Pitsídia / Komós-Strand

Pitsídia ist ein schönes (ein sehr schönes!) Binnendorf in der Messará-Ebene zwischen Festós und Mátala. Für viele ehemalige Fans von Mátala ist es längst ein mehr als gutes „Ausweichquartier“ geworden, was allerdings zur Folge hat, dass auch Pitsídia längst nicht mehr so ganz ruhig ist, sondern sich ebenfalls dankbar der Touristen annimmt. Die Preise sind hier aber durchweg etwas niedriger.

Baden
PicturesOG/Komos02_vk.jpgZum Strand von Komós biegt man mit dem Auto etwa in Ortsmitte von Pitsídia rechts (wenn man von Festós kommt) ab, ausgeschildert „Komós Beach“), fährt danach aber nicht die Steigung hoch, sondern biegt gleich wieder links ab. Die Straße ist bis auf die letzten paar hundert Meter asphaltiert. Hinter dem Strand gibt es einen zwar unebenen, aber benutzbaren Parkplatz, auf dem Strand selbst inzwischen auch die üblichen Liegen und Sonnenschirme zu mieten. Außer der Taverne am Südende der Bucht am Strand gibt es auch noch eine „Kantina“ mit Fast Food und gekühlten Getränken. Der Strand ist grobsandig, leider gibt es direkt unterhalb des Parkplatzes eine ganze Menge flacher großer Steinplatten, die das Baden bei unruhigem Meer nicht erleichtern. Weiter südlich ist es angenehmer bzw. bequemer. „Pitsídia / Komós-Strand“ weiterlesen

Mália

Mália ist das absolute Nonplusultra an touristischer Erschließung, um es einmal sehr vorsichtig auszudrücken. Ein Ort, den ich am liebsten ganz verschwiegen hätte, aber es gibt mehrere Gründe, warum das nicht geht – die Ausgrabungen des minoischen Palastes unweit des Ortes sind nur einer davon, wie Sie feststellen werden. Kritische Worte sind aber meines Erachtens nach absolut notwendig.

Vor knapp 25 Jahren stand hier noch ein kleines Straßendorf mit einer Stichstraße zum Meer hinunter, die über freies Feld führte. Zwei Hotels gab es unten am Strand, ich erinnere mich noch sehr gut daran. Nicht zuletzt dank dieses wirklich schönen Strandes und der kurzen Transferzeit von Iráklion hierher hat sich der Ort allerdings schnell zu einem der absoluten Zentren des pauschalen Tourismus entwickelt. Und wem es mehr oder weniger gleichgültig ist, welche Sonne seinen Bauch oder Busen bräunt, und wer darüber hinaus auf eine vielseitige Möglichkeit der Abendunterhaltung wert legt, der ist in Mália wahrscheinlich sogar gut aufgehoben, vor allen Dingen, wenn er Engländer ist. Denn diese haben den Ort recht fest in Beschlag genommen, allerdings nicht die angenehmen, die man anderswo treffen kann, sondern nur eine sehr spezielle Klientel, der es offensichtlich um Alkohol- und Drogenkonsum und Krawall ankommt, sorry! „Mália“ weiterlesen

Maláxa

Maláxa ist ein nettes Bergdorf oberhalb von Chaniá. Man folge der ausgeschilderten (alten) Ausfallstraße aus Chaniá Richtung Réthymnon, kurz vor dem Ortsausgang ist die asphaltierte Strecke zum Dorf Maláxa (rechts) ausgeschildert.
Maláxa hatte noch bis vor einigen Jahren keinen Anschluss ans Trinkwassernetz (wie die meisten Bergdörfer) und leidet wie viele andere unter dem Problem der Landflucht der jüngeren Leute. Inzwischen aber sind mit der Wasserleitung auch neue Bewohner gekommen, man sieht, dass an den Häusern etwas getan wurde und wird. „Maláxa“ weiterlesen

Loutró

Das kleine Fischerdorf liegt abgeschieden und malerisch an einer kleinen Bucht zwischen hohen Felsen. Keine Straße verbindet es (bisher) mit der Außenwelt, eine solche ist aber in Arbeit. Sie führt westlich von Anópolis bereits ein Stück hinunter. Es wird sicherlich aber nicht gelingen, diese Straße ganz bis nach Loutró hinein weiterzuführen, sonst müssten schon mehr als massive Eingriffe in die Geologie stattfinden. Leider ist den Kretern auch das zuzutrauen. Bis jetzt verbinden nur die Boote nach Agía Rouméli und Chóra Sfakíon mehrmals täglich das Dorf mit der Außenwelt.

PicturesOG/Loutro_wn.jpgDoch selbst hier hat sich durchaus bereits eine touristische Infrastruktur gebildet, da im Sommer inzwischen eine ganze Menge Besucher kommen, die gerade diese Abgeschiedenheit suchen (und sie hier auch finden). „Loutró“ weiterlesen

Léntas

PicturesOG/lentas1.jpgDie Straße von Górtys in der Messará-Ebene nach Léntas windet sich hinter dem Dorf Plátanos durch lauschige Olivenhaine, bis sie sich dann die kargen Hänge des Asteroússia-Gebirges hinauf schlängelt. Nur noch vereinzelt trifft man hier noch auf kleine frisch angelegte Olivenhaine. Von der Passhöhe aus bietet sich wie auch auf der gesamten Abfahrt hinunter ein herrlicher Blick auf das Libysche Meer. Besonders hübsch liegt abseits am Hang das Dorf Miamoú.

Léntas liegt an der Südküste Mittelkretas, reizvoll am Fuße wilder Felshänge. Ein hübsches Dorf, „Tourismus-Komfort“ gibt es bisher noch wenig bis gar nicht, Rucksacktouristen dafür um so mehr.
Léntas ist das (oder eines der) Mália des „alternativen Tourismus“, auch hier bleibt man (gern) unter seinesgleichen, allerdings nicht in Schicki-Micki-Discos, sondern mit Gitarren in Tavernen oder am Strand. Vor allen Dingen in der nächsten westlich gelegenen Dytikós-Bucht (die diesem Teil von Léntas inzwischen auch offiziell ihren Namen gibt, es gibt sogar ein Ortsschild) mit schönem Sandstrand und mehreren Tavernen, die alle das wilde Zelten erlauben (obwohl es dort auch Zimmervermietungen gibt). So haben sie dann auch gleich ihre Gäste.

PicturesOG/Lentas_vk.jpg Zimmer werden fast in jedem Haus im Dorf vermietet (Zitat: „Kaum war ich mit dem Auto auf dem Parkplatz und noch nicht einmal ausgestiegen, stürzten sich schwarzgekleidete Frauen wie die Raben auf mich und kreischten ‚rooms, rooms‘. Diese wurden dann zu hoffnungslos überhöhten Preisen angeboten“).

Wie überall in solchen Orten heißen hier inzwischen viele Tavernen „Taverns“ oder „Pubs“, dies ist natürlich die Kehrseite des zentralen Alternativtourismus. Im „Paradise“ donnert abends jetzt sogar die Diskothek.

Die ehemals bekannte Limonadenfabrik „Lenta“ ist nach Miámou oben am Berg umgezogen.

PicturesOG/lentas2.jpgBerühmt ist der „weinende Löwe“ von Léntas, eine Felsformation im Meer, in der man tatsächlich mit ein bißchen Phantasie einen Löwen erkennen kann. Der Legende nach lebten auf Kreta auch Löwen, als es noch zur Landmasse von Afrika gehörte. Als die Insel dann abbrach und davonschwamm, versäumte es einer der Löwen, rechtzeitig abzuspringen (Löwen können angeblich nicht schwimmen). Als er die Heimat in der Ferne verschwinden sah, legte er sich an den Strand und weinte bittere Tränen, so lange bis er versteinerte.

Und wen es zwischendurch wieder nach Bildung und Kultur gelüstet, der wandere mal ein paar Meter östlich aus dem heutigen Dorf hinaus und wird oberhalb die Überreste einer griechisch-römischen Stadt vorfinden, des antiken „Lebena“, welches der Hafen von Górtys war. Über einer angeblichen Heilquelle (sie wird auch heute noch besucht) stand seinerzeit der Asklepios-Tempel, heute sind nur noch zwei seiner insgesamt 16 Säulen übrig. Neben dem Tempel ist ein Raum mit einem römischen Mosaik zu sehen, das ein Seepferdchen und zwei Palmen zeigt. Hier wurde in einem unterirdischen Raum auch der Tempelschatz aufbewahrt. Suchen lohnt sich nicht, er wurde bereits in römischer oder byzantinischer Zeit geraubt.

Ärztliche Versorgung
Die nächstliegenden Apotheken, Ärzte und eine Klinik findet man in Míres.

PicturesOG/Lentas1_gwg2.jpgBaden
Direkt am Dorfstrand oder westlich „hinter dem Löwen“ am Dytikós- oder Dyskós-Strand (vom Dorf aus etwa 20 Minuten zu Fuß) sowie östlich in der Loutrá-Bucht (ca. 3 Kilometer) mit dem neuen Hafen oder am kleinen Strand Paralía Petáki etwa auf halber Strecke dorthin. Am eigentlichen Ortstrand auch eine Vermietung von Paddel- und Tretbooten. „Léntas“ weiterlesen

Kolymbári

Kolymbári

Das Dorf liegt an der Nordküste westlich von Chaniá, dort wo die Halbinsel Rodópou beginnt.

Allgemeines – Essen und Trinken
Biegt man rechts von der Durchgangsstraße in den Ort ab, ist nach wenigen Metern bereits das beste Lokal von Kolymbári erreicht, die Taverne „Lefka“ von Níkos Vravákis. Níkos hat hier allerhand unter einem Dach vereinigt. Eine wirklich gute Taverne mit qualitativ vorzüglichem Angebot (soweit vorhanden, unbedingt den „Xifías“ (Schwertfisch) probieren) und sehr freundlicher Bedienung, einen Souvenir- oder besser Kunstgewerbeladen (mit eigener Töpfereiproduktion), und er vermietet auch Zimmer. Zum Strand ist es nicht sehr weit.

Etwas mehr als 1 Kilometer weiter beginnt dann der eigentliche Ort, der noch relativ beschaulich ist. Auf der rechten Seite der Zufahrtsstraße liegt die örtliche Polizeistation. Post und OTE befinden sich ebenfalls beide an der Hauptstraße (direkt an der Post auch ein Arzt), noch weiter hinten zwei Fischtavernen („Argentina“ und „Diktynna“) und die Taverne „Plaza“. Auch am Strand vor dem Dorf liegen mehrere Lokale direkt nebeneinander, zu erwähnen sind „O Nikiforos“ und „Kyma“. Besonders Liebhaber frischen Fischs kommen in Kolymbári voll auf ihre Kosten! „Kolymbári“ weiterlesen

Falássarna

Falássarna

Falássarna liegt an der schmalen Westküste der Insel. Einerseits ist es bekannt durch die spärlich vorhandenen Ausgrabungen, andererseits gilt es seit längerem als einer der kretischen Geheimtips für das individualreisende Volk. Es liegt weit ab vom Schuss, und trotzdem trifft man hier allerlei Leute.

PicturesOG/falassarna_gwg.jpgAndererseits stehen im Umland von Falássarna jedes Jahr mehr Gewächshäuser, sie sehen nicht schön aus, sorgen aber für reichen landwirtschaftlichen Ertrag, da sie vor allem den ganzen Winter über bewirtschaftet werden können. Leider setzt sich diese Art der Landwirtschaft auf Kreta nun immer mehr auch fern der Messará-Ebene durch, wo das Ganze begonnen hat. Wie gesagt, es bringt Geld, aber besonders schön sind diese Plastikplanen-Landschaften nun wirklich nicht. „Falássarna“ weiterlesen

Chóra Sfakíon

Chóra Sfakíon

PicturesOG/chorasfak3_gwg.jpgChóra Sfakíon ist die Hauptstadt der Sfakiá, des wildesten und unzugänglichsten Teils Kretas an der Südküste, der auch unter der jahrhundertelangen Herrschaft der Türken auf der Insel nie gänzlich erobert und beherrscht wurde. Auch die Deutschen hatten mit den Sfakióten die allergrößten Schwierigkeiten, und nicht nur deshalb gelten diese – nach Meinung der übrigen Griechen – auch heute noch als die wildesten und gefährlichsten unter den Kretern. „Chóra Sfakíon“ weiterlesen

Chersónisos / Límin Chersonísou

Chersónisos / Límin Chersonísou

Límin Chersonísou ist eines der absoluten Touristik-Zentren östlich von Iráklion an der Nordküste. Allgemein erscheint es in den Katalogen als Chersónisos, das eigentliche Dorf liegt aber ein Stück im Landesinneren. Dort ist es sehr viel volkstümlicher und vor allen Dingen ruhiger.
Límin Chersonísou ist der „Hafen“ des oberen Dorfes.

Einstmals lag hier ein ruhiges und fast romantisches Fischerdörfchen in einer malerischen Bucht – heute füllen etwa 60 oder mehr Hotels die selbige. Auf die Schnelle und ohne Rücksicht auf Verluste hochgezogen und bevorzugt im pauschalen Tourismusgeschäft angeboten, das Geschäft blüht. Wer einen gut organisierten Trubel liebt, der ist hier ganz gut aufgehoben. Allerdings wird er kaum noch feststellen können, dass er sich auf Kreta befindet. „Chersónisos / Límin Chersonísou“ weiterlesen

Cháni Kókkini (auch: Kókkini Cháni)

Cháni Kókkini (auch: Kókkini Cháni)

Diese Ansiedlung liegt in der „Pauschal-Meile“ östlich von Iráklion an der Nordküste. Sie besteht fast ausschließlich aus Lokalen und „Rent Rooms“ (und Strand).

Von Iráklion aus im Zentrum auf der linken Seite neben der Bäckerei. das Büro von „Kokális – The best cars“, welches von Frau Kokális geführt wird. Sie spricht gut deutsch und vermietet nicht nur preiswerte Autos, sondern vermittelt und organisiert Ausflüge, wechselt Geld und bietet preiswerteren Telefon-Service als die Hotels ringsum. „Cháni Kókkini (auch: Kókkini Cháni)“ weiterlesen