Domatopiláfi (Tomatenreis)

Zutaten
2 Tomaten – enthäutet und gehackt
1 Zwiebel – gehackt
4 Essl. Butter
1-2 Teel. Tomatenmark
Pfeffer
1 gestrichener Teel. Salz
1 Prise Zucker
ca. 0,4 l Rinder- oder Hühnerbrühe (oder heißes Wasser mit entsprechendem Extrakt)
200 g Langkornreis

Zubereitung
Zwiebel in einem Topf mit der Butter andünsten, Tomaten hinzugeben und mit dünsten. Tomatenmark und Gewürze hinzufügen. Brühe angießen und nach dem Wiederaufkochen den Reis in 25-30 Minuten ausquellen lassen, bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist.

Tipp
Wenn Sie einen Vorrat an Tomatensauce haben, dann benutzen Sie statt der frischen Tomaten ca. 1/8 l davon. Den Zucker lassen Sie dann weg, der Rest der Zutaten bleibt gleich.

Auf die gleiche Art kann man Kritharákia zubereiten. Sie schmecken noch besser, wenn sie mit Reibkäse bestreut kurz überbacken werden.

Beilage für 4 Personen
Zubereitung ca. 35 Minuten

Avgá mátia kókkina (Rote Spiegeleier)

Zutaten pro Person
Eine große oder zwei kleine Tomaten
3 Eier
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Olivenöl in der Pfanne erhitzen.
Die Tomate in kleine Würfel schneiden und in die Pfanne geben und richtig gut anbraten. Dann die drei Eier „draufhauen“, also drei Spiegeleier über den Tomaten aufschlagen, salzen, pfeffern.

Optimal schmeckt dazu – wie zu vielen anderen Gerichten auch – ein Stück Féta mit Olivenöl und Orégano, ein Tellerchen schwarze Oliven und frisches Brot.

Rezept von Bettina

PS von mir: Ich könnte mir vorstellen, das noch mit gebratenen Speckstückchen und Zwiebeln anzureichern – so für mich persönlich – aber es muss sicher nicht sein. Diese Variante wäre wohl  noch würziger, Bettinas schmeckt sicher aber genau so saftig – die Tomaten machen es eben.

Sparangisaláta (Griechischer Spargelsalat)

Zutaten
500 g weißer Spargel
150 g Fleischtomaten
1 Bund (ca. 200g) Ruccola
200 g Féta
20 schwarze entkernte Oliven
10 milde Peperoni

Zutaten für die Vinaigrette
10 Essl. bestes Olivenöl (nach Geschmack auch mehr)
7 Essl. weißer Balsamico-Essig (sieht schöner aus als dunkler)
Salz, Zucker, Pfeffer

Zubereitung
Den Spargel sorgfältig schälen, holzige Enden abschneiden, die Stangen längs halbieren und schräg in drei Teile schneiden.

Die Tomaten waschen und vierteln, die Stielansätze herausschneiden. Den Ruccola waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Féta in Würfel schneiden. Zwei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Spargel dazugeben und fünf Minuten unter Wenden anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Weiteres Öl und Balsamicoessig dazugeben, einmal aufkochen, Pfanne vom Herd nehmen.

Aus dem restlichen Öl, dem Balsamicoessig, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette anrühren. Ruccola und Tomaten darin wenden, herausheben und auf Portionstellern anrichten.

Den Spargel aus der Pfanne nehmen und darauf anrichten. Den Féta auf dem Salat verteilen. Die Reste der warmen und der kalten Vinaigrette mischen und über dem Käse verteilen. Oliven und Peperoni klein schneiden und darüber streuen.

Dies ergibt ein buntes und dekoratives Erscheinungsbild, das Auge isst schließlich mit.

Domátes me féta sto foúrno (Tomaten mit Schafskäse überbacken)

Zutaten
800 g vollreife Tomaten
Butter zum Einfetten
1 Teel. getrockneter Oregano
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
400 g Féta
4 Eier
4 Essl. süße Sahne
1 Essl. Paprika edelsüß
2 Essl. Olivenöl

Zubereitung
Tomaten wie üblich enthäuten, entkernen und die harten Stängelansätzen entfernen. Das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden (ersatzweise geschälte Tomaten aus der Dose, dann aber jedenfalls die Flüssigkeit nicht mit verwenden!)

Eine feuerfeste Form gut mit Butter einfetten. Die Tomaten hinein geben, mit Oregano bestreuen und etwas salzen und pfeffern.

Féta mit der Gabel zerdrücken, mit den verquirlten Eiern und der süßen Sahne verrühren und mit Paprika, Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Die Tomaten damit übergießen, mit Olivenöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei ca. 220 Grad (Gas: Stufe 4) 15-20 Minuten überbacken. Wenn die Eimasse stockt und leichte Farbe bekommt, dann ist das Gericht fertig.
Sofort servieren – dazu griechisches Weißbrot oder Fladenbrot.
Rezept von Reinhilde

Souzoukákia Smyrnéika (Hackfleischröllchen auf Smyrna-Art)

Zutaten
600 g Hackfleisch, am besten vom Lamm
1 Tasse Brotkrumen, gut zerkleinert
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
4 Tomaten (oder eine Dose geschälte Tomaten)
etwas Zucker
reichlich Olivenöl zum Braten
Kreuzkümmel (siehe Kímino)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Brotkrumen in Wasser einweichen, dann gut auspressen.
Das Hackfleisch mit den ausgepressten Brotkrumen, dem Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vermengen. Kneten und längliche Röllchen formen.

Das Olivenöl erhitzen und Hackröllchen darin anbraten. Öl abgießen, etwa eine halbe Tasse auffangen.
Die Tomaten kurz mit kochendem Wasser überbrühen und häuten, dann pürieren. Öl und pürierte Tomaten in eine Pfanne geben. Zucker, Salz und Pfeffer zugeben und die Sauce etwa 10 Minuten köcheln lassen. Souzoukákia hinzu geben, noch etwas kochen lassen und servieren.

Reicht für etwa drei Hungrige, wenn es Vorspeisen davor gibt oder für sechs, wenn die Souzoukákia die Vorspeise sind.

Rezept von Dörte

Kritharáki-Saláta á la Dörte

Zutaten
300 g Kritharákia, gekocht
1 Paprikaschote rot
1 Fleischtomate
4 griechische Peperoni, mild pikant eingelegt
(auf Wunsch eine scharfe Peperoni oder 2 Piri-Piri)
1 TL Basilikum, TK
3 EL Olivenöl
100 g Féta mit Peperoni
etwas Salz

Zubereitung
Paprika und Tomate waschen, abtrocknen, klein schneiden. Peperoni ebenfalls klein schneiden.
Gekochte Kritharákia in eine Schüssel geben und mit dem klein geschnittenen Gemüse, Öl, Salz und Basilikum sowie etwas von der Peperoni-Brühe ordentlich vermengen. Kalt stellen und etwa ein bis zwei Stündchen – gern auch länger – durchziehen lassen.

Käse würfeln und über den Salat geben, diesen dann zu gegrilltem oder kurz gebratenem Fleisch oder Fisch reichen.
Eignet sich auch für ein Picknick oder ähnliches.

Rezept von Dörte

Kritikí Saláta á la Adriána (Kretischer Salat auf Adriánas Art)

Adriána ist unsere liebe Freundin vom Kástro Kerá. Normalerweise erklärt sie nie ihre Rezepte, weil sie wie die meisten Hausfrauen immer nach Gefühl (und das sehr gut) kocht. Aber eines hat sie uns doch verraten.

Zutaten
1 kg Kartoffeln
2 Teel. Kapern
2 große Fleischtomaten
4 hartgekochte Eier
1 Bund glatte Petersilie
4 Schalotten (oder Frühlingszwiebeln)
gutes Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz

Zubereitung
Die Kartoffeln kochen, pellen und noch warm in Scheiben schneiden. Mit den Kapern, den klein geschnittenen Schalotten und der klein gehackten Petersilie vermischen.

Eier in Viertel, Tomaten in Achtel oder kleinere Stücke schneiden. Diese etwa zur Hälfte vorsichtig unter die Kartoffeln heben, den Rest zum Dekorieren verwenden.

Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer und Salz verquirlen und den Salat damit übergießen.
Am leckersten: Noch lauwarm servieren.

Für 4 Personen

Gígandes Saláta (Salat aus weißen Riesenbohnen)

Zutaten
250 g weisse Riesenbohnen (Gígandes)
Selleriegrün
1 Möhre
1 Tomate
Salz und Pfeffer

Zutaten für die Marinade
4 Essl. Olivenöl
2 Essl. Essig oder Zitronensaft
1 feingehackte Zwiebel
1 Essl. glattblättrige Petersilie, feingehackt
Salz

Zubereitung
Die Bohnen mehrere Stunden in kaltem Wasser einweichen, das Einweichwasser weg schütten und die Bohnen in 2 l kaltem Wasser zum Kochen bringen. „Gígandes Saláta (Salat aus weißen Riesenbohnen)“ weiterlesen

Avokándos (Avocados) á la Chaniá

Dies ist nicht etwa ein Spezialitäten-Rezept aus der Stadt Chaniá, sondern stammt von Regina, die mir ihren Nachnamen nicht verraten hat, und die auch unter dem Künstlernamen Chaniá in Erscheinung tritt.

Zutaten
2 Avocados
1 frische Zitrone
1 kleine Zwiebel
1 kleine Tomate (falls gewünscht)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Avocados längs bis zum Kern durchschneiden, die Hälften trennen und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch in ein Schüsselchen mit dem Löffel auskratzen und sofort den Saft einer frisch gepressten Zitrone darüber geben. Zwiebel und ggfs. Tomate sehr fein würfeln, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und mit einer Gabel so fein zerdrücken und vermischen wie möglich.
Mit frisch aufgebackener Pítta oder fast noch besser frischem Weißbrot servieren. Als Frühstück oder als Mesé.