Route 7 – In der Messará-Ebene nach Pitsídia, Komó und Mátala, Kamilári und Kalamáki sowie über Festós und Agía Triáda nach Agía Galíni

PicturesOG/arne-kamilari.jpgDie Gegend im äußersten Südwesten der Messará-Ebene im Süden Kretas ist bei Individualtouristen sehr beliebt. Der berühmteste Ort in dieser Gegend ist sicher Mátala, aber auch andere Dörfer sind inzwischen mehr oder weniger gut auf den Tourismus eingestellt.

Die folgende kleine Rundtour beginnt bei den Ausgrabungen von Festós (siehe auch Route 4). Vom Parkplatz vor den Ausgrabungen fährt man in westlicher Richtung. Gleich am Ende des Parkplatzes gabelt sich die Straße, geradeaus geht es zu den Ausgrabungen von Agía Triáda (ca. 2,5 Kilometer).

Links hinunter führt die Straße nach Mátala. Schon 2 Kilometer weiter erreicht man den Weiler Ágios Ioánnis, der im wesentlichen aus zwei Lokalen besteht, die für ihr Kaninchenstifádo (eine Art Gulasch mit viel Zwiebeln) berühmt sind.

Rechts zweigt hier ein Schotterweg nach Kamilári ab, es ist aber zu empfehlen, auf der Hauptstraße ein Stück weiter zu fahren, die nächste Möglichkeit ist asphaltiert. Nach ca. 1 Kilometer knickt die Straße scharf rechts ab (Ausschilderung: Mátala), man folge ihr weiter bis zur ausgeschilderten nächsten Abzweigung rechts nach Kamilári.

PicturesOG/Komos-Tymbaki_vk.jpgDieses Binnendorf und sein Ableger am Meer, Kalamáki, sind einen Besuch wert. Man muss in Kamilári selbst ein bisschen aufpassen, dass man die richtige Durchfahrt nach Kalamáki findet. Bisher war die Beschilderung etwas unübersichtlich, da fehlend. Die Straße nach Kalamáki hinunter zum Meer ist seit einigen Jahren gut asphaltiert.Read More

Route 6 – Von Górtys nach Lentas und von dort an der Südküste nach Westen über Kalí Liménes, Ágiofárango, Kloster Odigítrias und Vathý Iremía bis Sívas

Bei den Ausgrabungen von Górtys an der Hauptstraße zwischen Ágii Déka und Míres in der Messará-Ebene (siehe auch Fahrtroute 4) zweigt die Straße an die Südküste bei Léntas ab. Bevor die Straße in die Asteroússia Berge hinauf führt, passiert sie das kleine Dorf Plátanos, welches wegen zweier hier gefundener minoischer Rundgräber wenigstens ein klein wenig Bekanntheit erlangte. Die Ausgrabungsstätte ist im Dorf ausgeschildert. Am Ortsrand nimmt man die Straße nach Pómbia und ist dann gleich da. Die beiden hier ausgegrabenen Rundgräber stammen aus der Vorpalastzeit, zwischen 2600 und 2000 v.Chr. Die hier gefundenen Votivgaben u. ä. sind heute im Archäologischen Museum Iráklion, Saal I, zu sehen.

PicturesOG/Bei Lentas_vk.jpgGenug der Archäologie (vor allen Dingen, wenn man gerade aus Górtys kommt), jetzt zieht es den Reisenden vermutlich ans Meer, nach Léntas. Die Straße windet sich hinter dem Dorf Plátanos durch lauschige Olivenhaine, bis sie sich dann die kargen Hänge des Asteroússia-Gebirges hinauf schlängelt. Nur noch vereinzelt trifft man hier noch auf kleine frisch angelegte Olivenhaine. Von der Passhöhe aus bietet sich wie auch auf der gesamten Abfahrt hinunter ein herrlicher Blick auf das Libysche Meer. Besonders hübsch liegt abseits am Hang das Dorf Miamoú.
Nach weniger als 30 Kilometer Fahrt von Górtys erreicht man dann das Meer und Léntas.

Von Léntas im Süden am Meer entlang nach Kalí Liménes: Vorbei an der westlich gelegenen erwähnten Badebucht auf einer brauchbar befahrbaren Schotterstraße, die zumindest auf dem ersten Stück an jeder Abzweigung/Gabelung ausgeschildert ist. Immer mal wieder fährt man an kleinen und einsamen Tavernen vorbei, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand ausschließlich von ihnen lebt bzw. leben kann. Aber ich kenne auch anderswo viele Kreter und Griechen, die eine solche Taverne nur zum Spaß und um abends Gesellschaft zu haben betreiben.

An den beiden Abzweigungen hinter der Taverne „Lávris“ (=“Doppelaxt“) fehlt jegliche Ausschilderung, in beiden Fällen hält man sich rechts!
Zwischen Léntas und Kalí Liménes liegt noch das kleine Dorf Platiá Perámata. Wenn man den Berg hinunter kommt, liegt links der „Strand“ mit einigen Tavernen. Der weitere Weg nach Kalí Liménes ist hier leicht zu verfehlen, also Obacht: Man biegt ins Dorf kommend nicht links zum Strand ab, sondern rechts, und dann nach 100-150 Metern die erste Möglichkeit wieder links hinein (leicht zu übersehen, keine Ausschilderung, man hat im ersten Moment den Eindruck, es ginge hier nur in einen Hof hinein).
Hinter dem Dorf wieder drei nicht beschilderte Weggabelungen: Zuerst links halten, bei der zweiten Gabelung dann rechts (links geht es zum Strand), und bei der dritten Gabelung wieder links.
PicturesOG/Kali Limenes01_vk.jpgEtwa 9 Kilometer weiter erreicht man vorbei am Badestrand des Dorfes Kalí Liménes.

Um weiter Richtung Sívas zu fahren, Read More

Pitsídia / Komós-Strand

Pitsídia ist ein schönes (ein sehr schönes!) Binnendorf in der Messará-Ebene zwischen Festós und Mátala. Für viele ehemalige Fans von Mátala ist es längst ein mehr als gutes „Ausweichquartier“ geworden, was allerdings zur Folge hat, dass auch Pitsídia längst nicht mehr so ganz ruhig ist, sondern sich ebenfalls dankbar der Touristen annimmt. Die Preise sind hier aber durchweg etwas niedriger.

Baden
PicturesOG/Komos02_vk.jpgZum Strand von Komós biegt man mit dem Auto etwa in Ortsmitte von Pitsídia rechts (wenn man von Festós kommt) ab, ausgeschildert „Komós Beach“), fährt danach aber nicht die Steigung hoch, sondern biegt gleich wieder links ab. Die Straße ist bis auf die letzten paar hundert Meter asphaltiert. Hinter dem Strand gibt es einen zwar unebenen, aber benutzbaren Parkplatz, auf dem Strand selbst inzwischen auch die üblichen Liegen und Sonnenschirme zu mieten. Außer der Taverne am Südende der Bucht am Strand gibt es auch noch eine „Kantina“ mit Fast Food und gekühlten Getränken. Der Strand ist grobsandig, leider gibt es direkt unterhalb des Parkplatzes eine ganze Menge flacher großer Steinplatten, die das Baden bei unruhigem Meer nicht erleichtern. Weiter südlich ist es angenehmer bzw. bequemer.Read More