Der griechische Kiosk ist wie das Kafenío eine Institution. Er bietet eine unwahrscheinliche Auswahl an den kleinen Dingen des täglichen Bedarfs und ist darüber hinaus von morgens bis oft spät in die Nacht geöffnet.
Märkte
Märkte werden in den größeren Ortschaften ca. einmal wöchentlich abgehalten. Es ist immer spannend, auch wenn viele Angebote nur noch professionell sind, wie z.B. Kleidung. Interessanter sind die Stände der Bauern aus der Umgegend, wo man alles frisch und preiswert bekommt. Markttermine siehe Ortsverzeichnis.
Kombolói
Kombolói – Die kleinen griechischen Spielkettchen, die man in den Händen der älteren Männer und an jedem Kiosk sieht, sehen zwar ähnlich aus wie ein Rosenkranz, dienen aber ausschließlich weltlicher Zerstreuung, nämlich der Beschäftigung der Finger (und schränken damit ein wenig den Zigarettenkonsum ein). Bei jüngeren Männern übernimmt diese praktische Funktion immer mehr der Auto-Schlüsselbund.
Kamáki
Kamáki (wörtlich = „Harpune“, im übertragenen Sinne aber „die Anmache“ oder „das Aufreißen“…) Die „Kamákia“ sind die griechische Ausdrucksform der italienischen Papagalli, sie können genauso zudringlich werden. „Kamáki“ ist auf der einen Seite ein Sport (wer schafft die meisten), andererseits aber auch für die jungen Kreter eine willkommene Gelegenheit, voreheliche Erfahrungen zu sammeln. Zwar sind inzwischen die jungen Griechinnen nicht …
Kafenío(n)
Das griechische Kafenío (ich lasse im folgenden das inzwischen veraltete, in der Schreibweise aber sehr oft noch gebrauchte End-n weg), ist wahrhaftig nicht nur ein Café. Es ist fast mehr noch als die Kirche das Zentrum (oder die Zentren, denn meist gibt es nicht nur eines) des Dorfes. Ein sozialer Treffpunkt, in dem man Karten oder Távli spielt, in dem …
Entfernungen zwischen Kretas Orten
Kreta ist zwar nicht gerade eine winzige Insel, dennoch erscheinen die Entfernungen zwischen den einzelnen Orten – wenn man sie in nüchternen Straßenkilometern betrachtet – durchaus überschaubar. Man darf aber diese Entfernungen nicht unterschätzen, denn es sollte auf Kretas Straßen lieber etwas langsamer voran gehen. Als kleine Hilfe für die Planung von Fahrtstrecken und Ausflügen hier aber dennoch nun auch …
Dokumentenverlust
Die Kriminalitätsrate auf Kreta ist nach wie vor verhältnismäßig gering, auch wenn immer mal wieder vereinzelt über andere Erfahrungen berichtet wird. Größere Gefahr droht manchmal leider eher von anderen Reisenden und nach Aussage vieler Kreter von Fremdarbeitern aus Osteuropa und dem Balkan. So einfach macht man es sich manchmal. Ich unterschreibe das jedenfalls nicht pauschal.