Maroulás

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Das kleine Dörfchen Maroulás südöstlich von Rethymnon unweit der Nordküste werde ich hier nicht ausführlicher beschreiben, denn es gibt da einen sehr empfehlenswerten Webauftritt, der alles etwas besser weiß als ich.

Deswegen gibt es hier nur einen Link dorthin … kommen Sie aber bitte irgendwann wieder zurück, denn auf der Seite kann man sich im positiven Sinne schon bisschen verlieren!

Keramés

Keramés

Das Dorf liegt am Südhang des Siderotas-Gebirges im zentralen bis westlichen Süden 4-5 Kilometer oberhalb des Meeres und ist bisher ein Hort der Ruhe, auch wenn man den Keramioten eine gewisse Rauhheit nachsagt. Da ist sogar von Schlägereien bei Dorffesten die Rede … Ich selbst habe keine derartigen Erfahrungen gemacht, dem Fremden gegenüber sind die Keramioten freundlich und aufgeschlossen.

Anfahrt
PicturesOG/drimiskos.jpgMan biegt von der neuen Straße von Agía Galíni nach Réthymnon im Dörfchen Kíssou Kámbos an der (ausgeschilderten) Abzweigung ab. Die Straße schraubt sich kurvenreich hinauf ins Siderótas-Gebirge. Ich bin hier einmal einer Schafherde begegnet, der ihr Hirte im Auto folgte und sie abwechselnd zungeschnalzend und hupend antrieb. Das kannte ich zwar schon aus Karikaturen, habe es dort aber erstmalig selbst life erlebt. Read More

Campingplätze auf Kreta

Campingplätze auf Kreta

Die Campingplätze auf Kreta erreichen nicht „mitteleuropäischen Standard“, es lässt sich aber sehr gut auf ihnen leben. Manche von ihnen sind noch relativ neu, dann sind sie besonders sauber und gepflegt, bieten aber weniger natürlichen Schatten – diesem Manko wurde auf einigen Plätzen dadurch abgeholfen, dass Schilfdächer aufgestellt wurden. Andere sind älter mit viel Schatten unter großen Bäumen – gepflegt und gemütlich sind sie in der Regel trotzdem.Read More

Georgioúpolis

Der Ort Georgioúpolis liegt an der Nordküste zwischen Réthymnon und Chaniá, genau dort, wo die Küste nach Norden abknickt. Georgioúpolis ist der optimale Urlaubsort für alle, die einen Badeurlaub und die umgebende Natur lieben, denn beides ist hier sehr attraktiv.
Das Dorf ist touristisch gesehen ein richtiger Spätstarter, noch Anfang der 80er Jahre war hier kaum was los, während woanders schon längst der Bär tanzte. Heute allerdings hat sich hier schon sehr viel getan, von dörflicher Abgeschiedenheit ist keine Rede mehr. Doch der Reihe nach:

Das Dorf gibt es erst seit etwa 100 Jahren. Unter dem damaligen Namen „Almyrópolis“ lag es in einem feuchten Moor- und Sumpfgebiet, war verrufen als Schlupfloch für Piraten und als Malariaherd. Erst als Prinz Georg, der 1. Hochkommissar Kretas, den Ort von Chaniá aus zusammen mit dem engagierten ersten Bürgermeister des Dorfes wirtschaftlich förderte, wurde man auf Georgioúpolis aufmerksam. In jener Zeit wurden z. B. all die schönen Eukalyptusbäume angepflanzt, die dem Dorf auch heute noch seinen unverwechselbaren Charakter geben (und für das Ende der Malaria-Gefahr sorgten). Zu Beginn dieses Jahrhunderts (nach meiner Information so um 1903) wurde das Dorf zum Dank in Georgioúpolis (Georgsstadt) umbenannt, der damalige erste Bürgermeister steht als Denkmal auf dem Dorfplatz.

In den 80er Jahren wurde Georgioúpolis zu einem der wenigen Rucksacktouristentreffs an der Nordküste der Insel. Inzwischen vermietet aber fast jedes Haus Zimmer, der Ort wird von sehr vielen Veranstaltern auch pauschal angeboten, so hat sich die Klientel sehr gewandelt. Einen Rucksack sieht man nur noch selten.

Trotz der inzwischen stark touristischen Infrastruktur ist der Ort aber reizvoll geblieben. Immer noch fahren die Fischer hinaus, immer noch werden Schafherden an den Fluss getrieben und immer noch schwimmen auf jenem die Entenfamilien. Die Atmosphäre wirkt tatsächlich immer noch dörflich, auch wenn man es irgendwie kaum glauben sollte. Ich empfehle Georgioúpolis immer wieder als Standort und Ausgangspunkt für Kreta-Neulinge (und fahre nach wie vor gerne selbst dorthin). Zudem liegt Georgioúpolis auch sonst sehr „geschickt“: nach Chaniá und Réthymnon ist es nicht weit und auch das gesamte Hinterland ist sehr reizvoll. Ich verweise da nur auf den Kournás-See, Kap Drápanos, Kalýves, das erstaunlich stark bewaldete Hinterland Richtung Vrýsses etc.

Sehenswert
PicturesOG/georgi11.jpgDer Blick von der Hafenbrücke zum Fischerhafen. Vom Dorfplatz aus ein Stück Richtung Hafen laufen, dann links halten. Da der Fischerhafen praktisch in einer Flussmündung liegt, ist er sehr geschützt. Rechts vom Fluss (zum Meer hin gesehen) liegt am Ende einer langen Mole die Kapelle des Ágios Nikólaos, links vom Fluss auf der Landzunge die unten beschriebene Taverne „Arkadi“.

Am hinteren Ende der Kaliváki-Bucht im Westen des Ortes (siehe: Baden) liegt am Hang des Kap Drápano eine weitere Kapelle, zu der sich ein Spaziergang lohnt. Den kleinen Fluss am Ende der Bucht kann man dank einer Fußgängerbrücke nun auch trockenen Fußes überqueren.

Die Eukalyptus-Allee vom Dorfplatz aus Richtung Chaniá, an deren Ende ein seeähnlicher Biotop-Tümpel mit interessantem Pflanzen- und Tierbestand liegt. Da es hier auch Sitzgelegenheiten gibt, kann man alles in Ruhe beobachten und dabei z. B. picknicken.
Auch der Blick auf Dorf und Bucht vom „Arkadi“ oder vom „Panorama“ (ebenfalls weiter unten Näheres) aus ist sehenswert.

PicturesOG/georgi3.jpgBaden
Zum Allerschönsten an Georgioúpolis gehören die weitläufigen Sandstrände. Die ca. 300 Meter lange Kaliváki-Badebucht im Westen (hinter dem „Arkadi“) ist vor allen Dingen für Kinder ideal, da das Wasser nur sehr langsam tiefer wird. Weiterhin angenehm ist ein Süßwasserfluss, der am hinteren Ende der Bucht eiskalt ins Meer fließt, so kann man sich immer gleich das Salz abwaschen. Ein anderer Arm dieses Flusses bildet gleichzeitig den Fischerhafen des Dorfes. Der Fluss sorgt für die Feuchtigkeit des Hinterlandes, so dass es bis vor einigen Jahren hier immer noch Fälle von Malaria gegeben haben soll, wie die Einheimischen berichten. Ich wage dies allerdings zu bezweifeln (siehe auch oben).

Nach Osten reichen die Sandstrände kilometerweit, auch hier fließt ein Fluß ins Meer, über den eine sehr selbstgebaut aussehende Fußgängerbrücke führt. Einheimische warnen an diesem Strand allerdings gerne vor tückischen Meeresströmungen, besonders bei bewegtem Meer. Man sollte vielleicht darauf hören, denn ich habe auch schon persönlich eine gewisse „Sogwirkung“ verspürt. Auf Kinder achten!!!Read More

Drímiskos

Drímiskos

Das Dorf liegt am Südhang des Siderótas-Gebirges unterhalb der Straße von Spíli nach Keramés. Man nimmt es von der Straße aus gar nicht so richtig wahr. Es lohnt sich aber, mal hinein zu fahren und am alten Kafenío am Dorfplatz Rast zu machen.

PicturesOG/drimiskos2.jpgZu manchen Tageszeiten ist es zwar verwaist, es gibt ja nicht so viele Einwohner mehr. Im Sommer gibt es aber reichlich Verwandtenbesuch und im Kafenío tanzt(e) dann der (griechische) Bär. Ein herrliches Plätzchen, an dem man auch durchaus was Leckeres zu essen kriegt(e).Read More

Atsipópoulo

Atsipópoulo

„Bergdorf“ mit knapp 1.000 Einwohnern 5 Kilometer südwestlich von Réthymnon. Die Bewohner des Dorfes haben zum Glück darauf geachtet, dass viel alte Bausubstanz erhalten blieb und behutsam erneuert wurde. So liegt dieses Dorf pittoresk am Hang mit Meerblick.
Stolz ist man natürlich auf einen berühmten Sohn des Dorfes, Geórgios Chortatzís, Autor der „Erofíli“ und anderer Versepen.Read More

Asómatos

Asómatos

Das Dorf Asómatos liegt an der Straße von Réthymnon nach Plakiás kurz hinter dem Ausgang der Kourtaliótiko-Schlucht. Für den, der sich nicht unbedingt am Meer und in dem möglicherweise damit verbundenen Trubel befinden will, bietet es sich als Standort für Wanderungen in die Schlucht, nach Préveli oder nur quer durch die Berge an. Außerdem bietet das Dorf von vielen Stellen aus einen schönen Panoramablick über die Südküste.

PicturesOG/Museum_Asomatos_WW.jpgSehenswert
Das Museum Papa Michális Georgoulákis liegt in der Dorfmitte im Haus des Popen. Read More

Asigoniá (auch Ási Goniá)

Asigoniá (auch Ási Goniá)

PicturesOG/Asi Gonia 1_ww.jpgBergdorf südwestlich von Réthymnon. Man biegt ca. 11 Kilometer westlich von Réthymnon bzw. ca. 9 Kilometer östlich von Georgioúpolis von der „New Road“ Richtung Episkopí ab (nicht mit dem Episkopí im Bezirk Iráklion zu verwechseln!) und fährt über eine recht neue Umgehungsstraße größtenteils um diesen Ort herum weiter nach Süden in die Berge (von Episkopí aus sind es noch etwa 6 Kilometer). Man kann natürlich sowohl von Réthymnon als auch von Georgioúpolis gleich die alte Straße nehmen, die durch Episkopí hindurch- bzw. vorbeiführt. Die Umgehungsstraße ist sehr angenehm, da die Ortsdurchfahrt von Episkopí schon ziemlich sehr eng ist. Von Argyroúpoli aus sind es noch etwa 7 Kilometer weiter durch eine Schlucht in die Berge.Read More

Arólithos

Das „Dorf“ liegt ca. 10 Kilometer westlich von Iráklion an der alten Straße nach Réthymnon. Warum ich das Wort Dorf in Anführungszeichen gesetzt habe? Weil es kein wirkliches gewachsenes Dorf ist, sondern eine Art laographisches Freilichtmuseum. Ein künstliches Dorf, das allein für den Tourismus erbaut wurde. Das Ganze ist tatsächlich der Nachbau eines traditionellen kretischen Dorfes, mit Liebe gemacht, aber die dort arbeitenden „Einheimischen“ sind Schauspieler in einem großen Volkstheater.

Es ist alles da, was man in einem kretischen Dorf zu finden erwartet, Kirche, Häuser, Werkstätten, Kafenio … alles sehr malerisch und folkloristisch idyllisch … nur eben nicht so ganz richtig echt (sollte man da jetzt vielleicht Parallelen zu Knossós ziehen?).

Fotomotive gibt es reichlich, nur sollte der individuell Reisende lieber am Vormittag hinfahren, bevor sich Busladungen pauschal gebucht habender Reisender ins Dorf entleeren, um zuerst einmal diese kretische Ursprünglichkeit zu bestaunen, evtl. traditionelles Kunsthandwerk zu erstehen, und dann am Abend bei einer „Traditional Cretan Night“ abzufeiern. Read More

Arméni

Arméni

Das kleine Dorf an der neuen Straße von Réthymnon (knapp 10 Kilometer) nach Agía Galíni (und Plakiás) bietet etwas für Kulturinteressierte: Nach ca. 8 Kilometern von Réthymnon liegt rechts der Straße in einem Wäldchen eine spätminoische Nekropole (Grabstätte) mit einer Menge von Kammergräbern. Einige der hier gefundenen Sarkophage sind heute im Museum in Chaniá ausgestellt.Read More