Katholikó (Kloster)

Katholikó (Kloster)

PicturesOG/katholiko1_gwg.jpgVom Kloster Gouvernéto ganz im Norden der Halbinsel Akrotíri weist am Ende des schattenlosen Parkplatzes ein Schildchen zur Höhle des Eremiten Johannes bzw. zu den Resten des dortselbst erbauten Klosters Katholikó. Der Fußweg hinunter ist grob gepflastert und recht gut zu begehen, trotzdem wird festes Schuhwerk empfohlen. Nach etwa 15 Minuten erreicht man eine Höhle, sollte sich aber nicht zu früh freuen, denn dies war erstens der leichteste Teil des Weges und ist zweitens beileibe nicht die Höhle des Eremiten. Dies ist die „Bärenhöhle“. Sie heißt so nach einem großen Stalagmiten in ihrer Mitte, der tatsächlich mit etwas gutem Willen als Bär identifiziert werden kann, der sich über das Wasserbassin in der Höhle beugt (letzteres stammt natürlich von Menschenhand). Kein Trinkwasser übrigens, aber mögliche Abkühlung für die Hände oder den Kopf. Links im Eingang zur Höhle eine winzige Kapelle, die in den Fels gemauert ist.Read More

Gouvernéto (Kloster)

Gouvernéto (Kloster)

Das Kloster liegt oberhalb der Nordküste auf der HalbinselAkrotíri.
Am Vorplatz des Klosters Agía Triáda biegt die inzwischen vollkommen asphaltierte Zufahrtsstraße zum Kloster Gouvernéto ab (zu Fuß etwa 45 Minuten).

PicturesOG/gouverneto01.jpgDas Kloster Gouvernéto ist bekannt durch den Eremiten Johannes, der hier in der Nähe (genauer gesagt eher in der Nähe des verlassenen Klosters Katholikó) in einer Höhle lebte. Er starb auch hier, und zwar durch die Kugel (auf manchen Bildern auch durch einen Pfeil) eines Jägers, der den pflanzensammelnden Eremiten ob seiner Pelzkleidung für einen Bären hielt. Der Heilige Johannes kam (so wird erzählt) mit seinen Getreuen zuerst in Azogirés an, bevor er sich entschloss, hier im Norden als Eremit zu leben (und leider zu sterben).Read More

Übersicht über alle im Online-Guide behandelten Klöster

Übersicht über alle im Online-Guide behandelten Klöster

Zwar finden Sie die Klöster im Ortsverzeichnis von A-Z auch unter ihrem Namen, diese Übersicht bietet ihnen aber einen weiteren zentralen Zugang. Mit den Links gelangen Sie mühelos zu den jeweiligen Seiten.

Akrotíri (Halbinsel)

Akrotíri (Halbinsel)

Die Halbinsel Akrotíri ragt nordöstlich von Chaniá aus Kretas Küstenlinie heraus und schirmt die Soúdabucht gegen das offene Meer ab. Auf der Halbinsel gibt es nicht nur den Flughafen von Chaniá, sondern auch mehrere interessante Klöster, das Dorf mit der Seilbahn des Aléxis Sorbás und leider einiges Nato-Sperrgebiet. Deswegen trifft man oft auch die hier übende Bundeswehr an.

PicturesOG/venizelos.jpgMan folgt von der Markthalle in Chaniá aus zunächst einfach der Ausschilderung zum Flughafen. Die Straße verlässt nach einer ganzen Weile das Meer und führt steil den Berg hinauf. Auf der Höhe angekommen, erreicht man die Abzweigung links zu den Gräbern der Venizélos-Familie, vor allen Dingen von Elevthérios Venizélos, dem kretischen Nationalhelden und späteren griechischen Ministerpräsidenten.Read More

Wandern (durch Schluchten und anderswo)

Wandern wird auf Kreta immer beliebter und das nicht zu Unrecht. Die ganze majestätische Schönheit der kretischen Bergwelt beispielsweise erschließt sich durchs Autofenster nur mangelhaft. Wer durch sie hindurchwandern will, sollte sich aber mit gutem Schuhwerk u.ä. versehen und die absoluten Hochsommermonate Juni bis Ende August besser meiden, denn dann ist es auf Kreta eigentlich viel zu heiß. Am schönsten ist es im Mai, denn dann ist die Insel grün und blumenbewachsen, oder im September, denn dann wird es wieder kühler, wenn sich auch die Flora mehrheitlich nur noch bräunlich verbrannt präsentiert.

Es wird nicht empfohlen, sich ohne einheimischen Führer oder gar ohne Begleiter allzu weit in die Wildnis zu wagen, man verläuft sich zu leicht, und ein falscher Tritt kann möglicherweise den Rückweg ohne Hilfe unmöglich machen. Deshalb also besser immer zu mehreren losziehen (und genügend Wasser mitnehmen, denn viele Quellen kennen und finden nur die Einheimischen).

Dies hier ist zwar kein ausgesprochener Wanderführer, aber eine Reihe von Beschreibungen habe ich natürlich anzubieten.
Zu den Schluchten auf Kreta

  1. Durch die Schlucht Ágio Fárango südlich der Messará-Ebene.
  2. Durch dieSchlucht Agía Iríni nördlich von Soúgia.
  3. Kleine (aber schöne) Wanderung um Doulianá.
  4. Vom Kloster Gouvernéto auf der Halbinsel Akrotíri über das Kloster Katholikó zum Meer (und zurück).
  5. Von Anógia auf den Psilorítis (das Ida-Gebirge).
  6. Von Kamáres aus zur Kamáres-Höhle.
  7. Durch das „Tal der Toten“ bei Káto Zákros.
  8. Von Paleochóra zum Kloster Chryssoskalítissa/Elafonísi.
  9. Von Paleochóra nach Lissós und Soúgia.
  10. Vom Kloster Kapsás in/durch die Perivolákia-Schlucht.
  11. Plakiás – Der „Riverwalk“.
  12. Durch die Roúvas-Schlucht am Südhang des Ida-Gebirges.
  13. Durch die Samariá-Schlucht, die „Mutter aller Wanderungen“.
  14. Durch die Sarakinás-Schlucht im Südosten Kretas.
  15. Von Soúgia nach Lissós und Paleóchora.
  16. Durch die Ímbros-Schlucht zwischen Chóra Sfakíon und Frangokástello im Süden
  17. Durch dieKritsá-Schlucht.
  18. In der Farángi Agíou Antoníou (Schlucht des Heiligen Antonios).
  19. Durch die Ríchtis-Schlucht bei Moulianá im Nordosten.