Der abgelegene Weiler liegt an der äußersten Südostecke von Kreta und ist ausschließlich mit eigenem (oder gemieteten) Fahrzeug zu erreichen. Kurz hinter Áno Zákros biegt man rechts von der Straße nach Káto Zákros ab, es sind von hier aus auf inzwischen fertiggestellter Asphaltstraße ca. 11 Kilometer. Landschaftlich ist die Strecke zumindest im zweiten Teil sehr interessant, vor allen Dingen wegen …
Koufonísi (Insel)
Koufonísi (Insel) Kleine, praktisch unbewohnte Insel südöstlich von Ierápetra (Entfernung ca. 10 Seemeilen). Seit der frühminoischen Zeit war die Insel bewohnt, wie man an einer Reihe Ausgrabungen erkennen kann (s. u.). In der Neuzeit ist sie nicht mehr bewohnt, mit Mitte der Siebziger-Jahre des letzten Jahrhunderts ließen Hirte ihre Tiere dort weiden, ansonsten aber schlummerte die Insel einen Dornröschenschlaf. Ihre …
Komitádes
Komitádes Das hübsche Dorf liegt ca. 4,5 Kilometer östlich von Chóra Sfakíon an der Straße nach Frangokástello am unteren Ende der Ímbros-Schlucht. Geschichte und Allgemeines In der Vergangenheit wurde das Dorf oft von sarazenischen Seeräubern überfallen. Mit Hilfe des Ágios Geórgios gelang es den Bewohnern aber, diese zu vertreiben. So weit die Überlieferung. Zum Dank errichteten sie dem Heiligen eine …
Kókkinos Pýrgos
Kókkinos Pýrgos liegt 2 Kilometer westlich von Timbáki (in der Messará-Ebene im Süden Zentralkretas) am Meer. Der Ortsname bedeutet auf deutsch „Roter Turm“ und erinnert an irgendein Massaker, niemand kann allerdings genau erklären, von wem an wem … Eigentlich ist das Dorf nur eine Ansiedlung am Meer, die die Bewohner von Timbáki ursprünglich sozusagen als Sommerhäuser errichtet hatten, heute wird …
Zíros
Kleines Landstädtchen Zíros im äußersten Südosten der Insel, welches von Landwirtschaft (vor allen Dingen Weinbau) und Viehzucht lebt. Es liegt auf der Hochebene von Chandrás über dem Libyschen Meer an der Straße von Xerókambos nach Sitía. Sehenswert Die beiden Kirchen des Ortes oder (etwas profaner) die Weinfabrik „Oikonomou“. In der Nähe von Chandrás das verlassene Dorf Voilá. Öffentliche Verkehrsmittel 2 x …
Keratókambos / Kastrí
Keratókambos / Kastrí Das abgeschiedene Fischerdorf liegt an der Südküste der Insel unterhalb von Áno Viános. Eigentlich handelt es sich hier um zwei nebeneinanderliegende Dörfer (nämlich Keratókambos und Kastrí), letzteres findet man aber auf keiner Karte verzeichnet und auch in keinem Reiseführer gesondert erwähnt. Bis vor wenigen Jahren hatte Kastrí noch nicht mal ein eigenes Ortsschild. Dafür seit kurzem aber …
Keramés
Keramés Das Dorf liegt am Südhang des Siderotas-Gebirges im zentralen bis westlichen Süden 4-5 Kilometer oberhalb des Meeres und ist bisher ein Hort der Ruhe, auch wenn man den Keramioten eine gewisse Rauhheit nachsagt. Da ist sogar von Schlägereien bei Dorffesten die Rede … Ich selbst habe keine derartigen Erfahrungen gemacht, dem Fremden gegenüber sind die Keramioten freundlich und aufgeschlossen. …
Katholikó (Kloster)
Katholikó (Kloster) Vom Kloster Gouvernéto ganz im Norden der Halbinsel Akrotíri weist am Ende des schattenlosen Parkplatzes ein Schildchen zur Höhle des Eremiten Johannes bzw. zu den Resten des dortselbst erbauten Klosters Katholikó. Der Fußweg hinunter ist grob gepflastert und recht gut zu begehen, trotzdem wird festes Schuhwerk empfohlen. Nach etwa 15 Minuten erreicht man eine Höhle, sollte sich aber …
Kapsás (Kloster)
Kapsás (Kloster) Eines der schönsten Klöster Kretas liegt im äußersten Südosten. Man biegt von der Straße Ierápetra-Sitía in der Nähe des Dorfes Pilalímata ab (ausgeschildert!) und folgt der Schotterpiste an der Südküste entlang nach Osten. Das Kloster klebt wie ein Schwalbennest verschachtelt am Felsen, seine weiß gekalkten Außenwände wirken in der wilden Umgebung wie ein strahlender Farbtupfer. Es stammt aus …