Episkopí (Bezirk Iráklion)

Episkopí (Bezirk Iráklion)

Kleines Dorf mit knapp 1.000 Einwohnern südöstlich von Iráklion. Man fahre die Straße Richtung Mália bis zum Dorf Karterós und biege dann nach Süden ab. Über Ágios Ioánnis kommt man nach Episkopí (insgesamt etwa 20 Kilometer). Das Dorf gilt als eines der ältesten auf Kreta.

Sehenswert
sind u. a. drei byzantinische Kirchen: „Agía Paraskeví“ (13. Jahrhundert), „Ágios Fókas“ (10. Jahrhundert) und „Tou Archangélou Michaíl“ (Erzengel Michael aus dem 14. Jahrhundert), einige jüngere Kirchen und ein paar alte Wassermühlen.

Sonstiges
Alljährlich werden hier Mitte August künstlerische Ausstellungen und Sportwettkämpfe organisiert.

Öffentliche Verkehrsmittel
Busverbindung von Iráklion 3 x täglich nach Sgourokefáli (fährt über Episkopí).

Amnissós und Plas Tobroúk

Amnissós und Plas Tobroúk

In minoischer Zeit war Amnissós der Haupthafen von Knossós, davon ist allerdings heute nichts mehr zu sehen, wenn man von den ausgegrabenen Grundmauern einer minoischen Villa am Westende des Strandes absieht. Heute ist es der nächste östlich gelegene Badeort von Iráklion (ca. 8 Kilometer), der außer dem beliebtesten Badestrand der Iraklióten nicht sonderlich viel bietet.

PicturesOG/amnissos.jpgNur unweit östlich davon liegt der Strand von „Plas Tobroúk“ (das „s“ von Plas spricht sich stimmhaft wie in „Rose“ aus und bedeutet „Strand“). Die Bewirtschafterin des hiesigen Kiosk erzählt einem gern die Geschichte des ausgefallenen Namens dieser kleinen Ansammlung von Häusern, ein Dorf kann man es kaum nennen: Hier soll ein sehr spleeniger Engländer seine Villa am Strand gebaut haben, inmitten eines ihm gehörenden Geländes. Er war alter Afrikakämpfer und benannte deshalb die Gegend nach der im Zweiten Weltkrieg stark umkämpften Stadt Tobruk an der ostlibyschen Küste. Als dann andere Häuser dazukamen, hatte sich der Name bereits eingebürgert … und so gibt es ihn heute noch. Amnissós und Plas Tobroúk weiterlesen