Rodiá / Rogdiá

Rodiá ist ein kleines Bergdorf westlich von Iráklion. Man nehme die alte (!) Straße nach Réthymnon und biege hinter Ammoudára rechts Richtung Rodiá (auch „Rogdiá“) ab. Von hier aus sind 9 Kilometer auf kurvenreicher, aber asphaltierter und gut befahrbarer Straße. Vom Dorf Rodiá aus bietet sich ein weiter Panoramablick zurück auf die Inselhauptstadt, die von hier oben schöner aussieht als aus der Nähe.

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Das Dorf erkundet man am besten zu Fuß. Am Ortseingang halten die Linienbusse, hier kann man auch parken. Ein kurzes Stück von hier entfernt, rechts unterhalb der Straße, die Überreste venezianischer Patrizierhäuser.
Ansonsten lohnt die Einkehr in einem der Kafenía, denn hier oben ist es ruhig und abgeschieden. Man kann so richtig vom Trubel unten am Meer entspannen.

Vor dem Ortseingang von Rodiá zweigt links eine ziemlich schlechte Schotterstraße ab, die zum Nonnenkloster Moní Savathianón führt.

Öffentliche Verkehrsmittel
2 x täglich Busverbindung von und nach Iráklion (am Wochende nicht).

Piskopianó und Koutouloufári

Piskopianó liegt östlich von Iráklion zwischen Límin Chersonísou und der „New Road“ unweit der Küste. Im alten Dorf sind die meisten Häuser prächtig mit Blumen geschmückt. Die örtlichen Tavernen, z. B. „Dionysos“, „David’s“ oder „Lychnos“ bieten ebenso wie die örtliche Pizzeria „Platia“ sehr gutes Essen, sodass vor allen Dingen abends auch viele Besucher aus den umliegenden Ortschaften nur des Essens wegen nach Piskopianó kommen. „Piskopianó und Koutouloufári“ weiterlesen

Krousónas / Kloster Agía Iríni

Ländliche Kleinstadt südwestlich von Iráklion im Inselinneren. Man nehme die alte Straße (!) von Iráklion aus nach Westen. Kurz hinter Gazí unterquert man die „New Road“ und biegt dann in eine der beiden nächsten Möglichkeiten links ab (die erste Möglichkeit führt über Kaléssia und Voútos, die zweite direkt, ist aber nicht kürzer. Wer das Ganze als Ausflug von Iráklion aus plant, nimmt eben die eine Strecke hin, die andere zurück).

Der Ort in den östlichen Ausläufern des Ida-Gebirges liegt etwa 450 Meter über NN und lebt von Ackerbau und Viehzucht. Das allein würde ihn nicht für einen Ausflug prädestinieren, aber die Einheimischen züchten außerdem viele Obstbäume, so dass die Gegend sehr reizvoll ist. „Krousónas / Kloster Agía Iríni“ weiterlesen

Knossós (Palast)

Knossós (Palast)

PicturesOG/knossospithoi.jpgKnossós ist sicher die berühmteste Ausgrabungsstätte eines minoischen Palastes auf Kreta – Verdienst eines Mannes: Sir Arthur Evans. Der englische Archäologe bemühte sich nach der Entdeckung des Palastes durch einen kretischen Amateurarchäologen im Jahre 1878 zuerst vergeblich (ebenso wie Heinrich Schliemann), das Gelände von dem damaligen türkischen Besitzer zu erwerben, um Ausgrabungen durchführen zu können. Erst nach der Befreiung Kretas von der Türkenherrschaft konnte er sein Lebenswerk in Angriff nehmen. Dank seiner Arbeit genießt er auf Kreta hohes Ansehen (im Ausgrabungsgelände ist er mit einer Büste verewigt, eine Straße in Iráklion wurde nach ihm benannt).

Die Ausgrabung von Knossós ist die einzige restaurierte bzw. rekonstruierte Darstellung eines minoischen Palastes, wie er seinerzeit ausgesehen hat … oder ausgesehen haben mag. „Knossós (Palast)“ weiterlesen

Kastélli Paidiádas

Kastélli Paidiádas

Landstädtchen südöstlich von Iráklion in den Ausläufern des Díkte-Gebirges. Man fährt mit dem Wagen über Knossós und Pezá nach Kallóni. Hier biegt man nach Osten ab und erreicht Kastélli über Ágies Paraskiés, Sambás und Apostóli (etwa 35 Kilometer). Die Gegend lebt überwiegend vom Wein- und Olivenanbau, Kastélli ist das landwirtschaftliche Zentrum der Region. Optisch ist es eher ein Durchschnittslandstädtchen, es gibt aber dennoch Gründe, hier herauf zu fahren. „Kastélli Paidiádas“ weiterlesen

Kamáres

Kamáres liegt am Südhang des Ída-Gebirges oberhalb der Messará-Ebene.

PicturesOG/Nur zu Fuss 001.jpgDas Dorf ist nach wie vor recht ursprünglich geblieben und ziemlich verträumt. Gäbe es nicht die gleichnamige Höhle, in der die Töpferwaren im „Kamáres-Stil“ gefunden wurden, verirrte sich wohl kaum einmal jemand hierher. Der eifrige Bürgermeister des Ortes bemüht sich sehr, viel für den bescheidenen Tourismus zu tun, der seinem Dorf Geld bringt. Er betreibt nebenbei noch ein kleines Hotel, das selten voll belegt ist, und organisiert bei Bedarf alles, wie z.B. einen Führer, der einen samt Esel fürs Gepäck auf den Psilorítis hinaufbringt. Ohne Führer ist der Aufstieg von dieser Seite nur bedingt zu empfehlen.

PicturesOG/Nur zu Fuss 002.jpgDen Weg zur Höhle hinauf findet man allerdings auch ohne Führer. Am östlichen Dorfausgang führt er steil den Berg hinauf, man braucht bloß einer Wasserleitung zu folgen. Nach etwa zwei Stunden Aufstieg erreicht man eine Weggabelung, an der man sich rechts hält, um zur Höhle zu gelangen. „Kamáres“ weiterlesen

Iráklion – Kleiner Rundgang

Iráklion – Kleiner Rundgang

PicturesOG/irakloggia.jpgVom Hafen aus folgt man der Hauptstraße ins Zentrum, der Odós 25 Avgoústou, die inzwischen übrigens Fußgängerzone geworden ist. Der Autoverkehr wird anderweitig umgeleitet.

Kurz bevor die Straße sich zu einem ersten Platz (der Platía Kalérgon) öffnet, liegt auf der linken Seite das alte venezianische Zeughaus und dahinter die venezianische Loggia. Heute ist hier das Rathaus Iráklions untergebracht, und deshalb ist der Bau nicht von innen zu besichtigen. Im offenen Patio des Zeughauses sind öfter Ausstellungen zu sehen. Auf dem Platz dahinter die Basilika des Ágios Títos, des 1. Bischofs der Insel nach Landung des Apostels Paulus auf Kreta. Die kostbarste Reliquie der Kirche, das Haupt des Heiligen, kehrte nach massiven Interventionen erst 1966 in die Kirche zurück, nachdem es die Venezianer fast 300 Jahre vorher geraubt und nach Venedig gebracht hatten.

PicturesOG/morosini1.jpgEinige Meter weiter die Odós 25 Avgoústou hinauf liegt ein weiterer Platz, die Platía Venizélou, mit dem berühmten venezianischen Morosíni-Brunnen, benannt nach dem venezianischen Statthalter Francésco Morosíni, der ihn 1628 erbauen ließ. Im Sommer mangelt es auf Kreta häufig an Wasser, deswegen sprudelt oft keines aus den Mäulern der venezianischen Löwen, die ursprünglich aus einem anderen Brunnen Iráklions stammen. Seinerzeit behob der Brunnen den Mangel an Wasserversorgung der Stadt, denn in ihm endete eine Wasserleitung aus dem Joúchtas-Gebirge, heute liegt er wegen desselben Wassermangels wie gesagt leider meist trocken. „Iráklion – Kleiner Rundgang“ weiterlesen

Iráklion – Verkehrsverbindungen

Iráklion – Verkehrsverbindungen

Mit dem Flugzeug
Der Flughafen von Iráklion ist der meistfrequentierte Kretas, und das nicht nur wegen des lebhaften Charterverkehrs. Auch Olympic Airways fliegt auf Kreta bevorzugt Iráklion an. Dennoch ist der Flughafen trotz aller Ausbauten immer noch recht klein, was im Stoßverkehr zu fast chaotischen Abfertigungen vor allen Dingen beim Abflug führt, Schlangen von Chartertouristen stehen bis weit hinaus vor das Gebäude. Die Ankunftshalle wurde erneut ausgebaut, es gibt drei Gepäckbänder mit manchmal sogar verständlichen Lautsprecherdurchsagen, welches Gepäck auf welchem Band kommt. Ob es dann wirklich dort kommt, ist ein anderes Thema. „Iráklion – Verkehrsverbindungen“ weiterlesen

Iráklion – Nachtleben

Iráklion – Nachtleben

So „richtiges“ Nachtleben hat Iráklion weniger zu bieten als Orte wie Mália, Chersónissos, Ágios Nikólaos etc. Trubel herrscht abends auf der Platía Elevtherías und auf dem Brunnenplatz, hier läuft oder sitzt man aber nur herum nach dem Motto „Sehen-und-sich-sehen-lassen-können“.

Einige kleinere, auch von der einheimischen Jugend gern frequentierte „Night-Clubs“ gibt es in der schmalen Odós Kantanoléon (hinten rechts am Brunnenplatz hinein bzw. vor dem Eingang des El-Gréco-Parks links). Hier gibt es auch eine kleine Spielhölle mit Flippern etc. Eine gemütliche Alternative bietet die „Loggia“ (in der Od. 25 Avgoústou neben der venezianischen Loggia) auf mehreren Etagen. Das in diesem Haus ansässige „Women’s-Cafe“, in das Männer nur hineindurften, wenn eine Frau sie mitbrachte, ist aber leider inzwischen geschlossen. Aber vielleicht macht es ja mal wieder auf. „Iráklion – Nachtleben“ weiterlesen

Iráklion – Essen und Trinken

Iráklion – Essen und Trinken

Wie alle größeren Orte Kretas bietet Iráklion natürlich eine reiche Auswahl an Lokalen. Die Restaurants in den Städten stellen jedenfalls für mich eine willkommene Abwechslung zum immer gleichen Tavernenessen ländlicher Gegenden dar.

PicturesOG/morosini2.jpgEines der edelsten und gleichzeitig eines meiner Lieblingslokale, das „Knossós“ am Brunnenplatz ist leider einem Studentencafé gewichen: Sünde und Schande!
Zu empfehlen sind die Lokale in der Odós Daedálou: „Festós“, „Mínos“, „Klimatariá“ oder „Kósta“. Überall sitzt man draußen in der Fußgängerzone, Essensqualität und Preise bleiben sich fast gleich, nämlich ziemlich normales Niveau. „Iráklion – Essen und Trinken“ weiterlesen