Vóri

Das Dorf Vóri liegt zwischen Míres (bzw. Festós) und Timbáki ausgeschildert abseits der Hauptstraße und lohnt einen Besuch wegen seines kleinen Volkskundemusuems. Dieses ist vom Dorfplatz aus ausgeschildert. Es ist werktags von 10-18 Uhr geöffnet.

Hier in Vóri sind viele Dinge aus dem alltäglichen ländlichen Leben ausgestellt, die natürlich ganz so in dieser Form heute kaum noch oder gar nicht mehr benutzt werden (deswegen gibt es ja ein Museum), z. B. Fischfangutensilien, Pflüge, Dreschflegel, Hacken, Beile, eine große Auswahl von gewebten Teppichen und der dazugehörige Webstuhl, Krüge, Pithoi (große Tonkrüge, die zum Aufbewahren von Getreide u. Ä. dienten), Sättel, Körbe, Werkzeuge aller Art, altes Geld, Gewichte uvm. Vóri weiterlesen

Ágios Geórgios (Lassithíou)

Das kleine Dorf Ágios Geórgios auf der Lassíthi-Hochebene. Hier gibt es eigentlich nichts Besonderes außer einem „Heimatmuseum“, und das sollte man sich wirklich anschauen. Es ist in einem der wenigen alten erhaltenen Häuser von Ágios Geórgios untergebracht, es hat keine Fenster, sondern nur ein Loch in der Decke, wegen der ständigen Gefahr türkischer Übergriffe.

Es zeigt das Innere eines kretischen Wohnhauses aus dem 19. Jahrhundert mit allen Wohn- und Handwerksutensilien der Bauern. Im ersten Stock eine kleine Gemäldegalerie und eine Ausstellung von Fotos des berühmten kretischen Schriftstellers Níkos Kazantzákis, die ihn auf einzelnen Stationen seines Lebens zeigen.
Das Museum liegt an der Platía Elevtherías, gleich an der Hauptstraße.

Essen, Trinken und Unterkunft
findet man in den beiden Hotels des Ortes:
E-Kat.: „Dias“; 6 Zimmer/12 Betten; Tel. 28440-31207.
E-Kat.: „Rhea“; 7 Zi./13 B.; Tel. 28440-31209.

Öffentliche Verkehrsmittel
Die Busse von und nach Psýchro halten hier an der Hauptstraße (Platía Elevtherías).

Kloster Arsaniou – Kreta

Arsaniou auf Kreta– Das knapp 10 Kilometer östlich von Réthymnon unweit der Nordküste gelegene Dorf Arsaniou bietet nichts Weltbewegendes an Sehenswürdigkeiten. Allerdings schon etwas Geschichtsträchtiges: Hier wurde nämlich der „Held von ArkÉdi“ Kóstas GiamboudÉkos geboren, der Mann, der die Fackel ins Pulverfass hielt. Eine Gedenktafel schmückt das Haus. Ansonsten ist das Dorf Arsaniou auf Kreta eher verschlafen, der touristische Betrieb spielt sich unweit nördlich an der Küste Kreta s  in der „Meerdependance“ Stavroménos ab. Zwischen Édele und Stavroménos liegt beim Dorf Pangalochóri das Kloster Arsaníou (16. Jahrhundert). Die Kreta – Kirche wurde in ihrer heutigen Form allerdings „erst“ Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. In der Kirche hängen sehr schöne Ikonen, auch die holzgeschnitzte Ikonostase ist prächtig. Ebenso lohnt ein Besuch des Klostermuseums (unweit des Eingangs), in dem alte Siegel, Kreuze, Evangelien und lithurgische Bücher aus dem 17. und 18. Jahrhundert, Messgewänder und alte Fotografien zu sehen sind… Arsaniou auf Kreta