Domatopiláfi (Tomatenreis)

Zutaten
2 Tomaten – enthäutet und gehackt
1 Zwiebel – gehackt
4 Essl. Butter
1-2 Teel. Tomatenmark
Pfeffer
1 gestrichener Teel. Salz
1 Prise Zucker
ca. 0,4 l Rinder- oder Hühnerbrühe (oder heißes Wasser mit entsprechendem Extrakt)
200 g Langkornreis

Zubereitung
Zwiebel in einem Topf mit der Butter andünsten, Tomaten hinzugeben und mit dünsten. Tomatenmark und Gewürze hinzufügen. Brühe angießen und nach dem Wiederaufkochen den Reis in 25-30 Minuten ausquellen lassen, bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist.

Tipp
Wenn Sie einen Vorrat an Tomatensauce haben, dann benutzen Sie statt der frischen Tomaten ca. 1/8 l davon. Den Zucker lassen Sie dann weg, der Rest der Zutaten bleibt gleich.

Auf die gleiche Art kann man Kritharákia zubereiten. Sie schmecken noch besser, wenn sie mit Reibkäse bestreut kurz überbacken werden.

Beilage für 4 Personen
Zubereitung ca. 35 Minuten

Kratyliótika 5

Zeilen sollen’s werden vier
les ich diesen Morgen hier;
hab Kratylos nur noch im Sinn,
wo kommen wir denn da noch hin?

Silben sollen’s werden acht
(das hat der Klaus uns so gesacht).
In meinem Kopf ist Kratylos –
was denkt mein Auftraggeber bloß???

Jetzt sitz‘ ich hier und denke nach …
mir fällt nichts ein, oh welche Schmach!
Und Kratylos in meinem Kopf
kratzt auch nur fragend seinen Schopf.

Also, Jungs, ich lass es lieber,
mein Kopf ist heiß schon, wie im Fieber.
Ach Kratylos, oh Kratylos –
lass endlich die Gedanken los!

Schuften soll ich am PC,
vom Zeichnen tun die Finger weh.
Kratylos gibt allmählich Ruh‘,
verkriecht sich still und schaut mir zu.

Doch wenn die Arbeit ist vollbracht
und ich sag allen „Gute Nacht“,
dann fürcht‘ ich, Kratylos wird wach
und ich denk wieder drüber nach! (Aleko)

Die Erbsensuppe schmeckte fein,
doch zwischendrin war wohl ein Stein.
Beim Zahnarzt sitzt nun Kratylos,
denn die Schmerzen sind soooo groß! (Anja + Thomas)

Ne kleine „Schnegge“ sagte
zu ihrem Herrn Papa:
„Wenn Kratylos nicht trödeln würde,
wären wir längst da!“ (Schnegge)

„Oh lieber Gott, doch nicht schon wieder,“
sagte Erna zu dem Dieter.
Kratylos spricht: „Es ist schon Mai,
da ist das Jahr doch fast vorbei!“

Der Minotaurus ist bekannt,
Onassis kennt das ganze Land!
Nun ist auch Kratylos ein Star
und alle finden’s wunderbar! (Astiraki)

Kreta-Klaus in seinem Haus
gab gestern Abend einen aus.
Kratylos wollt‘ schnell nach Köln,
gelandet ist er dann in Mölln! (Justussi)

Zwei Tage Urlaub von PC
und Kreta-Forum … doch oh je:
Da sah ich Kratylos doch sitzen
auf des Feldbergs höchsten Spitzen.

Wie er nur durch den Nebel kam?
(es fuhr nämlich keine Seilbahn),
er stieg zu Fuß ohne Gezeter
auf vierzehndreiundachtzig Meter! (Marga)

Warum ist bloß von unsrem Ort
denn der Bahnhof so weit fort?
Kratylos entgegnet weise:
„Man baut den Bahnhof nah am Gleise!“

In diesem Thread kein Kopf mehr raucht,
die Ideen sind aufgebraucht.
Kratylos ist leicht gereizt:
Man hat poetisch ihn verheizt! (Anja + Thomas)

Ideen hin, Ideen her,
Herr Kratylos, der will nicht mehr,
dass immer er den Kopf hinhält,
damit das Dichten leicht uns fällt. (Dafi)

Die Dafi hat es wohl erkannt:
Auch A+T sind ausgebrannt.
Kratylos meint: „Ist ja schon gut,
Ihr habt gedichtet bis auf’s Blut!“ (Astiraki)

He Astiraki, alter Wicht,
wir ausgebrannt? Noch lange nicht!
Kratylos hat das längst erkannt
und uns zu Hofdichtern ernannt!

Wir wollen aber recht bescheiden
diesen Titel gern vermeiden.
Kratylos findet es nicht gut,
wenn man sich damit schmücken tut.

Unser dichterisches Streben
könnte jetzt wohl Ärger geben.
Kratylos meint: „Nein, alter Wicht
nennt man andre User nicht!“

Bescheidenheit ist eine Zier,
wir sind ja nicht alleine hier.
Um Kratylos nicht zu betrüben,
wir uns in Mäßigung nun üben! (Anja + Thomas)

Kloster Odigítrias

PicturesOG/odigitrias_wn.jpgIm Kloster Odigítrias an der Straße zwischen Kalí Liménes und Sívas in den Asteroússia-Bergen südlich der Messará-Ebene wird am 15. August das große Fest der Panagía (Hl. Jungfrau) Odigítrias gefeiert. Und auch sonst ist es sehenswert.

Wer mit den Mönchen etwas näher ins Gespräch kommt, dem zeigen sie wahrscheinlich auch die Fluchthöhle, die sie vor den türkischen Übergriffen schützte. Ganz allein nämlich findet man sie nicht (und auch die Türken haben sie nie gefunden).