Panagía Kerá (Kloster)

Panagía Kerá (Kloster)

Das Kloster liegt rechts der westlichen Zufahrsstraße zur Lassíthi-Hochebene (noch vor dem Dorf Kerá).

Besonders viel ist hier am 8. September los, denn dann wird das Fest der Panagía feierlich begangen. Aber auch an anderen Tagen lohnt sich eine Besichtigung. Am Eingang wird als Obulus eine „Spende“ erbeten – die Spendenquittung sieht aber sehr wie eine Eintrittskarte aus. Aber was soll’s, auch andere Klöster verlangen Eintritt, denn jedes Kloster braucht Geld.

Krousónas / Kloster Agía Iríni

Ländliche Kleinstadt südwestlich von Iráklion im Inselinneren. Man nehme die alte Straße (!) von Iráklion aus nach Westen. Kurz hinter Gazí unterquert man die „New Road“ und biegt dann in eine der beiden nächsten Möglichkeiten links ab (die erste Möglichkeit führt über Kaléssia und Voútos, die zweite direkt, ist aber nicht kürzer. Wer das Ganze als Ausflug von Iráklion aus plant, nimmt eben die eine Strecke hin, die andere zurück).

Der Ort in den östlichen Ausläufern des Ida-Gebirges liegt etwa 450 Meter über NN und lebt von Ackerbau und Viehzucht. Das allein würde ihn nicht für einen Ausflug prädestinieren, aber die Einheimischen züchten außerdem viele Obstbäume, so dass die Gegend sehr reizvoll ist. Krousónas / Kloster Agía Iríni weiterlesen

Katholikó (Kloster)

Katholikó (Kloster)

PicturesOG/katholiko1_gwg.jpgVom Kloster Gouvernéto ganz im Norden der Halbinsel Akrotíri weist am Ende des schattenlosen Parkplatzes ein Schildchen zur Höhle des Eremiten Johannes bzw. zu den Resten des dortselbst erbauten Klosters Katholikó. Der Fußweg hinunter ist grob gepflastert und recht gut zu begehen, trotzdem wird festes Schuhwerk empfohlen. Nach etwa 15 Minuten erreicht man eine Höhle, sollte sich aber nicht zu früh freuen, denn dies war erstens der leichteste Teil des Weges und ist zweitens beileibe nicht die Höhle des Eremiten. Dies ist die „Bärenhöhle“. Sie heißt so nach einem großen Stalagmiten in ihrer Mitte, der tatsächlich mit etwas gutem Willen als Bär identifiziert werden kann, der sich über das Wasserbassin in der Höhle beugt (letzteres stammt natürlich von Menschenhand). Kein Trinkwasser übrigens, aber mögliche Abkühlung für die Hände oder den Kopf. Links im Eingang zur Höhle eine winzige Kapelle, die in den Fels gemauert ist. Katholikó (Kloster) weiterlesen

Kapsás (Kloster)

Kapsás (Kloster)

Eines der schönsten Klöster Kretas liegt im äußersten Südosten. Man biegt von der Straße Ierápetra-Sitía in der Nähe des Dorfes Pilalímata ab (ausgeschildert!) und folgt der Schotterpiste an der Südküste entlang nach Osten.

PicturesOG/kapsa-kloster1_gwg2.jpgDas Kloster klebt wie ein Schwalbennest verschachtelt am Felsen, seine weiß gekalkten Außenwände wirken in der wilden Umgebung wie ein strahlender Farbtupfer. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde aber von den Türken völlig zerstört und erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder in der heutigen Form aufgebaut. Kapsás (Kloster) weiterlesen

Pezá / Kloster Angaráthou

Pezá / Kloster Angaráthou

Pezá ist kein großes Dorf (knapp 400 Einwohner), aber eines der landwirtschaftlich leistungsfähigsten Zentren der Insel. Es liegt an der Straße von Iráklion nach Süden über Arkalochóri und Áno Viános nach Ierápetra (von Iráklion ca. 18 KM). Auch hier lebt man vorwiegend vom Anbau von Oliven und Weintrauben

Sehenswert
In Pezá befindet sich die Fabrik des Weinherstellers „Minos“, den man auch hierzulande oft in den Regalen der Supermärkte findet. Eine Besichtigung und Verkostung ist möglich.
Auch der örtliche „Winzerverein“ von Pezá hat ein kleines volkskundliches Museum eingerichtet, daß interessante Dinge über den Wein- und Olivenanbau und -weiterverarbeitung zeigt.

Außerdem 11 Kilometer von Pezá entfernt das Kloster Angaráthou. Pezá / Kloster Angaráthou weiterlesen

Arsaníou (Kloster)

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Etwa 15 Kilometer östlich von Rethymnon liegt beim Dorf Pangalochóri das Kloster Arsaníou (16. Jahrhundert). Die Kirche wurde in ihrer heutigen Form allerdings „erst“ Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. In der Kirche hängen sehr schöne Ikonen, auch die holzgeschnitzte Ikonostase ist prächtig.

Ebenso lohnt ein Besuch des Klostermuseums (unweit des Eingangs), in dem alte Siegel, Kreuze, Evangelien und lithurgische Bücher aus dem 17. und 18. Jahrhundert, Messgewänder und alte Fotografien zu sehen sind.

Kloster Kalivianí

PicturesOG/kaliviani2.jpgDas große Kloster liegt in der Messará-Ebene direkt an der Hauptstraße zwischen Míres und Timbáki (3-4 Kilometer von Míres entfernt). Viele Klöster leiden ja nicht nur auf Kreta sehr unter „Nachwuchsmangel“, dieses hier keineswegs, sondern hat sich vielen sozialen Aufgaben gewidmet, z. B. findet sich in der weitläufigen Anlage mit ihrer reichhaltigen Blumen- und Pflanzenwelt ein Waisenhaus, ein Krankenhaus mit Altersheim, ein Mädchenpensionat. Außerdem klostereigene Werkstätten für Web- und sonstige Handarbeiten, in denen unterrichtet wird und deren Erzeugnisse man auch kaufen kann.

Öffentliche Verkehrsmittel
Alle Busse zwischen Iráklion, Timbáki, Mátala und Agía Galíni halten bei Bedarf.

Gouvernéto (Kloster)

Gouvernéto (Kloster)

Das Kloster liegt oberhalb der Nordküste auf der HalbinselAkrotíri.
Am Vorplatz des Klosters Agía Triáda biegt die inzwischen vollkommen asphaltierte Zufahrtsstraße zum Kloster Gouvernéto ab (zu Fuß etwa 45 Minuten).

PicturesOG/gouverneto01.jpgDas Kloster Gouvernéto ist bekannt durch den Eremiten Johannes, der hier in der Nähe (genauer gesagt eher in der Nähe des verlassenen Klosters Katholikó) in einer Höhle lebte. Er starb auch hier, und zwar durch die Kugel (auf manchen Bildern auch durch einen Pfeil) eines Jägers, der den pflanzensammelnden Eremiten ob seiner Pelzkleidung für einen Bären hielt. Der Heilige Johannes kam (so wird erzählt) mit seinen Getreuen zuerst in Azogirés an, bevor er sich entschloss, hier im Norden als Eremit zu leben (und leider zu sterben). Gouvernéto (Kloster) weiterlesen

Goniás (Kloster)

Goniás (Kloster)

Das Kloster liegt ein kurzes Stück nördlich von Kolymbári im Nordwesten der Insel auf der  Halbinsel Rodópou. Hier wurde 1968 vom Metropoliten des Bezirkes Kissámou, Irenáeus, die „Orthodoxe Akademie“ gegründet. Bischof Irenáeus wurde über Kretas Grenzen hinaus bekannt, als ihn die kretische Bevölkerung „entführte“ und so lange versteckt hielt, bis die Kirche nachgab und ihn nach Kreta zurückversetzte (zuvor war der Sozialreformer auf Betreiben der Militärjunta nach Deutschland „abgeschoben“ worden).

PicturesOG/Gonias.jpgDie „Orthodoxe Akademie“ stellt einen bemerkenswerten Beitrag zur Weltöffnung der ansonsten allem Weltlichen abgekehrten orthodoxen Kirche dar. Sie kümmert sich um die Probleme der Bewohner Kretas, kultureller, ökonomischer oder familiärer Natur. Goniás (Kloster) weiterlesen