Ravdoúcha

Ravdoúcha

Das Dorf liegt oberhalb der Westküste der Halbinsel Rodópou im Nordwesten der Insel. Inzwischen muss man nicht mehr die alte Straße zwischen Chaniá und Kastélli befahren, um nach Ravdoúcha zu kommen. Die Abzweigung ist auch von der „New Road“ aus ausgeschildert.

Hier sei insbesondere einer meiner Lieblingsplätze auf Kreta beschrieben:
Man fährt im Dorf bis zur Kirche, die links an der Straße liegt. Direkt gegenüber der Kirche biegt rechts ein asphaltierter Weg ab, der steil hinunter zum Meer führt (Schild: „Pros Paralia Tavern“, was soviel heißt wie: „zum Strand und zur Taverne“).Read More

Neápolis

Neápolis

Das Landstädtchen Neápolis liegt etwas abseits der „New Road“ zwischen Mália und Ágios Nikólaos im Nordosten der Insel. Zwei bis drei Kilometer hinter einem der seltenen Straßentunnel auf Kreta (dieser ist sogar 275 Meter lang), erreicht man die Abzweigung PicturesOG/neapolis.jpgnach Neápolis, welches einen kleinen Verkehrsknotenpunkt darstellt. Hier treffen sich die „New Road“ und die alte Straße für einen Moment, man kann also statt der bequemen Strecke direkt nach Ágios Nikólaos die kurvenreiche alte Straße nehmen oder sogar den ebenso kurvenreichen nördlichen Umweg über Fourní, der nördlich von Ágios Nikólaos bei Eloúnda das Meer erreicht. Außerdem zweigt in Neápolis die zweite Strecke in die Lassíthi-Hochebene von der nördlichen Hauptstraße ab.Read More

Kavoúsi

Kavoúsi

Kavoúsi ist ein nettes Dorf unweit der Nordküste an der Hauptstraße von Ágios Nikólaos nach Sitía (einige wenige Kilometer hinter der Abzweigung nach Ierápetra). Ringsum ist es recht grün: Weinberge, Olivenbäume und Gärten.
Auch das Dorf und seine Tavernen an der Straße wirken einladend. Ich habe mir schon oft vorgenommen, hier mal länger zu bleiben und nur auszuspannen, trotz der Hauptdurchgangsstraße ziemlich weit weg von allem, aber „mich treibt’s bisher immer zu sehr um“. Vielleicht kriege ich es noch mal hin.

Sehenswert
Die byzantinischen Kirchen des „Ágios Geórgios“ und der „Dhódheka Apostóloi“ (der 12 Apostel) mit Heiligenbildern aus dem 16. Jahrhundert. Auch die Kirche der „Panagía“ (der Muttergottes) aus dem 19. Jahrhundert ist wegen ihrer holzgeschnitzten Ikonenwand einen Besuch wert.

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Camping Goúrnia Moon – Nordküste Kreta

An der Nordküste von Kreta, ungefähr 15 Kilometer von Ágios Nikólaos entfernt liegt links unterhalb der Straße nach Sitía der Campingplatz „Gourniá Moon“.

PicturesOG/campinggournia.jpgDer Campingplatz „Gourniá Moon“ ist gepflegt und bietet inzwischen fast überall natürlichen Schatten. Restaurant, Supermarkt, Swimmingpool und Kinderplantschbecken gibt es auch, ebenso Kochgelegenheit, Satelliten-Fernsehempfang, Wasch- und Bügelmöglichkeit und eine Post mit Geldwechsel (was man als Deutscher oder Österreicher auf Kreta ja nicht mehr braucht). Zum Meer muss man nur ein kleines Stück hinunterlaufen. Alles in allem ein sehr schöner Platz!

Eine Zuschrift von Evelin S. zur Lage auf Kreta : „In der Nachsaison ist der Platz nur bedingt geeignet. Die Taverne war geschlossen (2007) und es gibt angeblich keinen Supermarkt am Platz. Die Toiletten waren seit Tagen offensichtlich nicht geputzt worden (Abfalleimer in den Toilettenzellen quollen fast über).
Die Lage unterhalb der Schnellstraße und der alten Nationalstraße ist auch nicht besonders anziehend.“

Balí – Nordküste Kreta

Balí – Dieser Ort an der Nordküste von Kreta,  zwischen Iráklion und Réthymnon ist (leider) schon sehr stark touristisch erschlossen. Kommt man die „New Road“ von Kreta aus Iráklion herangefahren, sieht man schon aus einiger Entfernung Balí vorne auf einer großen Landzunge liegen, verteilt auf mehrere Buchten. Folgt man dann der inzwischen asphaltierten Stichstraße nach Balí hinein, so ist schnell zu erkennen, der Bauboom auf Kreta hat auch hier zugeschlagen. In den vorderen Buchten hat das erste Hotel „Bali-Beach“ reichlich Konkurrenz bekommen, diverse neue „Rent Rooms“ und große Hotelanlagen sind förmlich aus dem Boden geschossen.

Der eigentliche (und durchaus noch vorhandene) Ortskern von Balí  liegt in der zweiten Bucht, die durch eine Betonmole geschützt ist. Hier drängeln sich immer noch vor den Fischerbooten die Tavernen und auch viele Zimmervermieter, aber das Ganze doch noch in einem etwas ursprünglicheren Ambiente als weiter vorne.
Mal ist es erlaubt, mal ist es auch wieder verboten (im Moment glaube ich erlaubt), mit dem Auto bis direkt hinunter zum Strand in die Bucht von Balí  zu fahren. Wenn dann hier alles voll steht, ist das alles andere als romantisch.

Baden
kann man „zwischen den Autos“ in der Hafenbucht selbst oder an der Mole, schöner ist es allerdings nach 10- bis 15minütigem Fußweg am „Panórama“ vorbei in der dritten und hintersten Bucht nahe Balí . Hier gibt es richtigen Strand und bis jetzt noch recht sauberes Wasser. Inzwischen ist übrigens eine mit dem Auto befahrbare Schotterstraße in diese Bucht gebaut worden, die in der Nähe des Ortseinganges von Balí abzweigt. Und inzwischen wurde leider auch mal wieder fleißig auf Kreta gebaut. Drei Hotels und eine Taverne stehen hier, mit der Lauschigkeit ist es vorbei. Balí macht „Fortschritte“ … und da ich weiß, dass man es nicht verhindern kann, will ich auch nicht lamentieren.

Essen und Trinken
Trotz der Autos sitzt man in der Bucht noch schön, z. B. bei Vassílis, dem letzten Lokal in der Bucht. Panoramablick, anständiges Essen, ebensolche Zimmer machen es wert. Ich erhielt allerdings inzwischen einmal die Information, dass Vassílis es mit der Abfallbeseitigung nicht so sehr genau nehme, was zu Geruchsbelästigung führe. Es ist zu hoffen, dass dieser Zustand vorübergehend war. Als ich ihn das letzte Mal besuchte, fiel mir nichts negatives auf. Wenn doch (wieder), erbitte ich Nachricht!

Ebenfalls schön ist es im Lokal direkt davor, welches schlicht „Psarotavérna“ (Fischtaverne) heißt. Das Schild verheißt außerdem „Fresh Fish“ und den gibt es hier fast immer (Sohn oder Schwiegersohn ist nämlich Fischer), und meist auch die griechische Fischsuppe in Eier- und Zitronenbrühe (Psarósoupa), die lecker ist, allerdings meist reichlich Gräten enthält. Grundsätzlich sind aber – wie in solchen Orten üblich – die Qualität des Essens sowie die Preise in allen Tavernen mehr oder minder gleich, so daß sich jeder seine Lieblingstaverne selbst aussuchen kann, z. B. auch auf der anderen Seite der Bucht das „Panórama“. Wie der Name schon sagt, hat man hier einen noch schöneren Blick. Oder auch das „Krifí Foliá“, das „versteckte Nest“ (das Lokal heißt wohl inzwischen auf Neugriechisch „The Nest“), welches etwas zurück liegt und neben dem guten Essen leider den Blick auf einen hässlichen Parkplatz statt aufs Meer bietet. Es geht neben der Café-Bar „Skorpiós“ rechts rein.

Nachtleben bzw. Abendunterhaltung
für den, der den Abend nicht gemütlich in einer der Tavernen zubringen will, bieten o. g. „Skorpiós“ (rechts neben der „Psarotavérna“) oder die unübersehbare „Disco Hawai“. Über ein Treppchen steigt man zum „Roof Garden“ hinauf. Diese Lokale werden auch gerne von der einheimischen Jugend zum Zwecke des „Kamáki“ (der „Anmache“, siehe auch Sachregister) besucht.

 

Afráta – Kreta

Afráta auf Kreta- Ein Ausflug weiter nördlich auf die Halbinsel Rodópou bietet Kreta´s wilde felsige Landschaft und einen tollen Blick auf die Küstenlinie von Kreta – bei besonders klarem Wetter kann man bis nach Chaniá sehen – vom Dorf Afráta führt ein Feldweg hinunter zum Meer, vorbei an einem winzigen und sehenswerten Kirchlein.
Unten liegen die wenigen kleinen Boote der Fischer von Afráta, und hier kann man auch baden. Afráta auf Kreta