Topólia

Topólia liegt an Straße von Kastélli nach Elafonísi im westlichen Inselinneren. In diesem Dorf gibt es zwei sehenswerte Kirchen: Agía Paraskevi und Ágios Geórgios …. und sonst nicht viel, ein normales kretisches Bergdorf eben.

Hinter dem Dorf Topólia verengt sich das Tal des Flusses Gíflos zu einer Schlucht, ein kleines Stück führt die Straße sogar durch einen Tunnel. Hier kann es evtl. Probleme mit dem Gegenverkehr geben, da sich im Tunnel zu allem Überfluss eine Kurve befindet und zwei Autos kaum oder gar nicht aneinander vorbeipassen.

PicturesOG/topolia_agsofia_gwg.jpgInzwischen wurde das Ganze allerdings durch eine Ampel entschärft, die immer nur eine Fahrtrichtung freigibt. Oder zumindest sollte es entschärft sein, ist es aber nicht wirklich. Denn einschlägigen Berichten zufolge ist die Ampel entweder außer Betrieb, oder es hält sich keiner dran. Also stellt der Tunnel immer noch ein nettes Abenteuer dar!Read More

Sfinári

Sfinári

Das Dorf Sfinári liegt an der äußersten Westküste. Man erreicht es von Kastélli bzw. Falássarna aus über eine schmale Asphaltstraße, die sich kurvenreich oben am Fels über dem Meer entlang schlängelt. Der Blick hinunter ist atemberaubend, der Fahrer sollte sich allerdings eher der Straße widmen.
Ich hatte hier einmal eine Begegnung der „dritten Art“: uns begegnete einmal ein Schäfer, der im Auto saß und ständig leise hupend als Muttertier (auf der Straße) vor seine Herde herfuhr, damit diese ihm auch brav folgte (und da hält man tatsächlich doch die Karikaturen von Kóstas Mitrópoulos für übertrieben, die ähnliche Situationen zeigen!).

Mehrfach führen Schotterwege hinunter zu Badebuchten, aber ebenso häufig habe ich Fahrzeuge gesehen, die sich dort bei der Rückkehr nach oben mangels Allradantrieb festgefahren hatten. Also nur mit Bedacht und dem richtigen Fahrzeug dort hinunterfahren!

Dann aber senkt sich die Straße wieder zum Meer hinunter und man erreicht Sfinári, ein nettes Dörfchen, dessen einziger Nachteil es ist, dass es sozusagen völlig am verlängerten Rückgrat Kretas liegt. Wer Ruhe sucht und damit leben kann, dass hier alles etwas langsamer geht, und dass die örtlichen Einkaufsmöglichkeiten nicht jeden verwöhnten Wunsch erfüllen können, der ist hier für eine gewisse Zeit sicher gut aufgehoben.Read More

Polyrrínia

PicturesOG/polyrrinia_gwg.jpgDas Dorf liegt südlich von Kastélli Kissámou an der Nordküste.

Die Abzweigung nach Polyrrínia ist mitten in Kastélli von der Durchgangsstraße ausgeschildert. Die Straße schlängelt sich von hier aus landschaftlich eindrucksvoll in die Berge hinauf, bis nach etwa 7 Kilometer von Kastélli entfernt die Straße zu Ende ist. Und zwar an einer Wasserstelle unterhalb der Taverne von Polyrrínnia, die sich bei näherem Hinsehen als Kafenío entpuppt. Mit ein bisschen Glück kann man hier gut und preiswert essen, und einen guten Wein gibt es auch. Mit etwas Unglück sind die Wirtsleute selbst gerade nicht da …

PicturesOG/polyrrinia03_gwg.jpgDen Hunger holt man sich am besten durch einen Spaziergang zu den Ausgrabungen der antiken Stadt von Polyrrínia. Vom Brunnen aus geht es den schmalen Pfad durch das Dorf hinauf. Manchmal ahnt man den richtigen Weg nur, aber nur einer führt wirklich nach oben, jede falsche Abzweigung endet vor einem der kleinen Häuser.Read More

Elafonísi

Elafonísi

PicturesOG/elafonisi2_gwg.jpgDie „Hirschinsel“ liegt an der Südwestküste Kretas, etwa 6 Kilometer vom Kloster Chryssoskalítissa entfernt.

Viele Reiseführer schwärmen von „Südseeflair“, das finde ich ein klein wenig übertrieben, aber es ist wirklich schön. Hier findet man einen wirklich herrlichen Sandstrand, der nur sehr flach ins Meer abfällt.Read More

Camping Nopígia

Camping Nopígia

Dieser Campingplatz liegt an der Straße von Kolymbári nach Kastélli Kissámou (ca. 6 Kilometer vor Kastélli). Ein schöner Platz mit Taverne/Bar, Mini-Market, Swimming-Pool und natürlichem Schatten durch Bäume. Im ziemlich verschlafenen Dorf Nopígia nebenan gibt es eine gute Taverne: „O Sargos“.Read More

Thérissos

PicturesOG/therissos_schlucht.jpgDas Hinterland von Chaniá ist grün und wild zugleich. Dies zeigt besonders ein Ausflug in das Dorf von Elevthérios Venizélos, nach Thérissos. Elevthérios Venizélos ist einer der absoluten Volkshelden der Insel, er sorgte für den späten Anschluss Kretas an Griechenland, später war er griechischer Ministerpräsident. Geboren wurde er zwar in Mourniés, aber in Thérissos schmiedete er mit seinen Mitstreitern die Pläne, die schließlich zum Anschluss an Griechenland führten.

Um nach Thérissos zu gelangen, fährt man in Chaniá entlang der Hauptstraße Richtung Kastélli, kurz vor dem Ortsausgang ist links die Straße nach Thérissos ausgeschildert. Von hier aus sind es 12 bis 14 km auf asphaltierter Straße, die unterwegs durch eine wild-romantische Schlucht führt.

Vor dem Ortseingang von Thérissos liegen mehrere große Ausflugstavernen, die davon zeugen, dass der Ort ein beliebter Zielort für Einheimische aus Chaniá oder weiterer Umgebung ist.

PicturesOG/Baum auf Strasse 001.jpgIn Thérissos selbst liegt links von der Straße ein graues würfelförmiges Gebäude mit dunklen Fensterhöhlen (ziemlich weit ab von der Straße). Dies ist das ehemalige Haus von Venizélos. Ees ist zwar nicht sonderlich sehenswert, aber wer es nicht findet und es unbedingt gesehen haben will, frage im Kafenío nach. Der Ort ist geschichtsträchtig, ging doch von hier die Initiative zum Anschluß Kretas an Griechenland aus (s.o.).

Man kann von Thérissos Richtung Zoúrva auf durchgehend asphaltierter, aber sehr kurvenreicher Panoramastraße weiter und – nach einer „Pflichteinkehr“ in der Taverne „Rizinia“ – von dort  hinunter ins Dorf Mesklá fahren. Eine sehr schöne Strecke.

Eine Kuriosität: Nimmt man ein kurzes Stück oberhalb von Thérissos an der ersten Gabelung nicht die Möglichkeit nach rechts (Zoúrva), sondern nach links (man gelangt so auf asphaltieren Nebensträßchen zur Soúda-Bucht), sollte man die folgenden Kurven nur sehr langsam nehmen: Denn hier steht plötzlich ein Baum mitten auf der Straße, der Asphalt führt rechts und links um ihn herum!

Öffentliche Verkehrsmittel
Busverbindung von Chaniá nach Thérissos und zurück 2 x täglich.