Pánormos

Pánormos ist ein kleiner Badeort an der Nordküste von Kreta zwischen Iráklion und Réthymnon. Genau an dieser Stelle verliert die kretische Nordküste ihre vorübergehende felsige Wildheit, von der sie zwischen Agía Pelagía und Pánormos geprägt war. Die Berge fallen wieder flacher ins Meer ab, es entstehen kleine Ebenen als Hinterland des Küstenstreifens.
Das Dorf Pánormos erreicht man über eine kurze Stichstraße (1 Kilometer) von der „New Road“ aus. An der gleichen Stelle zweigt übrigens auch die Straße ins Landesinnere nach Pérama ab, die so die alte Straße durch die Berge und die „New Road“ verbindet. Entfernung ab hier 8 Kilometer.

In Pánormos findet man einen kleinen und (immer noch) relativ verschlafenen Ort auf Kreta vor, auch wenn die Einheimischen erklären, seit einigen Jahren hätte der Tourismus auch hier sehr zugenommen. Die entsprechende Infrastruktur haben sie schon geschaffen oder sind eifrig dabei.
Der Strand neben dem Hafen ist zwar sandig, allerdings auch ziemlich klein.

Das eigentliche Dorfzentrum liegt oberhalb des kleinen Hafens (ganz unten am Hafen übrigens die beste Parkmöglichkeit für Durchreisende), der nur aus einer kleinen Mole besteht, die die flache Bucht abschirmt. Hier finden sich auch mehrere kleine Tavernen, die leider alle Schatten nur unter einem Stoffdach bieten. Preise und Essen sind in Ordnung, in der Taverne „Mourágio“ fand ich besonders das „Saganáki“ (eine Eierspeise mit Käse) sehr gelungen.

Weiter oben im älteren Ortskern, in der gleichen Straße wie die Post, das Büro von „Kastélli Tours“. Hier kann man Leihwagen mieten, Ausflüge buchen, Zimmer bekommen … oder aber auch einfach nur eine Auskunft, man versteht sich gleichzeitig als eine Art „Tourist-Information“.
Schräg gegenüber ein kleines und ziemlich uriges Lebensmittelgeschäft für Selbstversorger, ein Stück dahinter die Post, und am Ende der Gasse ein gemütliches altes Kafenío, welches sich in seiner deutschsprachigen Karte aber auch schon auf die Touristen eingestellt hat. Hoffentlich weicht es nicht ganz einer Café-Bar.

Unterkunft
findet man z. B. über „Kastelli Tours“ und bei diversen anderen Appartement- und Zimmervermietern (z. B. im „Captains House“ direkt über der Hafenmole), oder auch in einigen Hotels im Ort:
C-Kat.: „Panormo-Beach“; 31 Zi./61. B.; Tel. 28310-51321, April – Oktober.
D-Kat.: „Kastelli“; 10 Zi./19.B.; Tel. 28310-51226.

Öffentliche Verkehrsmittel
Der mehr als häufig verkehrende Bus Iráklion-Réthymnon-Chaniá hält oben an der Abzweigung  der „New Road“. Insgesamt sind es 23 Busse aus Richtung Iráklion/Tag (Fahrzeit ca. 1/2 bis 1 Stunde je nach Tageszeit) und mindestens ebenso viele aus der anderen Richtung.

Paleochóra

Paleochóra

Das Städtchen Paleochóra an der Südwestecke der Insel ist schon sehr lange ein beliebter Treff der Individualtouristen auf Kreta. Jedes Jahr ein bisschen mehr los. Man zweigt im Ort Tavronítis von der Nordküstenstraße Chaniá – Kastélli ab.

PicturesOG/pale02_gwg.jpgPaleochóra ist („eigentlich nur“) ein großes Fischerdorf mit etwa 1.400 Einwohnern. Es liegt auf einer Landzunge und bietet so rechts wie links Meer. Sehenswürdigkeiten gibt es keine, vom ehemals auf dem kleinen Plateau über dem Ort liegenden venezianischen Kastell ist außer ein paar Grundmauern nicht mehr viel zu sehen. Allerdings lohnt sich ein Spaziergang hinauf schon wegen der Aussicht.Read More

Camping Goúrnia Moon – Nordküste Kreta

An der Nordküste von Kreta, ungefähr 15 Kilometer von Ágios Nikólaos entfernt liegt links unterhalb der Straße nach Sitía der Campingplatz „Gourniá Moon“.

PicturesOG/campinggournia.jpgDer Campingplatz „Gourniá Moon“ ist gepflegt und bietet inzwischen fast überall natürlichen Schatten. Restaurant, Supermarkt, Swimmingpool und Kinderplantschbecken gibt es auch, ebenso Kochgelegenheit, Satelliten-Fernsehempfang, Wasch- und Bügelmöglichkeit und eine Post mit Geldwechsel (was man als Deutscher oder Österreicher auf Kreta ja nicht mehr braucht). Zum Meer muss man nur ein kleines Stück hinunterlaufen. Alles in allem ein sehr schöner Platz!

Eine Zuschrift von Evelin S. zur Lage auf Kreta : „In der Nachsaison ist der Platz nur bedingt geeignet. Die Taverne war geschlossen (2007) und es gibt angeblich keinen Supermarkt am Platz. Die Toiletten waren seit Tagen offensichtlich nicht geputzt worden (Abfalleimer in den Toilettenzellen quollen fast über).
Die Lage unterhalb der Schnellstraße und der alten Nationalstraße ist auch nicht besonders anziehend.“

Balí – Nordküste Kreta

Balí – Dieser Ort an der Nordküste von Kreta,  zwischen Iráklion und Réthymnon ist (leider) schon sehr stark touristisch erschlossen. Kommt man die „New Road“ von Kreta aus Iráklion herangefahren, sieht man schon aus einiger Entfernung Balí vorne auf einer großen Landzunge liegen, verteilt auf mehrere Buchten. Folgt man dann der inzwischen asphaltierten Stichstraße nach Balí hinein, so ist schnell zu erkennen, der Bauboom auf Kreta hat auch hier zugeschlagen. In den vorderen Buchten hat das erste Hotel „Bali-Beach“ reichlich Konkurrenz bekommen, diverse neue „Rent Rooms“ und große Hotelanlagen sind förmlich aus dem Boden geschossen.

Der eigentliche (und durchaus noch vorhandene) Ortskern von Balí  liegt in der zweiten Bucht, die durch eine Betonmole geschützt ist. Hier drängeln sich immer noch vor den Fischerbooten die Tavernen und auch viele Zimmervermieter, aber das Ganze doch noch in einem etwas ursprünglicheren Ambiente als weiter vorne.
Mal ist es erlaubt, mal ist es auch wieder verboten (im Moment glaube ich erlaubt), mit dem Auto bis direkt hinunter zum Strand in die Bucht von Balí  zu fahren. Wenn dann hier alles voll steht, ist das alles andere als romantisch.

Baden
kann man „zwischen den Autos“ in der Hafenbucht selbst oder an der Mole, schöner ist es allerdings nach 10- bis 15minütigem Fußweg am „Panórama“ vorbei in der dritten und hintersten Bucht nahe Balí . Hier gibt es richtigen Strand und bis jetzt noch recht sauberes Wasser. Inzwischen ist übrigens eine mit dem Auto befahrbare Schotterstraße in diese Bucht gebaut worden, die in der Nähe des Ortseinganges von Balí abzweigt. Und inzwischen wurde leider auch mal wieder fleißig auf Kreta gebaut. Drei Hotels und eine Taverne stehen hier, mit der Lauschigkeit ist es vorbei. Balí macht „Fortschritte“ … und da ich weiß, dass man es nicht verhindern kann, will ich auch nicht lamentieren.

Essen und Trinken
Trotz der Autos sitzt man in der Bucht noch schön, z. B. bei Vassílis, dem letzten Lokal in der Bucht. Panoramablick, anständiges Essen, ebensolche Zimmer machen es wert. Ich erhielt allerdings inzwischen einmal die Information, dass Vassílis es mit der Abfallbeseitigung nicht so sehr genau nehme, was zu Geruchsbelästigung führe. Es ist zu hoffen, dass dieser Zustand vorübergehend war. Als ich ihn das letzte Mal besuchte, fiel mir nichts negatives auf. Wenn doch (wieder), erbitte ich Nachricht!

Ebenfalls schön ist es im Lokal direkt davor, welches schlicht „Psarotavérna“ (Fischtaverne) heißt. Das Schild verheißt außerdem „Fresh Fish“ und den gibt es hier fast immer (Sohn oder Schwiegersohn ist nämlich Fischer), und meist auch die griechische Fischsuppe in Eier- und Zitronenbrühe (Psarósoupa), die lecker ist, allerdings meist reichlich Gräten enthält. Grundsätzlich sind aber – wie in solchen Orten üblich – die Qualität des Essens sowie die Preise in allen Tavernen mehr oder minder gleich, so daß sich jeder seine Lieblingstaverne selbst aussuchen kann, z. B. auch auf der anderen Seite der Bucht das „Panórama“. Wie der Name schon sagt, hat man hier einen noch schöneren Blick. Oder auch das „Krifí Foliá“, das „versteckte Nest“ (das Lokal heißt wohl inzwischen auf Neugriechisch „The Nest“), welches etwas zurück liegt und neben dem guten Essen leider den Blick auf einen hässlichen Parkplatz statt aufs Meer bietet. Es geht neben der Café-Bar „Skorpiós“ rechts rein.

Nachtleben bzw. Abendunterhaltung
für den, der den Abend nicht gemütlich in einer der Tavernen zubringen will, bieten o. g. „Skorpiós“ (rechts neben der „Psarotavérna“) oder die unübersehbare „Disco Hawai“. Über ein Treppchen steigt man zum „Roof Garden“ hinauf. Diese Lokale werden auch gerne von der einheimischen Jugend zum Zwecke des „Kamáki“ (der „Anmache“, siehe auch Sachregister) besucht.

 

Agía Fotiá – Kreta Südküste

Agía Fotiá ist ein kleiner „Badeort“ an der Südküste von Kreta,  östlich von Ierápetra, eigentlich kein richtiges Dorf, sondern nur einige flache Häuser im Hinterland der Bucht. Am Strand von Agía Fotiá gibt es Tavernen, einige der Häuser vermieten Zimmer. Jenseits der Durchgangsstraße am Hang stehen Appartmenthotels, aber hier haben die Götter von Kreta dann aber vor das Bad den Fußmarsch gesetzt.

Afráta – Kreta

Afráta auf Kreta- Ein Ausflug weiter nördlich auf die Halbinsel Rodópou bietet Kreta´s wilde felsige Landschaft und einen tollen Blick auf die Küstenlinie von Kreta – bei besonders klarem Wetter kann man bis nach Chaniá sehen – vom Dorf Afráta führt ein Feldweg hinunter zum Meer, vorbei an einem winzigen und sehenswerten Kirchlein.
Unten liegen die wenigen kleinen Boote der Fischer von Afráta, und hier kann man auch baden. Afráta auf Kreta