Route 16 – Von Chaniá an der Nordküste entlang nach Westen bis Kastélli Kissámou

Man verlässt Chaniá auf der (alten) Haupstraße nach Westen Richtung Kastélli. Am Ortsausgang von Chaniá zweigt hinter einer Brücke links die Straße zur Omalós-Hochebene und zur Samariá-Schlucht sowie nach Soúgia ab.

Ca. 1 Kilometer hinter dem (alten) Ortsausgang erkennt man links oberhalb der Straße eine Säule mit einem stürzenden Adler darauf. Es ist ein Denkmal, welches die deutschen Besatzer gleich nach der Eroberung der Insel im Zweiten Weltkrieg zu Ehren ihrer Gefallenen errichteten. Es ist nicht wirklich sehenswert, ich erwähne es nur, weil es von der Toleranz der Kreter zeugt. Anderswo wäre es vermutlich längst abgerissen.

Ein kleines Stück weiter geht es rechts ab zum Camping Chaniá, einem kleinen, aber vorwiegend schattigen Platz, sehr gemütlich, allerdings ein wenig kompliziert zu erreichen. Lange Wohnwagengespanne könnten Probleme bekommen.

Man durchfährt nun das neue „Gewerbegebiet“ von Chaniá, die Straße nimmt die Breite eines Boulevards an, links und rechts moderne Bauten, man ist froh, wenn man raus ist.Read More

Plataniás

Der Nachbarort von Agía Marína an der Nordküste westlich von Chaniá ist leider inzwischen auch mehr als touristisch „infrastrukturisiert“. Bis vor einigen Jahren konnte ich diesen Ort noch als das „Gegenteil von Agía Marína“ bezeichnen, das ist aber vorbei.
Das alte Dorf oben auf dem Hügel ist immer noch besuchenswert. Unten ist inzwischen aber auch sehr viel los.
Der Badestrand ist überwiegend sandig.Read More

Máleme

Máleme

Dieses Dorf an der Nordküste westlich vom Chaniá wurde im Zweiten Weltkrieg wegen seines Flughafens als erstes von deutschen Fallschirmjägern erobert.
Dass dies nicht ohne Verluste geschah, davon zeugt ein deutscher Soldatenfriedhof oberhalb des Dorfes.

PicturesOG/maleme.jpgEin Platz der Ruhe und der eindringlichen Mahnung, vor allen Dingen, wenn man anhand der Geburtsdaten der hier Beerdigten ihr Alter nachrechnet. Sie sind ebenso sinnlos gestorben wie alle Einheimischen oder die englischen Soldaten, die auf dem Soldatenfriedhof bei Souda die letzte Ruhe gefunden haben.Read More

Kolymbári

Kolymbári

Das Dorf liegt an der Nordküste westlich von Chaniá, dort wo die Halbinsel Rodópou beginnt.

Allgemeines – Essen und Trinken
Biegt man rechts von der Durchgangsstraße in den Ort ab, ist nach wenigen Metern bereits das beste Lokal von Kolymbári erreicht, die Taverne „Lefka“ von Níkos Vravákis. Níkos hat hier allerhand unter einem Dach vereinigt. Eine wirklich gute Taverne mit qualitativ vorzüglichem Angebot (soweit vorhanden, unbedingt den „Xifías“ (Schwertfisch) probieren) und sehr freundlicher Bedienung, einen Souvenir- oder besser Kunstgewerbeladen (mit eigener Töpfereiproduktion), und er vermietet auch Zimmer. Zum Strand ist es nicht sehr weit.

Etwas mehr als 1 Kilometer weiter beginnt dann der eigentliche Ort, der noch relativ beschaulich ist. Auf der rechten Seite der Zufahrtsstraße liegt die örtliche Polizeistation. Post und OTE befinden sich ebenfalls beide an der Hauptstraße (direkt an der Post auch ein Arzt), noch weiter hinten zwei Fischtavernen („Argentina“ und „Diktynna“) und die Taverne „Plaza“. Auch am Strand vor dem Dorf liegen mehrere Lokale direkt nebeneinander, zu erwähnen sind „O Nikiforos“ und „Kyma“. Besonders Liebhaber frischen Fischs kommen in Kolymbári voll auf ihre Kosten!Read More

Geráni (Nomós Chanión)

Geráni (Nomós Chanión)

Ansiedlung zwischen Plataniás und Máleme westlich von Chaniá an der Nordküste. Die „Touristenmeile“ ist hier fast zu Ende, aber es gibt auch schon pauschal angebotene Hotels. Hier fließt außer in sehr heißen Sommern ein Süßwasserfluss ins Meer, die Landschaft ist eher sanft und agrarisch genutzt: Obst- und Gemüse oder Weinanbau. Der Ort an sich bietet nichts Weltbewegendes, aber natürlich viele Ausflugsmöglichkeiten durch West- und Südwest-Kreta.
Dafür ist ein eigenes oder gemietetes Fahrzeug zu empfehlen.Read More

Camping Nopígia

Camping Nopígia

Dieser Campingplatz liegt an der Straße von Kolymbári nach Kastélli Kissámou (ca. 6 Kilometer vor Kastélli). Ein schöner Platz mit Taverne/Bar, Mini-Market, Swimming-Pool und natürlichem Schatten durch Bäume. Im ziemlich verschlafenen Dorf Nopígia nebenan gibt es eine gute Taverne: „O Sargos“.Read More

Agía Marína

Die touristisch lebhafte Ansiedlung Agía Marína direkt am Meer liegt westlich von Chaniá an der Nordküste von Kreta. Zusammen mit ihrem Nachbarort Plataniás bildet sie das Haupttouristenzentrum westlich von Chaniá.
PicturesOG/ag_marina.jpgDer Strand ist schön (grobsandig mit felsigen Abschnitten – interessant zum Schnorcheln), aber ziemlich schmal (8-15 Meter) und in der Regel recht voll. Außerdem liegt er teilweise sehr nah an der Durchgangsstraße von Agía Marína, die allerdings dank der „New Road“ von Chaniá nach Kastélli Kissámou inzwischen etwas „verkehrsberuhigter“ ist.

Die alte Durchgangs- und heutige „Nur-Hauptstraße“ hat sich von Agía Marína bis zum Nachbarort Plataniás nahtlos zu einem „richtigen Boulevard“ entwickelt, mit Einkaufsmöglichkeiten jeder Art (aber immer noch zu viel Verkehr).

Dort findet auch das abendliche Flanieren, die Volta, statt. Die Bürgersteige sind laut Hinweis von Petra Spielmanns allerdings eine Katastrophe, da jeder Hausbesitzer selbst dafür verantwortlich ist. Was das bedeutet, liegt auf der Hand, für Behinderte und Kinderwagen unzumutbar. Und wenn von „verkehrsberuhigt“ die Rede ist, so gilt das für LKWs, andere Fahrzeuge gibt es noch reichlich. Zebrastreifen fehlen natürlich.
Ich danke auch für die weiteren Empfehlungen bzw. Hinweise von Petra: Es gibt mittlerweile etwa 50 Tavernen und 20 Bars, keine Disco, kein lautes Nightlife, aber Shops sowie Rummel durch verschiedene Hotelevents.
Ihre Tavernen: Am Strand „Mitsos“, Familienbetrieb, gut und günstig, Palmen, oft frischer Fisch. Halb hoch im Dorf, eng, aber mit Riesenportionen: „Horiatiko“, viele Stammgäste!

Wie andernorts öfter auf Kreta, liegt das „richtige alte Dorf“ Agía Marína ein Stück landeinwärts und ist mindestens einen Abstecher in die Taverne von Troulákis am Dorfplatz wert (ruhig und im Sommer angenehm kühl, wenn auch nicht mehr ganz so traditionell wie ehedem).
Der Ort lebt in erster Linie vom Pauschaltourismus. Ich bestreite aber nicht, dass es viele Reisende gegeben hat und gibt, die sich hier sehr wohl gefühlt haben und fühlen.

Es gibt auch noch die eine oder andere eher familiäre Unterkunft. So z. B. die Appartements „Erofíli“ direkt am Strand. Die meisten Zimmer bzw. Appartements liegen zum Meer, einige allerdings auch zur Straße. Die Anlage wird von der deutsch-griechischen Familie Pyrovolákis geführt. Terrassenhof, Strandliegen und Schatten sind inbegriffen.

Öffentliche Verkehrsmittel
Ständige und regelmäßige Busverbindung mit Chaniá.

Ravdoúcha

Ravdoúcha

Das Dorf liegt oberhalb der Westküste der Halbinsel Rodópou im Nordwesten der Insel. Inzwischen muss man nicht mehr die alte Straße zwischen Chaniá und Kastélli befahren, um nach Ravdoúcha zu kommen. Die Abzweigung ist auch von der „New Road“ aus ausgeschildert.

Hier sei insbesondere einer meiner Lieblingsplätze auf Kreta beschrieben:
Man fährt im Dorf bis zur Kirche, die links an der Straße liegt. Direkt gegenüber der Kirche biegt rechts ein asphaltierter Weg ab, der steil hinunter zum Meer führt (Schild: „Pros Paralia Tavern“, was soviel heißt wie: „zum Strand und zur Taverne“).Read More