kloster Vrontisíou  befindet sich ein prachtvoller venezianischer Brunnen, der irgendwie in/bei einem Kloster fehl am Platze erscheint (leider recht beschädigt), die Motive aber sind biblisch. Unterhalb der Figuren von Adam und Eva sprudelt das Wasser aus den Mündern vierer bärtiger Männer, die verschiedenen Deutungen zufolge entweder die Quellflüsse des Garten Eden oder die vier Evangelisten verkörpern. Das Wasser ist trinkbar und sehr erfrischend, ein paar Blechbecher stehen am Brunnenrand. Neben dem Brunnen steht eine uralte Platane, deren hohler Stamm locker eine deutsche Durchschnittsfamilie aufnimmt, die der Kreter, der meist hier vor dem Das Kloster Vrontisíou  köstlichen Honig und ebensolchen Raki verkauft, gerne fotografiert …

PicturesOG/vrondisioukirche.jpgIn der zweischiffigen Klosterkirche sind viele Fresken zu besichtigen. Die beiden Kirchenschiffe sind auffällig unterschiedlich hoch, das rechte (wenn man davor steht) ist deutlich niedriger als das andere. Die ursprünglich in der Kirche aufbewahrten Ikonen des berühmten kretischen Malers Damaskinós hängen heute in der Kirche der Agía Aekateríni in Iráklion. Dennoch gibt es Ikonen in der Klosterkirche, die wurden aber wiederum aus der Kirche des Ágios Fanoúrios, dem einzigen Überrest des Klosters Varsamónero, hierhergebracht, denn dort waren sie nicht sicher genug. Bei einem Einbruch in die Kirche im Jahre 1975 wurde die große Ikone der Muttergottes entwendet.

Zarós (Sarós)

PicturesOG/zaros-dorf2011.JPG

Das Bergdorf Zarós (auch: Sarós) liegt am Südhang des Ida-Gebirges oberhalb der Messará-Ebene. Man erreicht das Dorf von Iráklion aus wie folgt: Man fährt die Straße nach Süden Richtung Míres, Timbáki und Agía Galíni bis zum Dorf Agía Varvára. Hier biegt die Straße nach Kamáres rechts von der Hauptstraße ab. Die Straße schlängelt sich am Südhang des Ida-Gebirges entlang und erreicht nach etwa 17 Kilometer Zarós, das für seinen Wasserreichtum bekannt ist. Von hier aus wurde schon das römische Górtys per Aquädukt versorgt. Das Dorf besteht aus dem oberen Zarós (Áno Zarós) und dem unteren Zarós (Káto Zarós). Wenn im folgenden vom Dorf Zarós geschrieben wird, so meine ich eigentlich immer Áno Zarós.

Man verfehlt das obere Dorf (und die weitere Strecke nach Kamáres) leicht: Die vermeintliche Hauptstraße führt nämlich hinunter nach Káto Sarós, man muss an einer Kreuzung (Tankstelle und Polizeistation) rechts hinauf abbiegen. Dies wird hier so genau erwähnt, da das Hinweisschild Richtung Kamáres so günstig angebracht ist, daß man es erst sieht, wenn man vorbeigefahren ist.

Zarós ist wie die meisten kretischen Bergdörfer rein optisch eher relativ reizlos, die üblichen Supermärkte und Tankstellen sind vorhanden, Geldwechselmöglichkeit bei Bank oder Post an der Hauptdurchgangsstraße (falls man nicht aus einem Euro-Land kommt)

PicturesOG/zaros-stefan2011.jpgEin Haus aber ist wirklich interessant, allerdings nur deshalb, weil es die Werkstatt des über Kretas Grenzen hinaus bekannten Instrumentenbauers Antónis Stefanákis beherbergt. Eine Besichtigung lohnt auf jeden Fall, evtl. auch der Kauf einer Lýra oder eines Baglamás. „Zarós (Sarós)“ weiterlesen

Veneráto

PicturesOG/wn_venerato01.jpgVeneráto ist ein kleines Dorf mit etwas mehr als 800 Einwohnern an der Straße von Iráklion nach Süden in die Messará-Ebene.

Sehenswert
Etwa 2 Kilometer östlich liegt das Nonnenkloster Monastéri tis Palianís.

Im Nachbardorf Kerásia lohnt ein Besuch der Kirche des „Ágios Geórgios“ sowie ein Spaziergang zum westlich des Dorfes idyllisch im Grünen gelegenen Kirche der „Panagía Fameroméni“ (knapp 2 Kilometer). „Veneráto“ weiterlesen

Tóplou (Kloster)

PicturesOG/toplou.jpgAm östlichen Ende der Bucht von Sitía steigt die Straße Richtung Palékastro, Vái und Káto Zákros steil in die Berge hinauf, es bietet sich immer wieder ein herrlicher Blick auf die Bucht zurück.
12 Kilometer hinter Sitía biegt links die Straße zum Kloster Tóplou ab.

Die teils sehr kurvenreiche Straße hinauf zum Kloster Tóplou ist seit vielen Jahren asphaltiert und bestens befahrbar. Nach 3 Kilometern erreicht man das einsam in felsiger Gegend liegende Kloster Tóplou, das auf den ersten Blick wie eine Festung aussieht. Genau das war es auch einige Jahrhunderte lang, denn so weit draußen östlich war das Kloster Tóplou ganz allein auf sich gestellt und musste sich entsprechend wehrhaft einrichten. Im Türkischen bedeutet „Tóplou“ übrigens „Kanone“ (sic!). Trotz der Wehrhaftigkeit des Klosters und seiner Mönche gelang es den Türken mehrfach, das Kloster zu erobern und weitgehend zu zerstören, doch die Mönche bauten es stets unverdrossen wieder auf. Auch im Zweiten Weltkrieg war hier ein Widerstandsnest zu finden, wie anderenorts unterstützte die Kirche aktiv den Kampf des kretischen Volkes und seiner englischen Verbündeten.

Heute ist das Kloster wegen Nachwuchsmangels schon fast geschlossen. Es leben nur noch zwei Mönche hier, die Besucher gerne begrüßen, auch wenn diese hier alles andere als selten sind (im Gegenteil: das Kloster wird von allen Ostkreta-Touren angefahren und so kommen die Besucher reisebusweise).

PicturesOG/toplou2.jpgDas schöne, gemütliche Klosterinnere mit seinem Innenhof und besonders die zweischiffige Klosterkirche lohnen eine Besichtigung. Im linken Schiff der Kirche vom Eingang aus gesehen sind noch spärliche Reste von Fresken aus dem frühen 15. Jahrhundert zu erkennen, die leider durch Feuchtigkeit stark beschädigt sind. Links z. B. als erstes eine Kreuzigungsszene. Die Zweischiffigkeit der Kirche bedingt auch zwei Ikonostasen mit vielen Ikonen. „Tóplou (Kloster)“ weiterlesen

Vathý Iremía

PicturesOG/stille.jpgAm Kloster Odigítrias (an der Straße von Kalí Liménes nach Sívas im Süden der Insel) zweigt links ein Fahrweg ab, an dem ein Schild „Vathý Iremía“ aufgestellt ist. Wenn man aus Richtung Mátala kommt, weist der Wegweiser natürlich entsprechend nach rechts.

Als ich ihn das erste Mal sah, las ich versehentlich „Vathý Erimiá“, was „tiefe Einsamkeit“ bedeutet, und war natürlich sehr gespannt, was das für eine Einsamkeit sein könne, in die es sogar einen Wegweiser gibt! Außerdem findet sich im weiteren Verlauf der Strecke mehrfach ein Hinweisschild nach Mártsalo (eine Kirche oberhalb des Meeres, nicht etwa die falsche Schreibweise von Mátala).

An einer der späteren Abzweigungen weist das Schild nach „Vathý Iremía“ rechts hinunter, der Fahrweg nach „Mártsalo“ führt weiter gerade aus. Wenig später wird der Weg deutlich schlechter und verlangt einen geübten Fahrer oder Allradantrieb, nicht um hinunter, aber um wieder hinauf zu kommen (am besten natürlich beides).

PicturesOG/stille3.jpgVathý Iremía- Die „tiefe Stille“ entpuppt sich als eine wunderschöne Badebucht, die zwischen dem Kap Líthino und Mátala liegt, sie schneidet tief in die Felshänge ein und verfügt über kristallklares Wasser sowie einen schönen (schattenlosen) Sand-Kieselstrand, dem in Mátala ähnlich. Trotz der großen Einsamkeit und der wirklich „tiefen Stille“ gibt es tatsächlich Abfalltonnen am Strand, die der einzige Bewohner und Eigentümer dieses schönen Fleckchens Erde, Nikos Sifákis, dessen Familie aus Gérgeri bei Zarós stammt, hier aufgestellt hat. „Vathý Iremía“ weiterlesen

Selinári (Kloster)

PicturesOG/selinari1.jpgDas Selinári Kloster liegt an der „New Road“ zwischen Síssi und Ágios Nikólaos, einige Kilometer nachdem diese nach Süden das Meer verlassen und ein Stück in geschwungenen Kurven hinauf in die Berge gestiegen ist.

Es verfügt über drei erwähnenswerte Dinge: Das kleine Kloster des „Ágios Geórgios Selinári“ selbst, es liegt direkt oberhalb der Straße mit Bänken, Pinienbäumen und einer Quelle und ist ein beliebter Rastplatz. Ein wirklich gemütlicher Ort, auch in der dicksten Mittagshitze ist es hier kühl. Das Kloster wurde 2001 frisch renoviert. Die große Klosterkirche ist leider meist verschlossen, dafür kann man in der kleinen Kapelle davor eine sehr schöne holzgeschnitzte Ikonenwand bewundern.

PicturesOG/selinari3.jpgEine weitere sehr kleine – wirklich niedliche – Kapelle, die dem Ágios Geórgios geweiht ist, liegt auf der anderen Straßenseite ein Treppchen den Berg hinunter an der alten Straße. Ihre Größe wird so etwa für einen Priester und 6 Personen reichen … „Selinári (Kloster)“ weiterlesen

Roúvas-Schlucht

Diese Schlucht am Südhang des Ida-Gebirges erreicht man am besten vom Dorf Zarós aus.

Ausgangspunkt der hier beschriebenen Wanderung ist der künstliche See oberhalb des Dorfes mit der Taverne „Limni“. Die Rouvas-Schlucht ist zwar nicht so spektakulär ist wie die Samariá-Schlucht, aber landschaftlich bombastisch genug und zudem fast menschenleer.

Die Strecke beträgt bis zum Kirchlein des Ágios Ioánnis oben auf dem Berg ca. 5 KM, die man dann aber auch wieder herunter laufen muss. Der Weg ist insofern teils recht beschwerlich, da er z. T. über steile Holztreppen führt und nur sehr langsam an Höhe gewinnt (es geht immer wieder nach unten). Es ist deshalb zu empfehlen, in der warmen Jahreszeit möglichst früh aufzubrechen, und sowohl gutes Schuhwerk als auch unbedingt genügend Trinkwasser mitzunehmen. Die Wasserstellen, auf die am Weg laufend hingewiesen wird, sind nämlich entweder nicht zu finden oder defekt.

Man folgt der Ausschilderung an der Taverne „Límni“ den Berg hinauf. Nach einem knappen Kilometer erreicht man das Kloster Ágios Nikólaos. Hier befindet sich praktisch die einzige Möglichkeit, sich zu verlaufen. Man folge nicht dem scheinbaren Hauptpfad, sondern biege direkt hinter dem Kloster schräg links hinunter zum Bachbett ab (geradeaus weist ein Schildchen zum Kirchlein Ágios Evthýmios, wenn man dort ankommt, ist man zu weit). „Roúvas-Schlucht“ weiterlesen

Savathianón (Kloster)

Das Kloster liegt in der Nähe des Bergdorfs Rodiá (auch Rogdiá) etwa 20 Kilometer westlich von Iráklion.

Vor dem Ortseingang von Rodiá zweigt links eine ziemlich schlechte Schotterstraße ab, die zum Nonnenkloster Moní Savathianón führt. Es gibt unterwegs mehrere beschilderte Abzweigungen. Der Rückweg ist nicht beschildert, also merke man sich jeweils, wo man wie abgebogen ist.

PicturesOG/Moni Savathianon_ww.jpgDas Kloster liegt in einer sehr fruchtbaren und wasserreichen Schlucht und wird von etwa 20 Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Der kleine Klosterhof mit seiner üppigen Vegetation und den sprudelnden Quellen lädt ein, die klösterliche Stille zu genießen. Die Nonnen sind sehr gastfreundlich und bieten Handarbeiten zum Verkauf an (wenn man schon nichts kauft, sollte man einen kleinen Obulus hinterlassen, denn das Kloster braucht Geld zum Überleben). „Savathianón (Kloster)“ weiterlesen