Palékastro

Palékastro

PicturesOG/palekastro1_gwg2.jpgPalékastro (östlich von Sitía, praktisch zwischen Vái und Káto Zákros) ist nicht mehr und nicht weniger als ein „Provinznest“, das (leider) nicht direkt am Meer liegt. Seine Bewohner leben von der Landwirtschaft, der Tourismus hält aber auch hier schon etwas mehr als nur zaghaften Einzug. Zum Meer sind es eben doch nur 2 bis 3 Kilometer, und die nördlich des Ortes gelegenene sehr langgestreckte Bucht ist schön zum Baden (kieselig bis sandig und fast menschenleer).
Man kann es hier sehr gut ein paar Tage aushalten, auch wenn das Essensangebot in den wenigen Tavernen am Dorfplatz (da, wo sich die Straße gabelt, rechts nach Zákros, links nach Vái) nicht sehr weit gefächert ist. Was es hier gibt, schmeckt aber, und die Preise liegen noch deutlich unter Durchschnitt. „Palékastro“ weiterlesen

Ravdoúcha

Ravdoúcha

Das Dorf liegt oberhalb der Westküste der Halbinsel Rodópou im Nordwesten der Insel. Inzwischen muss man nicht mehr die alte Straße zwischen Chaniá und Kastélli befahren, um nach Ravdoúcha zu kommen. Die Abzweigung ist auch von der „New Road“ aus ausgeschildert.

Hier sei insbesondere einer meiner Lieblingsplätze auf Kreta beschrieben:
Man fährt im Dorf bis zur Kirche, die links an der Straße liegt. Direkt gegenüber der Kirche biegt rechts ein asphaltierter Weg ab, der steil hinunter zum Meer führt (Schild: „Pros Paralia Tavern“, was soviel heißt wie: „zum Strand und zur Taverne“). „Ravdoúcha“ weiterlesen

Kloster Odigítrias

PicturesOG/odigitrias_wn.jpgIm Kloster Odigítrias an der Straße zwischen Kalí Liménes und Sívas in den Asteroússia-Bergen südlich der Messará-Ebene wird am 15. August das große Fest der Panagía (Hl. Jungfrau) Odigítrias gefeiert. Und auch sonst ist es sehenswert.

Wer mit den Mönchen etwas näher ins Gespräch kommt, dem zeigen sie wahrscheinlich auch die Fluchthöhle, die sie vor den türkischen Übergriffen schützte. Ganz allein nämlich findet man sie nicht (und auch die Türken haben sie nie gefunden).

Neápolis

Neápolis

Das Landstädtchen Neápolis liegt etwas abseits der „New Road“ zwischen Mália und Ágios Nikólaos im Nordosten der Insel. Zwei bis drei Kilometer hinter einem der seltenen Straßentunnel auf Kreta (dieser ist sogar 275 Meter lang), erreicht man die Abzweigung PicturesOG/neapolis.jpgnach Neápolis, welches einen kleinen Verkehrsknotenpunkt darstellt. Hier treffen sich die „New Road“ und die alte Straße für einen Moment, man kann also statt der bequemen Strecke direkt nach Ágios Nikólaos die kurvenreiche alte Straße nehmen oder sogar den ebenso kurvenreichen nördlichen Umweg über Fourní, der nördlich von Ágios Nikólaos bei Eloúnda das Meer erreicht. Außerdem zweigt in Neápolis die zweite Strecke in die Lassíthi-Hochebene von der nördlichen Hauptstraße ab. „Neápolis“ weiterlesen

Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)

Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer liegen an der Südküste östlich von Ierápetra. Sie liegen auf der Landkarte scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

„Makrygialós*, Análipsi und Koutsourás und  (bei Ierápetra)“ weiterlesen

Lassíthi-Hochebene

Lassíthi-Hochebene

PicturesOG/windmuehle.jpgEin Ausflug von Iráklion (oder benachbarten Orten)…

Wer diesen Ausflug von Osten her unternehmen möchte, fährt am besten von Ágios Nikólaos über Neápolis zur Lassithi-Ebene hinauf. Auch diese Strecke ist entsprechend beeindruckend und kurvenreich.

Etwa 22 Kilometer östlich von Iráklion biegt man von der Nordküstenstraße rechts Richtung Lassíthi-Hochebene ab (ausgeschildert: Kastélli 15 Kilometer). Nach ca. 7 Kilometern biegt man nach links Richtung Goniés ab und folgt sodann immer der Ausschilderung Richtung Lassíthi-Hochebene bzw. zum Hauptort derselben, Tzermiádon. „Lassíthi-Hochebene“ weiterlesen

Kavoúsi

Kavoúsi

Kavoúsi ist ein nettes Dorf unweit der Nordküste an der Hauptstraße von Ágios Nikólaos nach Sitía (einige wenige Kilometer hinter der Abzweigung nach Ierápetra). Ringsum ist es recht grün: Weinberge, Olivenbäume und Gärten.
Auch das Dorf und seine Tavernen an der Straße wirken einladend. Ich habe mir schon oft vorgenommen, hier mal länger zu bleiben und nur auszuspannen, trotz der Hauptdurchgangsstraße ziemlich weit weg von allem, aber „mich treibt’s bisher immer zu sehr um“. Vielleicht kriege ich es noch mal hin.

Sehenswert
Die byzantinischen Kirchen des „Ágios Geórgios“ und der „Dhódheka Apostóloi“ (der 12 Apostel) mit Heiligenbildern aus dem 16. Jahrhundert. Auch die Kirche der „Panagía“ (der Muttergottes) aus dem 19. Jahrhundert ist wegen ihrer holzgeschnitzten Ikonenwand einen Besuch wert.

PicturesOG/Kavousi-olive.jpg „Kavoúsi“ weiterlesen

Kalamáfka – Südosten Kreta

Ein Kreta typisches, pittoreskes Dorf im Inselinneren im Osten.
Kalamáfka in Süde-osten von Kreta, zentral gelegen

In Istró biegt man von Ágios Nikólaos kommend ziemlich am Ortseingang recht ab Richtung Kaló Chorió, Prína und Kalamáfka. In Kaló Chorió fährt man nicht rechts ins Dorf hinein (außer man will es sich anschauen, aber es sieht aus wie viele andere Bergdörfer) sondern hält sich geradeaus/halblinks den Berg hinauf Richtung Prína. Wie viele ähnlicher Straßen windet sich auch diese eng und kurvenreich den Berg in Kreta hinauf, je höher man kommt, desto mehr weichen die Olivenbäume der Macchia, Büschen und vereinzelten Kiefern, die später fast zu einem kleinen Wäldchen werden. Je höher man kommt, desto schöner wird auch der Blick von Kreta zurück auf den Golf von Mirabello.

PicturesOG/kalamafka01.jpgWer einen Abstecher in die links dieser Straße gelegenen Dörfer Messeléri und Makriliá unternehmen möchte, sollte nicht die erste ausgeschilderte Abzweigung dorthin nehmen, sondern lieber einige Kilometer weiter kurz vor Prína die ganz neue Asphaltstraße, die dort links abzweigt.

Einige hundert Meter hinter dem Dorf Prína liegt links unterhalb der Straße die Taverne „Pitopolous“, in der man gemütlich unter Olivenbäumen sitzt und gut essen kann, ganz Kreta typisch. Am Wochenende greift Wirt Dimítris auch gerne zur Lyra.

Auf dem Weg nach Kalamáfka , geht es hinter Prína weiter steil den Berg hinauf und dann bietet sich ein Blick, den man auf Kreta nicht oft hat: Man kann von hier aus nämlich gleichzeitig im Norden den Golf von Mirabéllo und im Süden das Libysche Meer bei Ierápetra sehen.


PicturesOG/kalamafka02.jpgEin kleines Stück hinter dieser Wasserscheide erreicht man das Dorf  Kalamáfka. Im hinteren Ortsteil führt links eine Treppe zum Kirchlein „Tou Timíou Stavroú“ (des Heiligen Kreuzes) hinauf, das oben auf einem Felsen liegt. Das Hinaufsteigen lohnt sich …

Essen und Trinken
Es gibt mehrere Lokale an der Durchgangsstraße in Kalamáfka, von denen ich aber nur eines von innen kenne: Kafeníon Taverna „Oasis“ im oberen Ortsteil. Das Lokal sieht außen wie innen recht unscheinbar und nur bedingt einladend aus, die Qualität des Essens wie auch die Freundlichkeit der Wirtsleute sind aber ohne Zweifel. Lediglich die Souvlákia waren mir etwas zu trocken, da – guten Willens – ausgesprochen mageres Fleisch verwendet wurde. Ein bisschen Fett habe ich lieber.
Besonders geschmeckt hat mir das unaufgefordert servierte Zicklein mit Mangold aus dem Kochtopf – sehr zart und schmackhaft. Auch wenn man offiziell nichts zu essen bestellt, kommt (in der Regel) zu Bier oder Wein ein großer Teller mit Tomaten, Gurken, Käse, Fleischwurst und sehr leckeren, selbst eingelegten Oliven. Überhaupt verwendet der Wirt Nikos fast ausschließlich Lebensmittel aus eigener Produktion.


Fährt man von Kalamáfka dann weiter den Berg Richtung Ierápetra hinunter, entdeckt man links der Straße überrascht einen recht großen See mit hellgrünem Wasser, überrascht deshalb, weil doch angeblich der Kournás-See bei Georgioúpolis der einzige Binnensee Kretas sein soll.

Dieser hier ist allerdings auch künstlicher Natur, ein Stausee nämlich (von denen es auf Kreta inzwischen einige gibt), der dazu dient, das im Winter reichlich von den Bergen fließende Wasser zu sammeln, um es im Sommer zur Bewässerung der Gewächshäuser zu verwenden. Ein Schotterweg führt um den ganzen (eingezäunten) See herum und man erkennt, dass er nebenbei auch noch so eine Art Naturschutzgebiet darstellt: „Jagen und Lärmen verboten!“

Zusammenfassend: Diese etwa 27 Kilometer lange Strecke zwischen Istró und Ierápetra ist ganz besonders etwas für Naturliebhaber von Kreta und für Leute, die gerne jedmögliche Kirche besichtigen. Davon gibt es hier nämlich unzählige, in viele abzweigende Wege weisen kleine Schilder, man kann sich sozusagen „von Kirche zu Kirche hangeln“. Weniger schön ist der letzte Teil der Strecke, da sieht man rechts und links nur noch Gewächshäuser.

Wer diese Strecke umgekehrt befahren will, nehme von Ierápetra die Straße nach Gra Ligiá und Mýrtos. Am Ortsausgang von Ierápetra biegt man direkt hinter einer Kirche rechts ab (hier weist auch ein Schild nach Kalamáfka, wenn es nicht gerade mal wieder umgefallen ist – oder wie 2009 kaum noch leserlich).

Camping Goúrnia Moon – Nordküste Kreta

An der Nordküste von Kreta, ungefähr 15 Kilometer von Ágios Nikólaos entfernt liegt links unterhalb der Straße nach Sitía der Campingplatz „Gourniá Moon“.

PicturesOG/campinggournia.jpgDer Campingplatz „Gourniá Moon“ ist gepflegt und bietet inzwischen fast überall natürlichen Schatten. Restaurant, Supermarkt, Swimmingpool und Kinderplantschbecken gibt es auch, ebenso Kochgelegenheit, Satelliten-Fernsehempfang, Wasch- und Bügelmöglichkeit und eine Post mit Geldwechsel (was man als Deutscher oder Österreicher auf Kreta ja nicht mehr braucht). Zum Meer muss man nur ein kleines Stück hinunterlaufen. Alles in allem ein sehr schöner Platz!

Eine Zuschrift von Evelin S. zur Lage auf Kreta : „In der Nachsaison ist der Platz nur bedingt geeignet. Die Taverne war geschlossen (2007) und es gibt angeblich keinen Supermarkt am Platz. Die Toiletten waren seit Tagen offensichtlich nicht geputzt worden (Abfalleimer in den Toilettenzellen quollen fast über).
Die Lage unterhalb der Schnellstraße und der alten Nationalstraße ist auch nicht besonders anziehend.“