Kalýves: Das „Kastro Kera“

PicturesOG/kastro02.jpgFährt man von Kalýves aus Richtung Almyrída, so liegt etwa ein knapper Kilometer vor Almyrída unterhalb der Straße praktisch am Strand das Haus „Kastro Kera“ von Adriána und Vassílis Androulákis (Tel. (0030-2) 825-0-31918 oder 0-31471). Wie der Name „Kastro“ schon sagt, das Haus sieht fast wie eine kleine Burg aus (im „Turm“ befindet sich das Treppenhaus). Alle Appartements haben Kochgelegenheit, Kühlschrank, Bad und Balkon (Preis 20 Euro/Person/Nacht egal, ob Haupt- oder Nebensaison).

Neben dem schönen Haus und dem ebenso schönen Sandstrand sind besonders die überaus freundlichen Wirtsleute zu erwähnen. Beide sprechen recht gut deutsch, „Familienanschluss“ ist also gewährleistet, falls gewünscht. Und der exzellente Wein, den Vassilis selbst keltert, ist mehr als einen Schwips wert!

Einkaufen und Essen gehen kann man zu Fuß im benachbarten Almyrída oder in Kalýves, falls man nicht sowieso mal von den Wirtsleuten zum Essen eingeladen werden sollte. Kommt alles vor. (KK)

Panagía Kerá (Kloster)

Panagía Kerá (Kloster)

Das Kloster liegt rechts der westlichen Zufahrsstraße zur Lassíthi-Hochebene (noch vor dem Dorf Kerá).

Besonders viel ist hier am 8. September los, denn dann wird das Fest der Panagía feierlich begangen. Aber auch an anderen Tagen lohnt sich eine Besichtigung. Am Eingang wird als Obulus eine „Spende“ erbeten – die Spendenquittung sieht aber sehr wie eine Eintrittskarte aus. Aber was soll’s, auch andere Klöster verlangen Eintritt, denn jedes Kloster braucht Geld.

Kalýves – Ein Ausflug zum Kap Drápano

Mit dem eigenen oder gemieteten Auto kann man von Kalýves aus eine schöne Tour zum Kap Drápano unternehmen. Man fährt vom Zentrum aus Richtung Réthymnon über die Brücke und biegt die zweite Möglichkeit dahinter nach rechts ab (die erste ist die Straße nach Réthymnon), Ausschilderung nach Vámos (wenn ich mich recht erinnere). Man schraubt sichPicturesOG/ombro2.jpg mit der Straße den Berg hoch und biegt kurz vor dem Dorfausgang links Richtung Almyrída ab. Almyrída ist ein Straßendorf mit schmalem Sandstrand, welcher am Wochenende ziemlich überlaufen ist.

Eine sehr schöne Unterkunft einige hundert Meter westlich vom Ortsrand Richtung Kalýves ist  Kástro Kerá.

Von dort aus geht es wieder den Berg hoch durch eine recht wilde Landschaft, häufig passiert man irgendwo in die Landschaft gesetzte Wohnhäuser (die Gegend ist vor allen Dingen bei Engländern sehr beliebt), Pensionen und Zimmervermietungen und bedauert insgeheim die Leute, die hier wohnen (falls sie nicht motorisiert sind).

Kap Drápano an sich ist eigentlich eine Enttäuschung, denn es ist zum einen nur eine flache Felszunge im Meer, zum anderen endet die Straße schon vorher vor einem militärischen Sperrgebiet. Von dort aus fährt man entweder zurück nach Kalýves oder aber über z. T. recht schlechte Straßen die aber landschaftlich interessante Route über Kókkino Chorió nach Georgioúpolis. Vom Kap kommend fährt man der ersten Straßengabelung links nach Kókkino Chorió. Hinter dem Dorf biegt man bei der Glasbläserei links ab (derzeit noch keine Ausschilderung), dann durchfährt man das Dorf Drápanos und biegt an einer ausgeschilderten Abzweigung (u. a. Kefalás) nach Süden ab.Read More

Kalýves

Kalýves liegt am östlichen Ausgang der Soúda-Bucht an der Nordküste zwischen Chaniá und Réthymnon.

PicturesOG/kalyves1_gwg.jpgWer aus Richtung Chaniá kommt, biege vor dem türkischen Fort Izzedine links Richtung Kalámi und Kalýves von der „New Road“ ab.

Auch am Ortsende findet sich noch eine Möglichkeit, die „New Road“ zu verlassen. Wer aus Richtung Réthymnon kommt, darf inzwischen ebenfalls hier (endlich) legal abbiegen.

Kalýves will und muss ich ein paar mehr Zeilen widmen, denn mir kam es in der jüngeren Vergangenheit so vor, dass ich ihm Unrecht getan habe. Genau gesagt, habe ich ihm in der Momentaufnahme überhaupt kein Unrecht getan, der Ort war so laut und unerträglich, wie es mir ein schlafloser Aufenthalt dort in die Feder diktierte. Und nun liegt die Betonung auf „war“, denn inzwischen gehört Kalýves zu meinen persönlichen Lieblingsorten auf Kreta!!! Und deshalb nutze ich diesen Platz, öffentliche Abbitte zu leisten und viele neue Infos unter die Leute zu bringen.

PicturesOG/kalyves_platz.jpgDer Ort ist inzwischen zwar immer noch nicht perfekt touristisch infrastrukturisiert, aber schon ganz gut auf dem Wege dazu. Immer noch verhindern die vernünftigen Einheimischen zum Glück, dass es überhand nimmt. Die Hauptstraße ist nach wie vor sehr belebt und deswegen auch oft verstopft, es gibt alles Nötige und auch manches Unnötige zu kaufen, der Lärm aber hat nachgelassen. Der Besitzer von „Thamiris“ an der Hauptstraße hat sich meine damalige Kritik tatsächlich zu Herzen genommen (ja, da bin ich im positiven Sinne offensichtlich wirklich schuld, wie er mir erzählt hat) und hat in seine zur Straße gelegenen Zimmer ebenso Doppelfenster wie Klimaanlage eingebaut. Und siehe da, die „Gnade der Taubheit“ ist nicht mehr nötig! Also: „Thamiris“ ist wieder eine sehr gute Adresse zum Wohnen.
Telefon 28250-31637 und 28250-31207, Fax 28250-31170, Mobil 69735-64831, E-Mail thamiris@otenet.gr.

PicturesOG/karol1.jpgMeine Lieblingsadresse war jahrelang das „Haus Karoline“: Man geht bzw. fährt die Hauptstraße Richtung Réthymnon, biegt aber hinter der Brücke nicht rechts ab, sondern fährt immer geradeaus den Berg hinauf. Das Haus liegt links unterhalb der Straße (ausgeschildert). Leider verstarb Gisela, die treusorgende deutsche Wirtin des Hauses im Winter 2001/2002 ebenso überraschend wie auch tragisch. Ihr griechischer Mann Nikos war auch nicht mehr der Jüngste und hat sich inzwischen zurückgezogen. Geführt wird das Haus jetzt von einem netten englischen Paar, Janet und Brian. Nach wie vor sehr empfehlenswert.
Telefon 28250-31703, Fax 28250-32482, Mobil 69727-50535, E-Mail karoline@otenet.gr.

Wer nicht unbedingt in Kalýves selbst wohnen will, sondern „bereit“ ist, ins Umland auszuweichen, für den gibt es hier noch einen weiteren „absoluten“ Tipp:

PicturesOG/kastrokera_gwg.jpgFährt man Kalýves aus Richtung Almyrída (siehe auch Kalýves/Ausflug), so liegt etwa ein knapper Kilometer vor Almyrída praktisch am Strand das Haus „Kastro Kera“ von Adriána und Vassílis Androulákis (Telefon 28250-31918 oder 28250-31471). Wie der Name „Kastro“ schon sagt, das Haus sieht fast wie eine kleine Burg aus (im „Turm“ befindet sich das Treppenhaus). Alle Appartements haben Kochgelegenheit, Kühlschrank, Bad und Balkon.Read More