Pezá / Kloster Angaráthou

Pezá / Kloster Angaráthou

Pezá ist kein großes Dorf (knapp 400 Einwohner), aber eines der landwirtschaftlich leistungsfähigsten Zentren der Insel. Es liegt an der Straße von Iráklion nach Süden über Arkalochóri und Áno Viános nach Ierápetra (von Iráklion ca. 18 KM). Auch hier lebt man vorwiegend vom Anbau von Oliven und Weintrauben

Sehenswert
In Pezá befindet sich die Fabrik des Weinherstellers „Minos“, den man auch hierzulande oft in den Regalen der Supermärkte findet. Eine Besichtigung und Verkostung ist möglich.
Auch der örtliche „Winzerverein“ von Pezá hat ein kleines volkskundliches Museum eingerichtet, daß interessante Dinge über den Wein- und Olivenanbau und -weiterverarbeitung zeigt.

Außerdem 11 Kilometer von Pezá entfernt das Kloster Angaráthou. „Pezá / Kloster Angaráthou“ weiterlesen

Ierápetra

Ierápetra

Man erreicht diese einzige kretische Stadt an der Südküste (im Osten) entweder von der Nordküstenstraße Ágios Nikólaos – Sitía, indem man kurz hinter Pachiá Ámmos rechts abbiegt, oder ausgeschildert von Sitía aus.
Außerdem kann man von Iráklion aus auch nach Süden über Arkalochóri und Áno Viános fahren, oder aber die unter Istró beschriebene Strecke nehmen.

PicturesOG/napoleon.jpgNähert sich der Reisende diesem Ort egal aus welcher Richtung auch immer, fallen ihm die zahlreichen Plastikgewächshäuser auf. Auch hier lebt man vorwiegend vom Anbau von Tomaten etc. Abgebrannte Rucksäckler finden hier fast immer einen Job (wenn sie bereit sind, so billig zu arbeiten wie Albaner und Bulgaren).

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Goúrnia (Ausgrabungen)

Goúrnia (Ausgrabungen)

PicturesOG/gournia2.jpgRechts der Nordküstenstraße von Ágios Nikólaos liegen nach ca. 16 Kilometern die Ausgrabungen der minoischen Stadt Goúrnia. Diesmal ist es kein alter Palast, den es zu besichtigen gilt, sondern ein verwinkeltes Städtchen. Zur Ausgrabung gehört allerdings auch ein kleinerer palastartiger Bau, in dem wohl ein Gouverneur residierte. „Goúrnia (Ausgrabungen)“ weiterlesen

Goúdouras

Goúdouras

Dorf weit im Südosten der Insel am Libyschen Meer. Früher war Goúdouras sicher ein reines Fischerdorf, heute aber lebt der Ort wie manche andere auch vom Gemüseanbau in Gewächshäusern, die also auch hier optisch die Gegend verschandeln.

Der kleine Fischerhafen ist originell, aber künstlich angelegt. Goúdouras liegt nämlich am völlig offenen Meer, keine Bucht bietet Schutz. Die Boote fahren durch einen Miniaturkanal in ein geschlossenes Becken hinein, wo sie vor den Unbillen des Meeres geschützt sind. Der Hafen ist wie gesagt aber heute wohl nur noch Nebensache im dörflichen (ökonomischen) Leben. „Goúdouras“ weiterlesen

Campingplätze auf Kreta

Campingplätze auf Kreta

Die Campingplätze auf Kreta erreichen nicht „mitteleuropäischen Standard“, es lässt sich aber sehr gut auf ihnen leben. Manche von ihnen sind noch relativ neu, dann sind sie besonders sauber und gepflegt, bieten aber weniger natürlichen Schatten – diesem Manko wurde auf einigen Plätzen dadurch abgeholfen, dass Schilfdächer aufgestellt wurden. Andere sind älter mit viel Schatten unter großen Bäumen – gepflegt und gemütlich sind sie in der Regel trotzdem. „Campingplätze auf Kreta“ weiterlesen

Férma

Férma

Férma ist ein eigentlich nicht besonders reizvolles Straßendorf an der Südküste östlich von Ierápetra. Unterhalb des Dorfes gibt es aber eine durchaus schöne lange Badebucht. Allerdings muss hier vorsichtshalber angemerkt werden, dass es auch in Férma manchmal so stürmisch werden kann, dass das Baden hier für Erwachsene schwierig, für Kinder sogar praktisch unmöglich ist.
Die alten Häuser von Férma sieht der Durchreisende nicht, sie liegen ein Stück oberhalb der Straße. Rechts und links von dieser sieht man nur Appartementhotels und „rent rooms“, Supermärkte, Souvenirshops und ein paar Lokale. „Férma“ weiterlesen

Cha-Schlucht (bei Ierápetra)

PicturesOG/cha.jpgCha-Schlucht (bei Ierápetra)

Fährt man mit dem Auto von Ierápetra die Straße nach Norden Richtung Pachiá Ámmos, zweigt kurz vor der Nordküste rechts ein Weg zur „Farángi Cha“ (einer Schlucht) ab.

Man fährt auf zum Schluss sehr schlechter Strecke bis zu einem kleinen Kirchlein (vorher „endet“ der Weg am Tor einer Papierfabrik, man kann aber direkt am Zaun dann links an dieser vorbeifahren).

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Árvi

Árvi

Das kleine Dorf liegt direkt an der Südküste ca. 30 Kilometer westlich von Ierápetra (beim Dorf Kefalovrísi biegt die Zufahrtsstraße von der Hauptstraße ab, wenig später im Dorf Amirás links halten). Von hier aus führt die ausgesprochen kurvenreiche, aber asphaltierte Strecke in etwa 12 Kilometern hinunter.

Auch das Dorf Árvi lebt vorwiegend von der Landwirtschaft, Gewächshäuser stehen rechts und links der Straße, das günstige Klima erlaubt sogar den Anbau von freiwachsenden Bananenstauden. „Árvi“ weiterlesen

‚Ano Viános

‚Ano Viános

Das große Dorf, welches gleichzeitig den Hauptort des Unterbezirks Viános darstellt, liegt sehr reizvoll am Steilhang der Südküste etwa 40 Kilometer westlich von Ierápetra über einer in den Bergen eingebetteten fruchtbaren Hochebene und bietet außer der entsprechenden Aussicht auch die Ruhe, die allen nicht unmittelbar küstennahen Orten auf Kreta gemeinsam ist. Der Durchreisende sollte sich zumindest für einen Kaffee hier aufhalten, wenn er den Ort nicht gar als Standquartier wählen will. Denn von hier aus sind sowohl Árvi als auch Keratókambos schnell erreicht (des Bades wegen), wenn man motorisiert ist. Außerdem bieten sich Ausflüge ins noch sehr ursprüngliche Hinterland an.
Und ansonsten lebt man wirklich noch vorwiegend unter Einheimischen, ein Zimmer findet sich leicht unweit des zentralen Dorfplatzes.
Und auch um die Gesundheit braucht man nicht zu fürchten: Das „Health Center“ in Áno Viános verfügt über gute Ärzte (Tel.: 28950-22625 und 28950-22647).
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Koutsourás, Análipsi und Makrygialós*  (bei Ierápetra)

Koutsourás, Análipsi und Makrygialós*  (bei Ierápetra)

Die drei Dörfer liegen an der Südküste östlich von Ierápetra. Sie liegen auf der Landkarte scheinbar weit auseinander, gehen aber faktisch ineinander über. Man merkt den Wechsel eigentlich nur am Ortsschild.

Diese Dörfer liegen an einem langen und grobsandigen Strand, der auch gut für Kinder geeignet ist (der Ortsname „Makrygialós“ bedeutet nichts anderes als „breiter“ oder auch „langer“ Strand) mit vielfältigem Angebot, es gibt auch sehr nette Tavernen am Strand oder am Hafen von Makrygialós (*übrigens findet man manchmal auch die Schreibweise „Makrýs Gialós“).

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