Unterkunft

Gehörte es noch vor 20 bis 30 Jahren zu den besonderen Tips, Klöster seien als Herberge zum Übernachten sehr gut geeignet, so ist heute das Gastgewerbe auf Kreta wesentlich professionalisierter. Unterkünfte und „rent rooms“ finden sich in jedem Dorf, und wenn nicht, dann ist Gastfreundschaft noch in Reinkultur zu erleben, immer noch wird manchmal für den Fremden das eigene Schlafzimmer geräumt. Aber natürlich ist es in den heutigen Zeiten mehr als selten geworden, und es muss ja auch nicht sein.
Deshalb seien im folgenden mehr die „offiziellen“ Unterkunftsmöglichkeiten angesprochen. „Unterkunft“ weiterlesen

Gastfreundschaft

In ganz Griechenland rühmt man die besondere Gastfreundschaft der Kreter. Vergebens wird man sie zwar in allen touristisch erschlossenen Gebieten suchen, da ist der Fremde kein Gast, sondern Kunde, und er wird eher in bescheidenem Maße ausgenommen als bewirtet (aber auch hier gibt es viele erstaunliche Erlebnisse und Begegnungen, von denen ich gehört und sie auch selbst erlebt habe).

Im übrigen Kreta aber, und besonders in den Bergen, da kann man heute noch erleben, warum die Worte für „Gast“ und „Fremder“ auf Griechisch beide „Xénos“ heißen. „Gastfreundschaft“ weiterlesen

Tourismus

Viele halten Kreta für eine vom Massentourismus völlig überlaufene und überrollte Insel. Das mag in einigen Gegenden tatsächlich der Fall sein, andererseits vergessen wir aber nicht, dass Kreta keine ganz kleine Insel ist und sich so die Reisenden ganz gut über die Insel verteilen können.
Natürlich ist besonders die Gegend östlich von Iráklion fest in Pauschaltouristenhand. Viele mögen das, andere fahren halt woanders hin. „Tourismus“ weiterlesen

Kreta-Karten

Jahrzehnte lang schimpfte ich über das sehr mangelhafte Kartenmaterial für Kreta. Das meiste – und insbesondere das, was man von Autovermietern umsonst bekam – war einfach nicht ausreichend, um sich auf Pfaden abseits der Hauptstrecken sicher zu bewegen. Oft waren sogar „New Road“-Strecken eingezeichnet (in den 70er Jahren), wo es noch nicht einmal eine durchgängige Schotterstraße gab – und Asphalt erst ca. 20 Jahre später! „Kreta-Karten“ weiterlesen

Reisen mit dem Taxi

Taxifahren ist auf Kreta bzw. in Griechenland kaum noch billiger als hierzulande, es ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Es stellt trotzdem möglicherweise eine Alternative zum Bus dar, wenn der Taxifahrer bereit ist, fünf Fahrgäste hineinzuquetschen (meist ist er das ohne Probleme) und so der Fahrpreis durch fünf geteilt wird. „Reisen mit dem Taxi“ weiterlesen

Reisen mit dem Bus

Der Bus stellt meines Erachtens in bezug auf das „Preis-Leistungs-Verhältnis“ die beste Möglichkeit dar, Kreta zu bereisen. Das kretische Busnetz weist aber eine besondere Eigenart auf: Jeder der vier kretischen Regierungsbezirke hat sein eigenes Netz, das den jeweiligen Hauptort (Chaniá, Réthymnon, Iráklion, Ágios Nikólaos) mit fast allen anderen Orten des Bezirks verbindet. An einigen Stellen enden die Linien jenseits der Bezirksgrenzen mit Umsteigemöglichkeit in das dortige Busnetz (z. B. in Agía Galíni). Die wichtigste überregionale Verbindung folgt der Nordküstenstrecke von Chaniá über Réthymnon bis Iráklion, von dort aus weiter über Ágios Nikólaos bis nach Sitía.

So sind Fernverbindungen über Kreta leider oft recht zeitraubend, da häufigeres Umsteigen erforderlich sein kann. „Reisen mit dem Bus“ weiterlesen

Reisen mit einem Mietfahrzeug

In jedem größeren Ort und in jedem Touristenzentrum auf Kreta drängeln sich die Autovermietungen. Es ist natürlich reizvoll, schnell und bequem mit dem Flugzeug anzureisen und dann auf Kreta die Ungebundenheit des „eigenen“ Fahrzeuges genießen zu können (vielleicht sogar die eines allradgetriebenen Jeeps, um wirklich das letzte Eckchen der Insel auf Rädern zu erreichen?).

Die Preise für ein Mietauto sind zwar in den letzten Jahren durchaus gesunken, aber immer noch relativ hoch. „Reisen mit einem Mietfahrzeug“ weiterlesen

Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Das eigene Auto stellt natürlich die allerbequemste Möglichkeit dar, auf Kreta zu reisen. Diese Bequemlichkeit ist aber wirklich erst ab einer Reisedauer von vier Wochen zu empfehlen, denn eine gute Woche geht für Hin- und Rückreise immer drauf. Außerdem ist die Anreise mit dem eigenen Wagen wesentlich anstrengender als beispielsweise mit dem Flugzeug. Aber mit dem  Auto lassen sich natürlich mehr Gepäckstücke hin sowie Mitbringsel zurück befördern. Diese Überlegungen sind allerdings mehr Argumente für die Wahl des Anreiseweges, beschränken wir uns also an dieser Stelle auf das Fahren auf Kreta.

PicturesOG/strassekaputt.jpgDas kretische Straßennetz ist durchaus dicht, wenn auch keinesfalls überall nach mitteleuropäischen Maßstäben ausgebaut. Die beste Strecke ist die „New Road“ von Kastélli bis Sitía an der Nordküste entlang, man darf sie sich aber keinesfalls, wie auf den meisten Karten eingezeichnet, als schnurgerades autobahnähnliches Bauwerk vorstellen. Auch diese Straße weist zum Teil eifrig Kurven auf (die dann und wann auch noch negativ überhöht sind, d.h. nach außen abfallen). Es empfiehlt sich auch hier, sich unbedingt an die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten  zu halten, die durchaus nicht überall möglich sind (übrigens auch deshalb, weil dies meines Wissens die einzige Straße ist, auf der schon mal Geschwindigkeitskontrollen stattfinden). „Reisen mit dem eigenen Fahrzeug“ weiterlesen

Reisen im Lande

Auf der Landkarte sieht Kreta gar nicht so groß aus, aber die Entfernungen haben es dennoch in sich. Die Insel ist zwar nur etwa 250 km lang und maximal 60 km breit, aber die legt man eben nicht auf bundesdeutschen Autobahnen zurück. Grundsätzlich sollte man sich deshalb, ganz gleich mit welchem Verkehrsmittel, nicht zu große Tagesetappen vornehmen, und selbst mit dem eigenen oder gemieteten Wagen wird das Erkunden der gesamten Insel in drei Wochen durchaus zum Stress. Also: Nicht alles auf einmal! Man will doch noch mal wiederkommen …