Kloster Chryssoskalítissa

PicturesKJ/chrysso.jpgDas Kloster Chryssoskalítissa liegt an der südlichen Westküste Kretas. Der Name bedeutet soviel wie „goldene Treppe“, denn der Legende zufolge soll eine der vielen Stufen, die zum Kloster hinaufführen, aus Gold sein. Natürlich sieht man die nicht, denn „nur wer ohne Sünde ist“, kann die Stufe sehen. Und wer ist das schon?

Das Kloster Chryssoskalítissa liegt in einer kleinen Ebene auf einem Felshügel. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es lebt nur noch eine Nonne hier, der das Gehen allerdings inzwischen ein wenig schwer fällt. Um so mehr freut sie sich über Besuch.

Wer sich in den hinteren Teil des Kloster Chryssoskalítissa über dem Meer begibt, sollte keine Höhenangst haben, denn hinter der nur niedrigen Mauer geht es doch recht steil in die Tiefe. Ganz am Ende der Balustrade eine kleine Toilette, von der aus alle großen und kleinen Geschäfte in „freiem Fall“ ins Meer entsorgt werden. Ich denke mal, die Quantität, die hier so anfällt, wird das Meer verkraften.

Route 17 – Von Kastélli Kissámou zum Kloster Chryssoskalítissa und nach Elafonísi

PicturesOG/topolia-schlucht_gwg.jpgAm schönsten gestaltet sich diese Tour als eine Art Rundreise, ausgehend von Kastélli Kissámou. Man fährt die alte Straße (!) Richtung Chaniá ca. 2 Kilometer bis zum Dorf Kaloudianá oder auch noch weitere 2 Kilometer weiter bis Drapaniás. In beiden Orten geht es rechts ab Richtung Topólia.

6 Kilometer hinter Topólia biegt rechts die Straße nach Vlatós (1 KM) ab.

Zurück auf der Hauptstraße biegt links die Straße nach Kándanos und Paleochóra ab, diese Strecke ist allerdings teilweise schlecht.

Nach weiteren 5 Kilometern erreicht man das Kastaniendorf Élos.

Bis zum Dorf Kefalí sind es nun noch 4 Kilometer. Vor dem Dorf biegt man scharf links ein Richtung Váthi (anderer Name: Kounéni). Váthi bietet sozusagen die letzte Einkaufsmöglichkeit „vor der Autobahn“ und sogar eine Post. Von hier aus sind es dann noch 10 Kilometer weiter bis zum Kloster Chryssoskalítissa (inzwischen komplett asphaltiert).

PicturesOG/elafonisi.jpgVon hier aus fährt man nur noch etwa 6 Kilometer zum Strand von Elafonísi (und bis auf die letzten paar hundert Meter ist auch diese Strecke asphaltiert).

Als ich vorhin von einer „Rundreise“ schrieb, sollte das heißen, dass ich für die Rückfahrt nach Kastélli Kissámou eine andere Strecke vorschlage. „Route 17 – Von Kastélli Kissámou zum Kloster Chryssoskalítissa und nach Elafonísi“ weiterlesen