Savathianón (Kloster)

Das Kloster liegt in der Nähe des Bergdorfs Rodiá (auch Rogdiá) etwa 20 Kilometer westlich von Iráklion.

Vor dem Ortseingang von Rodiá zweigt links eine ziemlich schlechte Schotterstraße ab, die zum Nonnenkloster Moní Savathianón führt. Es gibt unterwegs mehrere beschilderte Abzweigungen. Der Rückweg ist nicht beschildert, also merke man sich jeweils, wo man wie abgebogen ist.

PicturesOG/Moni Savathianon_ww.jpgDas Kloster liegt in einer sehr fruchtbaren und wasserreichen Schlucht und wird von etwa 20 Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Der kleine Klosterhof mit seiner üppigen Vegetation und den sprudelnden Quellen lädt ein, die klösterliche Stille zu genießen. Die Nonnen sind sehr gastfreundlich und bieten Handarbeiten zum Verkauf an (wenn man schon nichts kauft, sollte man einen kleinen Obulus hinterlassen, denn das Kloster braucht Geld zum Überleben). Savathianón (Kloster) weiterlesen

Rodiá / Rogdiá

Rodiá ist ein kleines Bergdorf westlich von Iráklion. Man nehme die alte (!) Straße nach Réthymnon und biege hinter Ammoudára rechts Richtung Rodiá (auch „Rogdiá“) ab. Von hier aus sind 9 Kilometer auf kurvenreicher, aber asphaltierter und gut befahrbarer Straße. Vom Dorf Rodiá aus bietet sich ein weiter Panoramablick zurück auf die Inselhauptstadt, die von hier oben schöner aussieht als aus der Nähe.

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Das Dorf erkundet man am besten zu Fuß. Am Ortseingang halten die Linienbusse, hier kann man auch parken. Ein kurzes Stück von hier entfernt, rechts unterhalb der Straße, die Überreste venezianischer Patrizierhäuser.
Ansonsten lohnt die Einkehr in einem der Kafenía, denn hier oben ist es ruhig und abgeschieden. Man kann so richtig vom Trubel unten am Meer entspannen.

Vor dem Ortseingang von Rodiá zweigt links eine ziemlich schlechte Schotterstraße ab, die zum Nonnenkloster Moní Savathianón führt.

Öffentliche Verkehrsmittel
2 x täglich Busverbindung von und nach Iráklion (am Wochende nicht).

Miliá

Das sehr interessante Projekt liegt im Westen der Insel in der Nähe des Dorfes Vlátos. Man fährt von dort aus ein kleines Stück Richtung Rogdiá und biegt in Richtung „Friedenspark“ ab.

Hier wurde eine alte kleine Ansiedlung von Bruchsteinhäusern mit viel Sorgfalt und Liebe im alten, einfachen Stil restauriert, und dient heute als eine Art Feriendorf für Touristen. Fernab von jedem Trubel (aber auch ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, deswegen muss man über ein eigenes Fahrzeug verfügen) kann man sich fühlen wie im Kreta von vor über 100 Jahren. Miliá weiterlesen

Vlátos

Der kleine Abstecher ist durchaus zu empfehlen, denn Vlatós ist ein typisch kretisches Bergdorf. In der Taverne wartet man schon mal etwas länger auf das Essen, da der Wirt meist erst nach der Bestellung die benötigten Zutaten im nahegelegenen Lebensmittelgeschäft besorgt. Das Kafenío des Dorfes Vlatós gehört dem Bürgermeister, der sehr gut auf Deutschland zu sprechen ist, da hier in der Nähe das bayerische Landwirtschaftsministerium eine Versuchspflanzung mit Steineichen finanzierte, die nun seit über 20 Jahren gut gedeiht.

Diese hat sich inzwischen zu einem herrlichen „Park“ entwickelt. Da man dies vielleicht als einen – wenn auch kleinen – kleinen Beitrag deutscher Wiedergutmachung bezeichnen kann und die Aktion auch mit Unterstützung der Bundeswehr stattfand, erhielt die Pflanzung den Namen „Friedenspark“. Man fährt nur ein kleines Stück von Vlatós Richtung Rogdiá weiter, dann biegt eine Piste dorthin ab.

Eine weiteres sehr interessantes Projekt erreicht man, wenn man vom „Friedenspark“ aus die Piste weiterfährt: Mília