Loutró

Das kleine Fischerdorf liegt abgeschieden und malerisch an einer kleinen Bucht zwischen hohen Felsen. Keine Straße verbindet es (bisher) mit der Außenwelt, eine solche ist aber in Arbeit. Sie führt westlich von Anópolis bereits ein Stück hinunter. Es wird sicherlich aber nicht gelingen, diese Straße ganz bis nach Loutró hinein weiterzuführen, sonst müssten schon mehr als massive Eingriffe in die Geologie stattfinden. Leider ist den Kretern auch das zuzutrauen. Bis jetzt verbinden nur die Boote nach Agía Rouméli und Chóra Sfakíon mehrmals täglich das Dorf mit der Außenwelt.

PicturesOG/Loutro_wn.jpgDoch selbst hier hat sich durchaus bereits eine touristische Infrastruktur gebildet, da im Sommer inzwischen eine ganze Menge Besucher kommen, die gerade diese Abgeschiedenheit suchen (und sie hier auch finden).Read More

Goúrnes

Goúrnes

Bei vielen Reisenden erstaunlich (ich darf es mal vorsichtig so ausdrücken) beliebter Badeort an der Nordküste östlich von Iráklion. Viele Privatzimmer und Hotels sowie ein Campingplatz, der Ort an sich ist aber nicht sehr reizvoll. Der Sandstrand ist künstlich aufgeschüttet, allerdings recht gepflegt, die einschwebenden Flugzeuge nach Iráklion sorgen für die Hintergrundmusik, eine Militärbasis für die romantische Optik.

Sonstiges
Im Hinterland gibt es bei Anópolis des große Spaßbad „Water City“ mit allem Drum und Dran, mit dem mich die Kinder unserer griechisch-österreichischen Freunde in Agía Galíni gerne und ausgiebig nervten: „Klaus, gemma Water City!“ Wer unbedingt so ein Bad braucht, wenn er selbst direkt (und zwar wirklich direkt!) am Meer wohnt …

Öffentliche Verkehrsmittel
Mindestens alle halbe Stunde Bus von und nach Iráklion und Mália.

Chóra Sfakíon

Chóra Sfakíon

PicturesOG/chorasfak3_gwg.jpgChóra Sfakíon ist die Hauptstadt der Sfakiá, des wildesten und unzugänglichsten Teils Kretas an der Südküste, der auch unter der jahrhundertelangen Herrschaft der Türken auf der Insel nie gänzlich erobert und beherrscht wurde. Auch die Deutschen hatten mit den Sfakióten die allergrößten Schwierigkeiten, und nicht nur deshalb gelten diese – nach Meinung der übrigen Griechen – auch heute noch als die wildesten und gefährlichsten unter den Kretern.Read More

Arádena / Arádena-Schlucht

Arádena / Arádena-Schlucht

Verlassenes Bergdorf zwischen Anópolis und Ágios Ioánnis westlich von Chóra Sfákion. Die Anfahrt ist dort beschrieben.

PicturesOG/aradena02.jpgDas Dorf wurde dem Vernehmen nach als Resultat einer blutigen Familienfehde verlassen, man zog einfach fort, damit das Morden nicht immer weitergehen sollte.

Heute ist die Attraktion die Brücke, die ein ehemaliger Bewohner, der zu Geld gekommen war, über die Arádena-Schlucht bauen ließ. Man muss also nicht wie früher in die Schlucht hinab- und wieder hinaufsteigen. Ein wenig abenteuerlich wird einem aber beim Überfahren der Brücke doch zumute, denn es macht einen Höllenlärm.Read More

Anópolis und Livanianá

Anópolis und Livanianá

Anópolis ist ein kleines Bergdorf mit hübschem Dorfplatz westlich von Chóra Sfakíon. Die Zufahrtsstraße ist zwar immer noch sehr kurvenreich – man glaubt, irgendwie nie oben anzukommen – aber nach dem großzügigen Ausbau nicht mehr so atemberaubend wie vordem.

Am Dorfplatz steht ein Denkmal für einen der berühmtesten Freiheitskämpfer der Insel, Daskalogiánnis.

Es gibt in Anópolis mehrere Tavernen, die auch anständige Zimmer vermieten, zwei Pantopolía („Supermärkte“) und zwei Bäcker.

PicturesOG/finix1_gwg2.jpgMan kann von Anópolis auch einen Abstecher nach Livanianá unternehmen. Der Blick auf das Libysche Meer von hier aus ist ebenso lohnenswert wie die Einkehr in der urigen Dorftaverne mit einem köstlichen Kaninchenstifádo, das die Brüder Katounatákis, im Hauptberuf Hirten, und ihre Mutter hier servieren. Immer wieder wandern deswegen sogar die Gäste aus Chóra Sfakíon hier herauf. Oder sie muten ihren Fahrzeugen den holperigen Zufahrtsweg zu.Read More

Ágios Ioánnis

Ágios Ioánnis ein kleines, weltabgeschiedenes Dorf am „Ende der Welt“, genauer gesagt am Ende der Straße von Chóra Sfakíon nach Westen. Menschen mit Höhenangst sei die Straße dorthin über Anópolis und Arádena nur bedingt empfohlen, auch wenn sie inzwischen ziemlich üppig ausgebaut wurde.

Ágios Ioánnis bietet bisher keine Einkaufsmöglichkeit. Auch aus einer einstmals hier geplanten großen Hotelanlage ist bisher jedenfalls noch nichts geworden. Außer einem Kafenío gibt es auch keine Einkehrmöglichkeit.

Öffentliche Verkehrsmittel
Keine